Dienstag, 28. Februar 2017
Typisch Kölsch 1/2017

Von Heike, Niklas und „Schosch“ Jäckel und Gastbeiträgen und Presseinformationen von
Daniela Decker, Klaus Huber (khu), Angela Kanya-Stausberg (aks), Andreas Klein (akl), Cornelia Klinger, Nadine Sprung (nsp), Anne Gelb-Wintrich (agw), Annette Quast (aq), Hans-Peter Specht (hps), Alte Kölner KG „Schnüsse Tring“ 1901 e.V./Frank Joisten/Achim Kaschny/Dieter Kaspers †, Altstädter Köln e.V./Bernd Kalkum/Hubert Koch/Peter A. Schaaf, Bürgergarde „blau-gold“ von 1904 e.V. Köln/Michael Flock/Andreas Alper, Die Grosse von 1823 Karnevalsgesellschaft Köln e.V./Jürgen Hoffmann/Bernd Cordsen, EhrenGarde der Stadt Köln 1902 e.V./Manfred Damaschke, Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V., Große Allgemeine KG von 1900 Köln e.V./Anne Gelb-Wintrich (agw), GKG Greesberger Köln e.V. von 1852 e.V./Georg Steinhausen, G.M.K.G. Große Mülheimer K.G. e.V. gegr. 1903/Heribert Erschfeld, Kleine Erdmännchen e.V., Klub Kölner Karnevalisten 1950 e.V., Kölner Funken Artillerie blau-weiß von 1870 e.V. - Blau Funken/Jürgen Stelter/Dr. Armin Hofmann, KG Kölsche Grielächer vun 1927 e.V./Henry Schroll (hsch)/Norbert Subal, Karnevalsgesellschaft Müllemer Junge - Alt-Mülheim e.V. von 1951/Silke Dick, K.G. Alt-Köllen vun 1883 e.V., KG Original Kölsche Domputzer von 1979 e.V., KG Schlenderhaner Lumpe e.V./Jürgen Knaack/Jochen Wechsler, KG UHU von 1924 e.V. Köln-Dellbrück/Frank Udelhofen/Axel Wölk, KKG Blomekörfge 1867 e.V./Wilfried Schmitt, KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V./Jutta Frey (jfr)/Conelia Klinger, KKG Nippeser Bürgerwehr 1903 e.V./Armin Orichel (ao)/Erich Ströbel, KKG „Stromlose Ader“ e.V. von 1937/Hans-Peter Limburg, Literatenstammtisch gegr. 1951, Medienklaafer - Pressesprecher-Stammtisch Kölner Karnevalsgesellschaften von 1997, „Muuzemändelcher“ - Die Kölner Karnevalisten 1949 e.V., Prinzen-Garde Köln 1906 e.V./Helmut Urbach †, Dr. Gerd Wirtz, Reiter-Korps „Jan von Werth“ von 1925 e.V./Heinz Keller (hke)/Ralf Neuerburg, Rote Funken - Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e.V./Dieter Szary, Sr. Tollität „Luftflotte“ 1926 e.V., Stammtisch Kölner Karnevalisten 1951 e.V., StattGarde Colonia Ahoj e.V./Sascha Krüger/Jörg Esser, Traditionstanzgruppe Hellige Knäächte un Mägde e.V., Treuer Husar „Blau-Gelb“ 1925 e.V. Köln/Heiner Beermann/Peter Lautenschläger/Heinz Leuther/Franz Wallfraff jun., Willi Ostermann Gesellschaft Köln 1967 e.V./Cornelia Klinger, ARENA Management GmbH Presse -und Öffentlichkeitsarbeit (LANXESSarena), Bläck Fööss/Anne Altschuck/Bruno Eichel †, BRINGS, center.tv, „De Räuber“ - Räuber, Domstädter Köln e. V., Domstürmer, EMI Music/Rhingtön, G.M.K.G./Veranstaltungsservice G.M.K.G., himmel & ääd e.V. Höhner, KölnKongress GmbH, koelnmesse GmbH (InterKarneval), KölnTourismus GmbH, Kribbelköpp, LVR-Kommunikation, MD Mediendienst/Manfred Damschke, Mrs. Q - Kulturnews/Annette Quast, Orden Bley Prägaform Bonn, Presse Promotion EMM & Rhingtön, Radio Köln 107,1/Klaus Huber, Südwest Rundfunk (SWR), Die Talentschneider - Alex Dick/papallapap, TSC-Rheinfeuer Koblenz e.V., Westdeutscher Rundfunk/Pressestelle, www.jeck-op-kölsch.de/Hans-Peter Specht (hps), www.koelsche-fastelovend.de,/Andreas Klein (akl), www.mrsq-kulturnews.de/Annette Quast, www.orden.com, ZIK †.

Dienstag, 28. Februar 2017
Stadt Köln: Einsatz an Karneval

Ordnungs- und Verkehrsdienst zieht Bilanz
Von Weiberfastnacht (23. Februar 2017) an bis zum heutigen Veilchendienstag (28. Februar 2017) war der Ordnungs- und Verkehrsdienst der Stadt Köln mit allen zur Verfügung stehenden Kräften fast rund um die Uhr im Dienst.

Im Koordinierungsstab arbeiteten von Weiberfastnacht bis Rosenmontag jeweils von morgens früh bis spät in die Nacht hinein unter der Leitung des Ordnungsamtes Vertreterinnen und Vertreter aller beteiligten städtischen Dienststellen, der Feuerwehr, der Landes- und der Bundespolizei, der Hilfsorganisationen, der Kölner Verkehrsbetriebe, der Abfallwirtschaftsbetriebe, des Festkomitees sowie weiterer Veranstalter und des beauftragten Sicherheitsunternehmens. Dieses Gremium bewertete die aktuelle Lage ständig neu, traf erforderliche Entscheidungen und sorgte für eine rasche Umsetzung.

Über die jecken Tage verteilt waren lageabhängig täglich zwischen 71 und 141 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ordnungsdienstes auf Kölner Straßen und Plätzen und im Koordinierungsstab im Einsatz. An Weiberfastnacht, Karnevalssamstag und Rosenmontag, überwachten täglich zwischen 90 und 250 externe Kräfte die Einhaltung der Glasverbots-Regelungen an den Kontrollstellen der Verbotszonen in der Altstadt und im Zülpicher Viertel.

