Montag, 17. Oktober 2011
KG Müllemer Junge: Die alte Besatzung des Müllemer Böötche ist auch die Neue

Bei der Jahreshauptversammlung der KG Müllemer Junge Alt- Mülheim e.V. von 1951 wurde der bisher amtierende gesetzliche Vorstand für weitere drei Jahre wieder gewählt. Das Vertrauen der Mitglieder erhält weiterhin die Crew um Präsident Siegfried Schaarschmidt, Geschäftsführer Heinz-Peter Albrings, Schatzmeister Norbert Beenen und Mitgliederbetreuer Kurt Lennartz.
Außerdem wurde in diesem Jahr der Erweitere Vorstand für zwei Jahre gewählt. Hier bleiben Literat Alexander Dick, die Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Silke Dick, der Zugleiter Nikolay Gassner, der Zeugwart Heinz-Otto Hossbach sowie der Kassierer Christian Weinmiller, ebenso als alte Besatzungsmitglieder im Vorstandsteam. Komplettiert wird die junge Runde durch den neuen Schriftführer Markus Müller aus den Reihen der Juniörchen.
Die Crew des Müllemer Böötche freut sich nun mit ihren Mitgliedern auf den Sessionsstart, den die Müllemer Junge traditionell am Samstag, den 12. November 2011 in der Stadthalle Mülheim feiern.
Bereits im Sommer haben die jungen Abteilungen der Gesellschaft ihre Vorstände neu gewählt.
Das Tanzcorps „Original Matrosen vum Müllemer Böötche“ hat mit Iris Roth nicht nur eine neue Trainerin, sondern mit Michael Zabrock auch einen neuen Tanzcorpsleiter.
Die weiteren Ämter: Stellvertretender Tanzcorpsleiter Thorsten Siebel, Kassiererin Verena Tatt, Kleiderwartin Alicia Buchbinder, Notenwartin Alexandra Bytomski.
Bei den Juniörchen kandidierten die langjährigen Juniörchenvorstandsmitglieder Nikolay Gassner, Christian Weinmiller und Silke Dick nicht mehr für die kommende Amtszeit. Die drei haben mittlerweile seit einigen Jahren in der Gesellschaft ebenfalls Vorstandsposten und wollen die Nachwuchsarbeit nun in jüngere Hände geben. Neben dem „Alt“-Präsidenten Alexander Dick wurden Andreas Gäb (Vorsitzender), Corinna Stäge (Kassiererin) und Heike Jäger (Schriftführerin) gewählt.

Quelle und Foto: KG Müllemer Junge Alt Mülheim e.V. von 1951

Samstag, 15. Oktober 2011
Viertes Oktoberfest der 4. Schwadron des Reiter-Korps "Jan von Werth"

-hgj/nj- Nachdem die „kölsche Wiesn-Party“ des Dragoner-Artillerie-Korps des Reiter-Korps „Jan von Werth“, im vergangenen Herbst, Tradition wie fester Bestandteil im Terminkalender der Gesellschaft geworden ist, veranstalte die 4. Schwadron das grün-weiße Oktoberfest heute Abend wieder im Mercure Köln City, Friesenstraße in gewohnter Manier.
Dank ihrer Mitgliedes Tom P. Tröbs, der die Direktion im renommierten Hotels zwischen Kölner Ringen und dem Dom leitet, konnte Schwadronsführer Frank Breuer, mit seinem Schwadrons-Vorständen Ingwert Hansen-Schmidt, Marcus Janson und Walter Kühn wieder Freunde, Mitglieder und der Gesellschaft nahestehende Persönlichkeiten, zu einem Abend mit vielen Überraschungen und einem deftig kölsch-bayerischen Büfett einladen.
Die Erfolge der Jahre 2008, 2009 und 2010, konnten auch beider vierten Auflage des „Jan von Werth´schen“-Oktoberfest eine weiterte Steigerung verbuchen, bei dem der Musikverein Stadtkapelle Köln, die Showtanzgruppe der KG Heistern/Düren, „Kölsche Biester“, „De Boore“ und nicht zuletzt DJ Henry (Heinz Cöllen) mit ihren Auftritten das jecke Publikum im ausverkauften Saal begeisterten.
Dennoch standen nicht nur Geselligkeit und Frohsinn bei Kölsch und Leckereien im Vordergrund des Abends. So ehrte Frank Breuer stellvertretend fürs Dragoner-Artillerie-Korps seinen „Jan von Werth“-Präsidenten dahingehend, daß Jörg Mangen im Rahmen des Oktoberfestes zum Ehrendragoner der 4. Schwadron ernannt wurde. Aber auch Tom P. Tröbs wurde diesem Abend gedankt. So erhielt er aus den Händen von Frank Breuer, für sein Engagement um die Gesellschaft und hier insbesondere die Schwadron des Dragoner-Artillerie-Korps eine handgefertigte Plakette, die mit dem Signum der 4. Schwadron geschmückt ist und nur selten an verdiente Persönlichkeiten verliehen wird.
Letztendlich konnte an diesem Abend noch der gemeinnützige Verein „himmel & ääd e.V. - För Kindersielcher en Nut“ am Oktoberfest des Dragoner-Artillerie-Korps partizipieren, da die 4. Schwadron einen Teil ihrer Erlöse für bedürftige Kinder in Köln stellvertretend an die 1. Vorsitzende Gabriele P. Gérard-Post überreichte, bevor erst in den sehr frühen Morgenstunden, die rund 280 Oktoberfestbesucher den Weg vom „Festzelt Mercure Köln City Friesenstraße“ nach Haus antraten, wie gut unterrichtete Insider berichten.
Mit von der Partie, wie immer zahlreiche Feunde aus Kölner Gesellschaften, „Jan und Griet“-Paare der vergangenen Jahre, Severin Müller als 1. Vorsitzender, der das Geschehen seiner Gesellschaft beobachtet und den Abend wie Jörg Mangen oder „Verzälloffizier“ Heinz Keller einmal aus der zweiten reihen genossen.