Die mobilen Teams des Ordnungsdienstes waren an den jecken Tagen schwerpunktmäßig in der Altstadt, dem Zülpicher Viertel und im Bereich der Zugwege eingesetzt. Die Teams waren überwiegend präventiv unterwegs. Dabei fungierten sie auch als Ansprechpartner und Helfer. Gleichzeitig beobachteten sie die Entwicklung des Geschehens und meldeten besondere Beobachtungen und Ereignisse unmittelbar an das Koordinierungsgremium.

Während der Einsätze führten sie Gewerbekontrollen durch oder überwachten den Verkauf und den Konsum von Alkohol und Zigaretten an und durch Jugendliche. Auch die Ahndung von Wildpinklern stand auf der Agenda. Wildpinkeln wurde in allen Fällen mit einem Bußgeld belegt. Dieses Bußgeld kann nicht mehr bar an Ort und Stelle bezahlt werden, sondern wird in einem schriftlichen Verfahren festgelegt. Der Mindestbetrag liegt bei € 60,00.

Die Aktion „Mehr Spaß ohne Glas“ konnte erneut erfolgreich umgesetzt werden. Auf bewährte Art und Weise wurde an 24 Kontrollstellen in der Altstadt und 19 im Zülpicher Viertel dafür gesorgt, dass von den Jecken mitgebrachtes Glas in die bereitgestellten Container entsorgt wurde und gar nicht erst in die Feierbereiche gelangte. Wie schon in den Vorjahren war ein deutlicher Trend erkennbar, daß sich immer mehr Jecke gut informiert auf den Weg nach Köln machten und gar kein Glas mehr dabei hatten. 733 (Vorjahr 749) Feiernde haben ihr Glas auf Ansprache an den Kontrollstellen abgegeben und ihre Getränke in Plastikbecher umgefüllt.

In diesem Jahr haben sich vier (Vorjahr einer) Kiosk-, Imbiss- und Einzelhandelsbetriebe nicht an die Spielregeln von „Mehr Spaß ohne Glas“ gehalten. 27 Gewerbetreibende erwartet ein Bußgeldverfahren aufgrund gewerberechtlicher Verstöße (16).

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Dienstag, 28. Februar 2017
Probetraining beim Tanzcorps der KG Original Kölsche Domputzer

Endspurt: Traditionell endet für die Domputzer die Session mit der Teilnahme am Mülheimer Dienstagszug. Anschließend werden die letzten Stunden bis Aschermittwoch gefeiert. Für die meisten beginnt danach der Karneval erst wieder ab dem Startschuß der 5. Jahreszeit am 11.11.

Nur nicht in einer Karnevalsgesellschaft, denn schon lange vor Aschermittwoch beginnen bereits die Planungen für die kommende Session 2017/2018. Die KG Original Kölschen Domputzer von 1979 e.V. haben bereits eine Woche nach Aschermittwoch das Probetraining für die eigene Tanzgruppe angesetzt. Hier kann, soll und darf jeder sein Talent zeigen und sich ausprobieren.

Du wolltest schon immer mal aktiv im Karneval sein und über Kölns Bühnen und Umgebung fegen? Du wolltest dich schon immer mal auf Händen tragen lassen oder in einer Latzhose schick aussehen? Dann bist du bei uns genau richtig und wir heißen dich Herzlich Willkommen.

Voraussetzung ist allerdings du bist mindestens 17 Jahre alt und bringst zu deinen Sportklamotten auch gute Laune mit.

Unsere Termine finden an folgenden Tagen statt:
Dienstag, 7. März 2017 und Donnerstag, 9. März2017 von 20.00-22.00 Uhr in der Turnhalle der Schule Von-Bodelschwingh- Straße 24/ Ecke Von-Ketteler- Str 51061 Köln


Anmeldungen unter:
www.domputzer.de/tanzcorps/training oder Kommandant +49 (0) 1 52/26 81 00 46

Quelle und Grafik: KG Original Kölsche Domputzer von 1979 e.V.

Dienstag, 28. Februar 2017
WDR Fernsehen an Rosenmontag Marktführer in NRW

WDR Fernsehen an Rosenmontag Marktführer in NRW

Die Bilder vom Straßenkarneval in Köln und Düsseldorf haben am Rosenmontag zahlreiche Jecken im WDR Fernsehen und im Ersten begeistert, darunter auch viele junge Menschen.

Die Live-Übertragungen der Rosenmontagszüge in Köln und Düsseldorf erzielten von 9.00 bis 16.30 Uhr im WDR Fernsehen einen herausragenden Marktanteil von 25,2 Prozent im NRW (710.000 Zuschauer) und 10,1 Prozent im gesamten Bundesgebiet (1,04 Mio. Zuschauer). Damit hatte das WDR Fernsehen gestern die Marktführerschaft in NRW. Bei den 14 bis 49jährigen erreichte die Livesendung überdurchschnittliche 18,4 Prozent (160.000 junge Zuschauer). Im Ersten genossen darüber hinaus ab 14.00 Uhr mehrere Millionen Zuschauer das närrische Treiben im Rheinland: Die Highlights vom Rosenmontagszug aus Düsseldorf sahen 2,22 Mio. Zuschauer ab drei Jahren (17,2 Prozent Marktanteil), die Live-Übertragung aus Köln verfolgten im Ersten 2,39 Mio. Zuschauer (16,5 Prozent Marktanteil). In Köln zeigte der WDR außerdem zum ersten Mal Bilder einer 360-Grad-Kamera, die auf einem Musikwagen, auf dem auch die Maus mitfuhr, installiert war. Bei facebook hat dieser außergewöhnliche Livestream mehr als 500.000 User erreicht. Zusätzlich riefen den Livestream der Fernsehübertragung rund 180.000 Nutzer auf karneval.wdr.de ab

Auch die Schull- und Veedelszöch am Sonntag (26. Februar 2017) fanden ihr Publikum im WDR Fernsehen: Bundesweit sahen mehr als eine halbe Million Karnevalsbegeisterte (560.000 Zuschauer) zu, als die Kölner Schulen und Veedelsvereine ihre phantasievollen Kostüme präsentierten. Im WDR Fernsehen erreichte die Übertragung ab 12.20 Uhr mit dem neuen Kommentatorenduo Monika Salchert und Sven Pistor mit 9,7 Prozent Marktanteil und 340.000 Zuschauern noch mehr Fans als in den vergangenen Jahren.

Auf großes Interesse stießen auch die vom WDR übertragenen Sitzungen im Ersten: Die Sendung „Karneval in Köln“ konnte im Vergleich zu den Vorjahren beim Marktanteil noch einmal zulegen: 16,3 Prozent verfolgten am Rosenmontag die Prunksitzung des Festkomitees (und damit 4,64 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer). Auch hier waren mit 780.000 überdurchschnittlich viele junge Zuschauer mit dabei (8,5 Prozent Marktanteil bei den 14 bis 49jährigen). „Düsseldorf Helau“ schalteten am Samstag (25. Februar 2017) 3,76 Millionen Interessierte im Ersten ein (Marktanteil: 12,4 Prozent). Die Verleihung des Ordens „Wider den tierischen Ernst“ (13. Februar 2017) an den Linken-Politiker Gregor Gysi in Aachen verfolgten 3,94 Mio. Zuschauer im Ersten (Marktanteil: 12,2 Prozent).

Bereits an Weiberfastnacht (23. Februar 2017) stieß das Karnevalsprogramm im WDR Fernsehen auf großes Interesse: „Weiberfastnacht in den WDR Arkaden“ erzielte einen Marktanteil von 13,2 Prozent im WDR Fernsehen (0,45 Mio. Zuschauer ab drei Jahren), die Übertragung des Straßenkarnevals „Weiber live“ am Vormittag verfolgten sogar 22,6 Prozent und 14,9 Prozent bei den 14 bis 49jährigen. „Helau und Alaaf“ am Karnevalssonntag konnte mit 730.000 Zuschauern und 9,2 Prozent Marktanteil ebenfalls zur Primetime im WDR Fernsehen punkten.

Quelle (Text): WDR Presselounge; (Foto): WDR/dpa/Roland Weihrauch

Dienstag, 28. Februar 2017
Polizei Köln: Sexualdelikt in Leverkusen-Lützenkirchen - Zeugensuche

Drei unbekannte Täter nach Vergewaltigung flüchtig

Nach einem Sexualdelikt im Leverkusener Stadtteil Lützenkirchen bittet die Polizei Köln dringend um Zeugenhinwiese. Dabei war in der Nacht von Samstag auf Sonntag (25./26. Februar 2017) eine Frau (31) von mehreren Unbekannten angegangen und vergewaltigt worden.

Die 31jährigen war gegen 0.20 Uhr nahe der Einmündung Von-Knoeringen-Straße/Zehntenweg weinend am Straßenrand sitzend von Passanten angetroffen worden. Gegenüber alarmierten Polizeibeamten gab die als Hippie Kostümierte an, unmittelbar zuvor von drei jungen Männern attackiert und auf einer Grünfläche in der Nähe der Haltestelle 2Leverkusen-Lützenkirchen Hütte“ von einem der Männer vergewaltigt worden zu sein. Anschließend flüchteten die Täter in unbekannte Richtung.

Nach Angaben des Opfers handelt es sich bei den Tatverdächtigen um drei 20 bis 30 Jahre alte Männer mit südländischem Aussehen und dunkler Bekleidung.

Die Polizei bittet Zeugen, die zwischen 23.30 Uhr und 0.20 Uhr im Bereich der Von-Knoeringen-Straße verdächtige Feststellungen gemacht oder dort Personen, auf die die Beschreibung zutrifft, bemerkt zu haben, sich zu melden. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 12 unter der Rufnummer +49 (0) 2 21/2 29-0 oder per eMail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.

Quelle: Polizeipräsidium Köln - Pressestelle

Dienstag, 28. Februar 2017
Polizei Köln: Tagesbilanz zum Rosenmontag

Sicherheitskonzept hat gegriffen

Am Rosenmontag (27. Februar 2017) waren erneut zahlreiche Polizistinnen und Polizisten in Köln und Leverkusen im Einsatz. Im besonderen Fokus lag der Rosenmontagsumzug in Köln. An der Zugstrecke und um die Innenstadt herum sorgten über 1.700 Beamte aus dem gesamten
Bundesgebiet für die Sicherheit tausender Jecken. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte weniger einschreiten als im Vorjahr.

Zwischen Montag (27. Februar 2017, 6.00 Uhr) und Dienstag (28. Februar 2017, 6.00 Uhr) sprachen Polizisten im Karnevalsgeschehen und in der allgemeinen Einsatzlage in Köln und Leverkusen 79 Platzverweise (Vorjahr: 289) aus und mußten 34 Personen (Vorjahr: 79) in das Polizeigewahrsam bringen. Im Einsatzgeschehen nahmen die Polizisten insgesamt 59 Strafanzeigen (Vorjahr: 120) auf. Überwiegend handelt es sich dabei um Körperverletzungsdelikte (38, Vorjahr: 22). Die Zahl der bisher gemeldeten Taschendiebstähle fiel auf drei (Vorjahr: 33). Vier Mal schritten die Beamten wegen angezeigter Raubdelikte ein (Vorjahr: 0).Bei den Einsätzen kam es zu zwei Widerstandshandlungen (Vorjahr: 16).

Am Aufzugsweg in Köln stürzte gegen 15.30 Uhr ein 24jähriger Tourist von der Überführung Cäcilienstraße/Nord-Süd-Fahrt mehrere Meter ab. Der junge Mann verletzte sich dabei schwer. Gegen 11.00 Uhr stellten Polizisten zwei verdächtige Koffer an der Einmündung Königsstraße/Am Malzbüchel in der Innenstadt fest. Sie sperrten den Bereich ab und forderten einen Spezialisten aus dem LKA NRW an. Die Koffer waren ungefährlich. Gegen 13.30 Uhr wurden die Sperrungen wieder aufgehoben. Auf der Hohe Straße schlossen Einsatzkräfte wegen eines verdächtigen Koffers gegen 17.00 Uhr kurzzeitig ein Schnellrestaurant. Die Beamten stellten schnell fest, daß der Kofferungefährlich war. Beide Sperrungen hatten keine Auswirkungen auf den Karnevalsumzug.