Samstag, 15. Oktober 2011
20 Jahre Kölsche Dillendöppcher - Jubiläum bei der Kindertanzgruppe der Altstädter Köln

-hgj/nj- Einen großen wie herzlichen Bahnhof zum 20. Bestehen, bereiteten die „Kölsche Dillendöppcher“ ihren Eltern, Freunden, Mitgliedern und Gönnern am heutigen Abend im Berufskolleg Nicolaus-August-Otto in Köln-Deutz. Nicht weniger als auf 20 jecke tänzerische Jahre kann die Kinder- und Jugendtanzgruppe der Altstädter Köln schauen und feierte mit einem geschliffenen Programm im quasi ausverkauften Haus mit ihren Ehrengästen dieses Jubiläum.
So feierten unter den Ehrengästen der „Dillendöppcher“ unter anderem als VIPs Altstädter Präsident Hans Kölschbach mit seinen Vorstandskollegen, so Sitzungsleiter Norbert Haumann, Schatzmeister Michael Robens, Literat Hubert Koch und den Kommandanten Kurt Nürenberg (Tanzkorps) und Uli Nockemann (Reiterkorps), Peter Albert Schaaf, der in der 1922 gegründeten Traditionsgesellschaft die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit forciert, wie unter anderem auch vom Vorstand des Festkomitees Kölner Karneval Karl Becker, Elisabeth Conin, Sigrid Krebs und Alfred Kröll, (Paul Bong (Juniorenförderkreis des Festkomitte Kölner Karneval),Monika Rodenkirch (Tanzmäuse Bürgergarde „blau-gold“), Angela Meis (Tanzflöhe Große Allgemeine), Peter Buchbinder (Kommandant Treuer Husar Köln), sowie Monsignore Rochus Witton und Ludwig Sebus.
Als Gratulanten hatten sich bei der durch Monika Cöln geleitenden Kinder- und Jugendtanzgruppe, der Regimentsspielmannszug der Altstädter Köln, die Brass- und Marchingband „Querbeat“, „Knubbelfutz und Schmalbedach“ (Renate Heymans und Dieter Schmitz), die „Klüngelköpp“, das Männerballett „Kölsche Jungfrauen“ und der Musikzug der „Domstädter Köln e.V.“ angesagt, die das äußerst kurzweilige wie amüsante Jubiläums-Geburtstags-Programm - mit erstklassigem Büfett - noch bunter machten.
Durch das Programm, bei dem die „Kölsche Dillendöppcher“ mit ihren Auftritten Einlagen und der Jubiläumsdarbietung (Foto) im Fokus des Abends standen moderierte „hätzlich un kölsch“ FK-Vorstandmitglied (Strategie und Protokoll), der sowohl Freund wie Gönner der rot-grünen Nachwuchstanzgruppe ist.