Auch in Leverkusen-Opladen feierten viele Tausend Jecken ihren Rosenmontagsumzug. Insbesondere im Verlauf der Fußgängerzone erkannten die Beamten während des Umzuges viele alkoholisierte Jugendliche. Durch schnelles Einschreiten von Polizisten kam es zu keinen nennenswerten Störungen.

Quelle: Polizeipräsidium Köln - Pressestelle

Montag, 27. Februar 2017

Montag, 27. Februar 2017
Rosenmontagsbilanz der Kölner Bundespolizei

Die Anreisephase der Jecken mit dem öffentlichen Personenverkehr nach Köln verlief bis auf drei festgestellte Taschendiebstähle weitestgehend störungsfrei.

Der Schwerpunkt für die Bundespolizei lag neben den Kölner Randbahnhöfen ausschließlich auf dem Kölner Hauptbahnhof. Rund 300 Polizeibeamte und Zivilkräfte waren im Einsatz, um größtmögliche Sicherheit für die Karnevalsteilnehmer in den Bahnhöfen und Zügen zu gewährleisten. Zur besseren Identifizierung möglicher Täter wurde auf die neu installierte Videotechnik am Kölner Hauptbahnhof zurückgegriffen. Die am Kölner Hauptbahnhof zusätzlich eingerichtete Containerwache der Bundespolizei wurde von den Reisenden positiv angenommen.

Zwei Jugendliche wurden in Gewahrsam genommen, weil sie aufgrund Alkoholkonsums (jeweils Atemalkoholwert von 1,8 Promille) nicht mehr sicher waren. Die Jugendliche wurden dem Jugendamt Köln übergeben.

Um 14.40 Uhr wurde ein 19jähriger Bonner kontrolliert, der eine geringe Menge von Marihuana (4 Gramm) mit sich führte. Das unerlaubte Betäubungsmittel wurde beschlagnahmt.

Gegen 15:15 Uhr wurde ein 17jähriges Mädchen von einem 16jährigen sexuell belästigt. Der Täter wurde festgenommen und nach seiner Vernehmung wieder entlassen.

Zwei Körperverletzungen wurden registriert, dabei handelte es sich um alkoholbedingte Straftaten. Hierbei gerieten zwei Personen aus dem Trinkermilieu aneinander. Die beiden Kontrahenten mußten durch Polizeikräfte getrennt werden. Nach der gegenseitigen Attacke waren jedoch keine Verletzungen sichtbar. Die zweite Körperverletzung erfolgte auf der Domplatte, wobei der Geschädigte den Täter erst zwei Stunden später im Kölner Bahnhof wiedererkannte. Der Geschädigte zog sich bei der Schlägerei ein deutliches Hämatom am Auge zu.

Um 18.45 Uhr ereignete sich im Bereich des Bahnhofs Hürth-Kalscheueren ein Personenunfall. Ein 20jähriger Mann fiel nach unachtsamen Verhalten vom Bahnsteig in die Gleise. Der herannahende Zug leitete eine Schnellbremsung ein, glücklicherweise wurde der Mann nicht vom Zug erfaßt. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, die genauen Verletzungen stehen noch nicht fest. Durch diesen Vorfall kam es auf der Strecke zwischen Köln und Bonn zu bahnbetrieblichen Verspätungen.

In der Abreisephase mußte zwischen 18.55 Uhr bis 19.04 Uhr die A-Passage des Hauptbahnhofes wegen hohem Reisendenaufkommen für einige Minuten gesperrt werden.

Durch die Einsatzkräfte wurden am Rosenmontag rund 170 polizeirechtliche Maßnahmen durchgeführt. Es handelt sich hierbei vorwiegend um Platzverweise, Personenkontrollen, Gefährderansprachen und strafrechtliche Ermittlungen.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt hat die Bundespolizei insgesamt 23 Straftaten vorwiegend wegen Diebstahl, Körperverletzung, Sachbeschädigung registriert.

Die Zahlen können sich durch nachträgliche Anzeigenerstattungen ändern. Zudem gibt die Anzahl keine Auskunft über die etwaigen Tatorte, da die Bundespolizei, unabhängig vom Tatort, jede Strafanzeige aufnimmt.

Der Leiter der Bundespolizeiinspektion Köln, Helmut Langenbach ist mit dem Einsatzverlauf durchaus zufrieden: „Die bisherigen Einsätze und Straftaten spiegeln das normale Einsatzgeschehen wie an einem Samstagabend wieder. Unser Ziel, daß Besucher den Kölner Karneval am Rosenmontag sicher über die Schienenwege erreichen und ebenso sicher auch wieder zurückkommen, wurde erreicht.“

Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin/Bundespolizeiinspektion Köln – Pressestelle

Montag, 27. Februar 2017
„Wo sind meine Eltern?“: Siebenjähriger „Karnevalsjeck“ in Obhut der Kölner Bundespolizei

Ein Karnevalsorden als Dankeschön eines glücklichen Vaters
Am Samstagnachmittag (25. Februar 2017) verlor ein Junge im Karnevalsgetümmel seine Eltern auf der Domplatte. Passanten suchten Hilfe in der Containerwache der Kölner Bundespolizei. Ein Beamter nahm den Jungen mit zur Dienststelle.

Der Junge war mit seinen Eltern in der Stadt unterwegs, als er plötzlich seine Eltern im Karnevalstreiben vor dem Dom verlor. Passanten informierten die Bundespolizei, an der für die Karnevalstage aufgestellten Containerwache am Ausgang des Kölner Hauptbahnhofes. Ein Polizist nahm den Siebenjährigen auf der Domplatte in Obhut und brachte ihn zur Dienststelle. Ermittlungen ergaben, daß die Familie des Kindes derzeit in einem nahe gelegenen Hotel untergebracht war. Glücklicherweise konnte der Vater innerhalb kürzester Zeit ausfindig gemacht werden, um seinen Sohn wohlbehalten in die Arme zu schließen. Am Sonntag überreichte der Vater, zugleich Präsident einer Kölner Karnevalsgesellschaft, den Bundespolizisten als Dankeschön einen Karnevalsorden seiner Gesellschaft.

Quelle und Foto: : Bundespolizeidirektion Sankt Augustin/Bundespolizeiinspektion Köln – Pressestelle

Montag, 27. Februar 2017
Stadt Köln: Das war der Kölner Rosenmontagszug

Jecke am Straßenrand starteten später und Wettergott spielte mit
Mit nur wenigen Problemen ist der Kölner Rosenmontagszug heute durch die Kölner Innenstadt gezogen und hat für fröhliche Stimmung am Straßenrand gesorgt. Startete der Zuschauerstrom heute Morgen noch verhalten, strömten rechtzeitig zum jeweiligen Stand des kilometerlangen Zuges die Jecken in Scharen zu ihren Positionen. Bis zum Abend war auch der Wettergott auf der Seite der Kölner. Regen und vereinzelte Gewitter sind erst für den frühen Abend angekündigt. Neun Stunden lang zogen die Wagen und Fußgruppen quer durch die Kölner Altstadt.

Zu einem Zwischenfall kam es im Bereich Gürzenichstraße, wo ein Sicherheitsmann eine 17jährige Jugendliche in den sicheren Bereich zurückzog, die zwischen Traktor und Anhänger geraten war. Bei diesem Einsatz wurde der Sicherheitsmann am Bein verletzt. Die Jugendliche wurde im Krankenhaus untersucht und wurde bereits wieder nach Hause mit leichten Verletzungen entlassen. Bei einem zweiten Zwischenfall wurde ein Pferd, das im Bereich Elstergasse gestürzt war, von Tierärzten mit Hilfe der Berufsfeuerwehr und der Pferdeambulanz kurz narkotisiert und zur Pferdeklinik gebracht. Das Pferd steht inzwischen wieder selbständig.

Auch nach Ende des Rosenmontagszuges wird in Köln kräftig weitergefeiert. Das Zülpicher Viertel meldet bereits um 18.00 Uhr eine Auslastung von 80 Prozent mit weiter steigender Tendenz.

Ordnungs- und Verkehrsdienst zieht Bilanz
Der Ordnungsdienst der Stadt Köln ist mit 109 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am heutigen Rosenmontagszug im Einsatz. Die Teams waren weit überwiegend präventiv unterwegs. Dabei fungierten sie auch als Ansprechpartner und Helfer. Außerdem überwachten sie den Verkauf und den Konsum von Alkohol und Zigaretten an und durch Jugendliche. Auch die Ahndung von Wildpinklern stand auf der Agenda. Wildpinkeln wurde in allen Fällen mit einem Bußgeld belegt. Dieses Bußgeld kann nicht mehr bar an Ort und Stelle bezahlt werden sondern wird in einem schriftlichen Verfahren festgelegt. Der Mindestbetrag liegt bei € 60,00. Die Aktion „Mehr Spaß ohne Glas“, die an Rosenmontag lediglich im Zülpicher Viertel gilt, konnte bislang erneut erfolgreich umgesetzt werden. Auf bewährte Art und Weise wurde an 19 Kontrollstellen im Zülpicher Viertel dafür gesorgt, daß von den Jecken mitgebrachtes Glas in die bereitgestellten Container entsorgt wurde und gar nicht erst in die Feierbereiche gelangte. Wie schon in den Vorjahren war ein deutlicher Trend erkennbar, daß sich immer mehr Jecke gut informiert auf den Weg nach Köln machten und gar kein Glas mehr dabei hatten. 195 Personen haben auf Ansprache mitgebrachtes Glas abgegeben. Bis auf einen Gewerbebetrieb haben erfreulicherweise alle Kiosk-, Imbiss- und Einzelhandelsbetriebe an die Spielregeln von „Mehr Spaß ohne Glas“ gehalten. Sieben Gaststättenbetriebe hatten ihre Außengastronomien zu groß aufgebaut und mußten diese auf die genehmigte Fläche zurückbauen.

86 Jugendliche mußten ihre alkoholischen Getränke vor den Augen der Ordnungskräfte ausschütten. Vier Jugendliche wurden beim verbotenen Rauchen erwischt und mußten ihren Zigarettenvorrat vernichten. Schließlich geht der Ordnungsdienst auch in diesem Jahr wieder gegen das Urinieren in der Öffentlichkeit vorgegangen. 25 Männer und eine Frau wurden ertappt, als sie für ihre Notdurft nicht die bereitgestellten Toiletten nutzten. Sie alle müssen jetzt mit einem Bußgeldbescheid rechnen.

Drei hilflose Männer und zwei hilflose Frauen mußten dem Sanitätsdienst übergeben werden. Einsatzkräfte des Ordnungsdienstes wurden im Einsatz glücklicherweise nicht verletzt.

Im Koordinierungsstab arbeiteten von 8.00 Uhr morgens bis 1.30 Uhr in der Nacht unter der Leitung des Ordnungsamtes Vertreterinnen und Vertreter aller beteiligten städtischen Dienststellen, der Feuerwehr, der Landes- und der Bundespolizei, der Hilfsorganisationen, der Kölner Verkehrs-Betriebe, der Abfallwirtschaftsbetriebe, der Veranstalter, des Festkomitees und des beauftragten Sicherheitsunternehmens. Dieses Gremium bewertete die aktuelle Lage ständig neu, traf erforderliche Entscheidungen und sorgte für eine rasche Umsetzung.

Abschleppbilanz des Verkehrsdienstes
Am Rosenmontag war der Verkehrsdienst ab 1.00 Uhr mit 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bis zum späten Vormittag im Einsatz, um den „Rosenmontagszoch“ einen pünktlichen Start und eine gefahrlose Durchführung zu ermöglichen. Entlang der Strecken und in den Aufstell- und Auflösungsbereichen waren seit rund zwei Wochen zusätzliche Haltverbotszonen für die großen Karnevalsumzüge ausgeschildert worden. Zusätzlich hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Außendienst auch in vielen Bereichen entsprechende schriftliche Hinweise an die Anwohnerinnen und Anwohner verteilt. Dennoch gab es eine Vielzahl von Verwarnungen für verbotswidriges Parken.