Freitag, 14. Oktober 2011
Kurt Görgens zum 1. Senatspräsidenten der Lyskircher Junge gewählt

Als „Himmelsträger“ bei der Pfarrprozession in St. Maria in Lyskirchen, die der Lyskircher Kirmes vorausgeht, hat er angefangen.
Später hat er getanzt bei den Hellige Knäächte un Mägde und war von 1983 bis 1985 deren „Jeckebääntche“.
Immer den Lyskircher Junge verbunden, machte er einen „kleinen“ Ausflug zu den Blauen Funken und wurde der gefeierte Karnevalsprinz „Kurt III.“ des Jahres 1996.
Nun ist Kurt Görgens wieder aktiv bei seinen Lyskircher Junge und wurde am 11. Oktober 2011 einstimmig zum 1. Senatspräsidenten der Lyskircher Junge, Gesellschaft zur Pflege Kölner Mund- und Eigenart gegr. 1930 e.V., gewählt.
„Mit der Wahl dieses Senatspräsidenten konnten wir einen absoluten Karnevalsexperten gewinnen, der den ‚Lyskircher Junge‘ sicherlich eine Menge an Impulsen geben wird“, so der Präsident der Gesellschaft Klaus Salzsieder.

Quelle und Foto: Lyskircher Junge Gesellschaft zur Pflege der Mund- und Eigenart gegr. 1930 e.V.

Freitag, 14. Oktober 2011
Kölner Karnevalsmuseum: Die lange Nacht der Museen 2011

Am 5. November 2011 findet im Kölner Karnevalsmuseum von 19.00 bis 3.00 Uhr die „Lange Nacht der Kölner Museen“ statt. Den Besuchern wird ein interessantes Programm mit Live Musik und tollen Bands - cat ballou, Funky Marys und Kölschraum - geboten.
Über den folgenden Link http://www.kk-museum.de/cms/front_content.php?idcatart=86&lang=1&client=1 (Weiterleitung per Doppelklick der Schlagzeile dieses Artikels) kann man sich genauer über die „Lange Nacht der Kölner Museen“ am Samstag, 5. November 2011, 19.00 bis 3.00 Uhr, und über den Programmablauf informieren, oder einfach weiterlesen.

Lange Nacht der Kölner Museen, Samstag, 5. November 2011, 19.00 bis 3.00 Uhr

Extras
Fotoshooting “Staats parat jemaat“ als Kölner Dreigestirn. Einmal Prinz, Bauer und Jungfrau fürs Familienalbum sein.

Gaumenfreuden
Kölsch & kölsche Spezialitäten

Transfer
Shuttle-Busse sorgen für den Transfer zwischen den einzelnen Museen. Haltestelle vor dem Museum.

Tickets
Eintrittskarten zum Preis von € 16,00 erhalten ab Mitte Oktober im Vorverkauf und an den Abendkassen der teilnehmenden Häuser. Ausführliche Informationen unter http://www.museumsnacht-koeln.de.

PROGRAMM 5. November 2011, 19.00-3.00 Uhr
Ab 19.00 Uhr - Ordensbörse und Büchertisch im Foyer sowie Fotoshooting als Kölner Dreigestirn.

19.30 Uhr - “Kleider machen Leute“ Führung durch die Sonderschau Uniformen und Gesellschaftskleidung, Treffpunkt: Kasse

20.00 Uhr - cat ballou
Fetziger, tanzbarer Rock-Pop zeichnet den Stil dieser Newcomer Band aus, die ebenso virtuos mit “kölschen Tön“ abräumt.
www.band-catballou.de

20.45 Uhr - “Zeitzeugen berichten - Fastelovend, wie wor’e, wie ess’e, wie weed hä wäde!“ Kostümführung durch die Ausstellung, Treffpunkt: Kasse

22.00 Uhr - Funky Marys
Die 5 Mädcher vum Rhing stehen für kölsche Power und musikalisches Entertainment
www.funkymarys.de

22.30 Uhr - “Zeitzeugen berichten - Fastelovend, wie wor’e, wie ess’e, wie weed hä wäde!“ Kostümführung durch die Ausstellung, Treffpunkt: Kasse

23.30 Uhr - Kölschraum
Musikalische Vielfalt zu 100 % live ist das Markenzeichen der Band, die ausschließlich eigene Stücke mit selbst geschriebenen Texten spielt.
www.koelschraum.de/web

00.00 Uhr
“Zeitzeugen berichten - Fastelovend, wie wor’e, wie ess’e, wie weed hä wäde!“ Kostümführung durch die Ausstellung, Treffpunkt: Kasse

Quelle und Grafik: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.