Insgesamt mußten in diesen Bereichen für 102 Fahrzeuge kostenpflichtige Verwarnungen (Vorjahr 158) ausgesprochen und 47 Fahrzeuge (Vorjahr 65) abgeschleppt werden. In 12 Fällen (Vorjahr 7) konnten die Halter der Fahrzeuge ermittelt und rechtzeitig persönlich erreicht werden. Sie konnten ihre verbotswidrig geparkten Fahrzeuge wegfahren und so die Abschleppkosten vermeiden. Das Verwarngeld müssen sie trotzdem zahlen.

Karnevalsmotto 2018
Das neue Karnevalsmotto für 2018 heißt „Mer Kölsche danze us der Reih“. Zugleiter Christoph Kuckelkorn enthüllte um 15.45 Uhr das neue Sessionsmotto.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Montag, 27. Februar 2017
Das Motto der Karnevalssession 2018 - „Mer Kölsche danze us der Reih“

+ + + + + E I L M E L D U N G + + + + + Köln, 27. Februar 2017, 15.44 Uhr + + + + + E I L M E L D U N G + + + + +

Zum ersten Mal stellte das Festkomitee Kölner Karneval das Motto der kommenden Kölner Karnevalssession 2018 in einem laufenden Kölner Rosenmontagszug vor. Auf einem eigenen Wagen, der sich nach dem des Kölner Prinzen Karneval als letzter Wagen einreihte, wurde das neue Motto „Mer Kölsche danze us der Reih“ im Herzen der Südstadt auf dem Severinskirchplatz enthüllt. Das Sessionsmotto 2018 ist der „rote Faden“ für die komplette kommende Session und setzt den Fokus auf zwei kölsche Eigenschaften: Die Historie und die Bedeutung des Tanzes im Kölner Karneval und natürlich auch auf die kölsche Eigenart, mal „us der Reih zo danze“ – also im positiven Sinne eigene Wege zu gehen.

Was hat es mit dem „aus der Reihe tanzen“ auf sich? Der Reigen- oder Reihentanz ist seit dem Mittelalter bekannt. Dabei tanzen Tänzerinnen und Tänzer einheitlich in Reihen, im Kreis oder in Ketten. Die Reihen stehen sich gegenüber oder hintereinander oder es bilden sich Tanzpaare in Formationen, sie werden von Reimen oder Gesängen zur Musik begleitet. In Köln sind es seit dem 13. Jahrhundert die „Hellige Knäächte und Mägde“, die Töchter und Söhne der Vertreter der „Bauernbank“, die neben den Gaffeln und Zünften in Köln die städtische Verfassung Kölns im Jahr 1396 begründeten. Die Knäächte trugen in den Prozessionen der Pfarreien die Heiligenfiguren und führten nachmittags mit ihren Mägden Reihentänze auf. „Die Hellige“ sind somit die älteste Tanzgruppe im Kölner Karneval und pflegen ihre Kultur nach wie vor mit einem eigenen Tanzstil und entsprechender Tracht, so wie inzwischen viele weitere Kölner Tanzgruppen.

Der mittelalterliche Reihentanz ist bis heute die Basis für die vielfältige Entwicklung von dutzenden Tanzgruppen und Kindertanzgruppen im Kölner Karneval. Jede einzelne Gruppe pflegt ihre eigene Tradition in Choreographie und Kostüm, ist damit unverwechselbar und passt in kein Wettbewerbsschema. Der Reihentanz erfordert von allen Tänzern Konzentration und künstlerische Ausdruckskraft, stets waren es anmutige Tänze, die von frohen Reimen und Gesang begleitet wurden, so ist es im Kölner Karneval bis heute.

Aus dem Reihentanz bildete sich später die Redensart „aus der Reihe tanzen“, die wunderbar die kölschen Eigenarten beschreibt. „Der Kölner an sich“ tanzt gerne aus der Reihe, ordnet sich nicht gern unter und ist selbstbewußt, wenn es um das Wohl Kölns geht. Wunderbar zeigt sich das in jeder Session im Spiel des Kölner Karnevals, wenn mit Kostümen, Rede oder Musik und schließlich im Kölner Rosenmontagszug Themen persifliert werden, die die Jecken bewegen.

Mit dem Motto der Kölner Karnevalssession 2018 „Mer Kölsche danze us der Reih“ möchte das Festkomitee Kölner Karneval den Fokus auf die Bedeutung des Tanzes im Kölner Karneval setzen und gleichzeitig charmante kölsche Eigenarten beflügeln.

Quelle und Grafik: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.

Montag, 27. Februar 2017
Die Grosse von 1823 ehrte „Klüngelköpp“ und überreichte „Prinz Stefan I.“ fünft Feder

“Prinz Stefan I.“ erhielt um 00.17 Uhr die fünfte Feder an seine Mütze. Überreicht vom Sitzungspräsidenten der Die Grosse von 1823, der Mutter aller Karnevalsgesellschaften, als Dank aller Gesellschaften an ein bodenständiges, humorvolles, prächtiges Dreigestirn 2017. Ausgestattet mit der fünften Feder schunkelte sich das Dreigestirn mit seine Equipe und 1.300 ausgelassen feiernden Gästen in den Rosenmontag.

Als Dank für ihr Engagement für Kölns erste Karnevalsgesellschaft ehrte der Präsident und 1. Vorsitzende, Univ.-Prof. Dr. Dr. Joachim E. Zöller, die „Klüngelköpp“ persönlich zu Ehrensenatoren. Die „Kölsche Fiesta“ wurde dann standesgemäß mit den Mützen der Grossen von 1823 gespielt.

Mit der Grossen von 1823 feierten in diesem Jahr der Botschafter der Republik Indien in der Bundesrepublik Deutschland, Gurjit Singh (seit Januar 2016), der Botschafter der Französischen Republik in der Bundesrepublik Deutschland, Philippe Etienne (seit August 2014. Darüber hinaus Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, Bernd Petelkau (Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln), Isabella Neven DuMont, Sylvia Brécko (Kölner Kabarettistin und Moderatorin), 150 Zahnärzte des BDIZ (Europäische Berufsverband der implantologisch tätigen Zahnärzte) mit ihrem Präsidenten Christian Berger (Dieser ist auch Präsident der bayrischen Zahnärztekammer).

Quelle (Text): Die Grosse von 1823 Karnevalsgesellschaft e.V. Köln; (Fotos): Gabi Thoretz

Montag, 27. Februar 2017
Ausverkauftes Haus bei Tärää

Nicht nur Partystimmung pur war bei der Tärää, Party für Junge und Junggebliebene am gestrigen Karnevalssonntag (26. Februar 2017) im Tanzbrunnen angesagt. Achim Kaschny, Präsident der KG Schnüsse Tring wurde - vor ausverkauftem Hause - durch Ralf Schlegelmilch, Präsident der Willi Ostermann Gesellschaft zum Ehrenmitglied der Willi Ostermann Gesellschaft ernannt und für Charlie, Karl-Heinz Brandt Leadsänger von den „Räubern“ war es sein letzter Arbeitstag. Er zieht sich nach dieser Session aus dem aktiven Geschäft zurück.

Montag, 27. Februar 2017

Das „rote Kartell“ bestehend aus der Willi Ostermann Gesellschaft Köln 1967 e.V., Alte Karnevalsgesellschaft Schüsse Tring 1901 e.V., Kölsche Narrengilde von 1967e.V. und den Fidelen Zunftbrüdern von 1919 e.V. hatte nun bereits zum 3. Mal diese überaus erfolgreiche Veranstaltung organisiert. Michael Budi, GeschäftsführerStammtisch Kölner Karnevalisten und Alexander Kaschny, Tänzer bei der Tanzgruppe Kammerkätzchen und Kammerdiener führten durch das Programm und konnten so manchen Höhepunkt ankündigen. Nur unterbrochen von den Auftritten der Tanzgruppen der jeweiligen Gesellschaften, sorgten unter anderem „Paveier“, „Räuber“, „Klüngelköpp“, „Höhner“, „cat ballou“ und „Domstürmer“ mit Ihren bekannten Melodien aber auch neuen Liedern dafür, daß die Partystimmung anhielt und der Saal zur Sauna wurde.

Quelle (Text): KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V.; (Fotos): Jutta Frey

Montag, 27. Februar 2017
Polizei Köln: Karnevalssonntag in Köln und Leverkusen: Tagesbilanz Karnevalssonntag

1.300 Polizistinnen und Polizisten sorgten an Karnevalssonntag (26. Februar 2017) für die Sicherheit Tausender Jecken bei den Schull- un Veedelszöch in der Kölner Innenstadt. Die Einsatzkräfte mußten in diesem Jahr deutlich weniger einschreiten als im Vorjahr. Bei einem Unfall mit einem Karnevalswagen wurde ein Mann schwer verletzt.

Zwischen Sonntag 6.00 Uhr und Rosenmontag 6.00 Uhr wurden in Köln 55 Platzverweise ausgesprochen (Vorjahr: 244) und 34 (Vorjahr: 85) Personen in das Polizeigewahrsam gebracht. Im Karnevalsgeschehen wurden 46 (Vorjahr: 95) Strafanzeigen aufgenommen. Überwiegend ging es dabei um Körperverletzungen (21, Vorjahr: 41) und Sachbeschädigungen (11, Vorjahr: 9).

In Leverkusen wurde ein Platzverweis ausgesprochen, einer weniger als im Vorjahr. Es wurden je drei Strafanzeigen wegen Sachbeschädigungen und Körperverletzungen aufgenommen. Im vergangenen Jahr kamen dort keine Straftaten zur Anzeige.

Bei einem Unfall mit einem Karnevalswagen wurde am Sonntagnachmittag auf der Bergerstraße in Porz ein 21jähriger schwer verletzt. Der Wagenbegleiter war nach Ende des Karnevalsumzugs aus einer Höhe von 1,30 Meter beim Anfahren des schweren Gefährts gestürzt. Lebensgefahr besteht nicht.

Zivilpolizisten nahmen gegen 16.20 Uhr auf dem Wallrafplatz einen Mann vorläufig fest. Die Beamten hatten zuvor beobachtet, wie der 17jährige eine junge Frau (21) „begrapscht“ hatte. Insgesamt wurden am Sonntag zwei Sexualdelikte (Vorjahr: 6) zur Anzeige gebracht.

Am heutigen Rosenmontag ist die Polizei Köln mit 1.700 Polizistinnen und Polizisten zum Schutz des Rosenmontagszuges vertreten.

Die oben genannten Kriminalitätszahlen können sich noch verändern. Die Auflistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass noch weitere Anzeigen bei der Polizei Köln eingehen beziehungsweise dass Delikte im Zuge der Ermittlungen anders eingeordnet werden müssen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn sich ein Raub in einer Vernehmung als Diebstahl herausstellt. Eine abschließende Bewertung ist vielfach erst zu einem späteren Zeitpunkt nach weiteren Ermittlungen möglich.

Quelle: Polizeipräsidium Köln - Pressestelle

Montag, 27. Februar 2017
Stadt Köln: Abschleppbilanz des Verkehrsdienstes

Am Rosenmontag (27. Februar 2017) war der Verkehrsdienst ab 1.00 Uhr wieder mit zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Einsatz, um dem Zog einen pünktlichen Start und eine gefahrlose Durchführung zu ermöglichen. Entlang der Strecken und in den Aufstell- und Auflösungsbereichen waren seit rund zwei Wochen zusätzliche Haltverbotszonen für die großen Karnevalsumzüge ausgeschildert worden. Zusätzlich hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Außendienst auch in vielen Bereichen entsprechende schriftliche Hinweise an die Anwohnerinnen und Anwohner verteilt.

Aufgrund der guten Vorarbeit am Sonntag gab es in der Nacht auf Rosenmontag nur noch verhältnismäßig wenige Fahrzeuge abzuschleppen. Insgesamt gab es 47 Sicherstellungen. Zudem wurden 110 Verwarnungen erteilt. Zwölf Halter konnten vorab ermittelt werden und fuhren ihre Fahrzeuge selbst weg.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Montag, 27. Februar 2017
Stadt Köln: Mann auf dem Rathausdach und 500 Einsätze für Rettungsdienst

Am Karnevalssonntag (26. Februar 2017) wurde der Rettungsdienst der Stadt Köln zu insgesamt 495 Einsätzen gerufen. Im Vorjahr wurde der Rettungsdienst im gleichen Zeitraum zu 432 Einsätzen alarmiert. Damit ist die Gesamteinsatzzahl an diesem Karnevalssonntag leicht gestiegen. Sie liegt damit circa 200 Einsätze über der Einsatzzahl eines durchschnittlichen Wochentags.

Zur schnellen medizinischen Hilfeleistung beim Umzug „Schull- un Veedelszöch“ wurden entlang des Zugwegs insgesamt 24 Unfallhilfsstellen von den Kölner Hilfsorganisationen betrieben. Auch im „Kwartier Latäng“ und bei den anderen Umzügen wurden Unfallhilfsstellen eingerichtet. Die Einsatzkräfte des Sanitätsdienstes in den Unfallhilfsstellen entlang der „Schull- un Veedelszöch“ leisteten in 50 Fällen Erste Hilfe. Sie waren mit 409 Helferinnen und Helfern im Einsatz.

Besonderer Einsatz
Am frühen Morgen des Rosenmontags forderte die Polizei die Feuerwehr zur Unterstützung in der Innenstadt an. Auf dem Dach des Historischen Rathauses befand sich eine unbefugte Person, die von der Polizei nicht erreicht werden konnte. Er war außen an der Fassade hochgeklettert und saß dort oben fest. Mit Hilfe einer Drehleiter wurde der Polizei der Zugang zu der betreffenden Person ermöglicht. Die Stadt Köln hat Anzeige wegen Sachbeschädigung gestellt.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Sonntag, 26. Februar 2017
Kölsche Narren Gilde:

Sonntag, 26. Februar 2017

Sonntag, 26. Februar 2017
KKV „UNGER UNS“:

Sonntag, 26. Februar 2017

Sonntag, 26. Februar 2017
Altstädter Köln:

Sonntag, 26. Februar 2017

Sonntag, 26. Februar 2017
Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums:

Sonntag, 26. Februar 2017

Rangfolge aller Teilnehmer der Fußgruppen:

1. Platz: Gruppe 19 Stammdesch Kölsche Sonnekinder (274 Punkte)
2. Platz: Gruppe 41 Stammdesch Ratteköpp (269 Punkte)
3. Platz: Gruppe 43 Vringsveedeler Pänz (258 Punkte)
4. Platz: Gruppe 53 Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Köln - Istanbul eV (250 Punkte)
5. Platz: Gruppe 32 Stammdesch De Knollendorfer (234 Punkte)
6. Platz: Gruppe 5 Die Neppeser Ahr-Schwärmer Veedelsverein vun 1959 e.V. (227 Punkte)
7. Platz: Gruppe 30 Stammdesch Südstadtjecke (213 Punkte)
8. Platz: Gruppe 22 De löstige Reechterinne (211 Punkte)
9. Platz: Gruppe 17 Katholische Jugend Dekanat Köln-Mitte (210 Punkte)
10. Platz: Gruppe 9 Kölsche Fründe vun 1995 (204 Punkte)
11. Platz: Gruppe 16 BDKJ der Stadt Köln (202 Punkte)
12. Platz: Gruppe 52 Stammdesch Veedels Jemös (200 Punkte)
13. Platz: Gruppe 20 Kath. Jugend rund um den Chlodwigplatz (199 Punkte)
14. Platz: Gruppe 14 Stammtischgesellschaft Nie gehässig, Köln-Mülheim gegr. 1928 e.V. (196 Punkte)
15. Platz: Gruppe 34 11.000 Kölner Jungfraue (195 Punkte)
16. Platz: Gruppe 13 Samba de Colonia (192 Punkte)
17. Platz: Gruppe 10 Löstije Eierköpp (191 Punkte)
18. Platz: Gruppe 47 Stammdesch Kölsche Klüngel eV v. 1999 (188 Punkte)
18. Platz: Gruppe 49 Stammtisch Raderthaler Pänz vun 1966 e.V. (188 Punkte)
19. Platz: Gruppe 25 Kölsche Mädcher-Kölsche Junge (186 Punkte)
20. Platz: Gruppe 39 De Löstige Zollstocker (185 Punkte)
21. Platz: Gruppe 21 Hellenia Colonia e.V. (184 Punkte)
22. Platz: Gruppe 29 FRÖBEL Bildung und Erziehung gemeinnützige GmbHe GmbH (178 Punkte)
23. Platz: Gruppe 27 Karnevals Club Stief Fött (166 Punkte)
23. Platz: Gruppe 27 Schwabenthaler Mösche (166 Punkte)
24. Platz: Gruppe 18 Kaygass Schull (165 Punkte)
24. Platz: Gruppe 2 De raderdollen Merheimer (165 Punkte)
25. Platz: Gruppe 51 YFU Rheinland - OG Köln (163 Punkte)
26. Platz: Gruppe 37 Familienstammtisch De Kevverndoos (161 Punkte)
27. Platz: Gruppe 54 Start with a Friend e.V. (159 Punkte)
28. Platz: Gruppe 35 Quäker Nachbarschaftsheim- Norbert-Burger-Bürgerzentrum (157 Punkte)
28. Platz: Gruppe 50 KG Kölsche Sproch 2015 e. V. (157 Punkte)
29. Platz: Gruppe 38 Veedelsverein Stolze - Ströpp e.V. vun 1968 (152 Punkte)
30. Platz: Gruppe 44 Kölsche Huhadel e. V. vun 1985 (151 Punkte)
31. Platz: Gruppe 24 Dr 1. FC Köln un de Kölner Haie (148 Punkte)
32. Platz: Gruppe 3 De Moondagsträcker (144 Punkte)
33. Platz: Gruppe 4 DLRG Köln-Mitte (143 Punkte)
34. Platz: Gruppe 46 Junge un Mädcher vum Erbhof von 1966 (138 Punkte)
35. Platz: Gruppe 12 Höhenberger Lumpe (129 Punkte)
36. Platz: Gruppe 7 Die Pänz vun Kunterbunt (126 Punkte)
37. Platz: Gruppe 40 Cologne Cheerdance e.V. (120 Punkte)
38. Platz: Gruppe 48 Kölner Klutengarde von 1908 e.V. (105 Punkte)
39. Platz: Gruppe 1 Stammdesch Schnurgasser Pänz e.V. vun 1968 (103 Punkte)
39. Platz: Gruppe 1 Original Negerköpp vun 1929 e. V. (103 Punkte)

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