Freitag, 14. Oktober 2011
Großer Kostümverkauf im Kölner Karnevalsmuseum am 22. Oktober 2011 von 11.11 Uhr bis 16.11 Uhr

Rechtzeitig vor dem Start der Session 2012 veranstaltet das Festkomitee Kölner Karneval am Samstag, dem 22. Oktober 2011 einen Kostüm-Sonderverkauf in der Halle des Kölner Karnevalsmuseums, Maarweg 134-136. Das Festkomitee bietet 1.300 Original-Rosenmontagskostümen zu sehr attraktiven Preisen an. Der Verkauf startet standesgemäß um 11.11 Uhr und endet um 16.11 Uhr. Alle Jecken, die schöne Kostüme für die kommende Session suchen, sind herzlich eingeladen. Alle Kostüme sind schon im Kölner Rosenmontagszug getragen worden und damit auch ein kleines Stück Geschichte. Für Vereine ist interessant, dass auch Gruppen mit gleichen Kostümen ausgestattet werden können.
„Der Verkauf der Kostüme kommt direkt dem Kölner Rosenmontagszug zugute: Wir schaffen Platz für Neues und die Einnahmen können wir für neue Kostüme für den nächsten Zoch einsetzen“, so Christoph Kuckelkorn, Zugleiter des Kölner Rosenmontagzuges. Im Haus des Kölner Karnevals werden rund 30.000 Karnevalskostüme aufbewahrt, die im Kölner Rosenmontagszug eingesetzt werden, denn jeder Zugteilnehmer sowie die Musikgruppen werden durch das Festkomitee mit einem Kostüm ausgestattet.

Quelle: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.

Donnerstag, 13. Oktober 2011
„KÖLSCHFEST geht in die 4. Runde“

Eintritt frei in Deutschlands größtem und schönstem Karnevalszelt

Wenn das KÖLSCHFEST-Zelt am 3. Februar seine Pforten für die Session 2012 öffnet, dann geht diese, im Rheinland einmalige, Veranstaltung bereits in die 4. Runde.
Mehr als 150.000 Gäste haben seit der Premiere in 2009 in Deutschlands größtem und schönstem Karnevalszelt bereits echt kölschen Karneval gefeiert – mit Top-Gruppen des Kölner Karnevals und mit herrlich frischem FRÜH-Kölsch direkt am Tisch gezapft aus den 3-Liter oder 5-Liter KÖLSCHFEST-Säulen – und all das bei freiem Eintritt.
Bis zum Ausklang am Rosenmontag, 20. Februar, wird am Südstadion echt kölscher Karneval gefeiert – jeweils freitags ab 17.00 Uhr und samstags ab 16.00 Uhr und natürlich an den Karnevalstagen nahezu „rund um die Uhr“.
Auch in 2012 werden wieder bekannte kölsche Künstler auf der großen KÖLSCHFEST-Bühne zu bewundern sein: Traditionell werden die Roten Funken, Kölns ältestes und bekanntestes Traditionskorps den KÖLSCHFEST-Reigen eröffnen. Bruce Kapusta, der Clown mit der Trompete, die Ur-Höhner Peter Horn und F.M. Willizil mit ihrer „Kölschfraktion“, Schlagerstar Olaf Henning, Ex-Kolibri Friedel Müntnich, die „Vajabunde“, das KÖLSCHFEST-Orchester Helmut Blödgen und viele mehr werden für Stimmung im KÖLSCHFEST-Zelt sorgen.
Der Eintritt ist frei und auch die Preise sind stabil geblieben, im mehr als 5.000 Quadratmeter großen, herrlich in rot und weiß dekorierten KÖLSCHFEST-Zelt.

Und das ist neu im Jahr 2012:

Pink-Nose-Party: mit der Mega-Karnevalsparty am 10. Februar wird es erstmals einen besonderen KÖLSCHFEST-Abend für „Gays & Friends“ geben – mit einem kölschen Nonstop-Programm und Eigengewächsen aus dem schwul-lesbischen Karneval.

Balkon: ein besonderer Eye-Catcher des Zeltes wird hier sicher der neue, prächtige Balkon werden, auf dem bis zu 400 weitere Gäste Platz finden. Mit diesem zusätzlichen Platzangebot will man der gesteigerten Nachfrage an den Spitzentagen wie Weiberfastnacht und Karnevalssamstag nachkommen. Darüber hinaus bieten sich hier ideale Möglichkeiten für die Ausrichtung von Firmen- und Gruppenevents.

Welcome Card: erstmals ist das KÖLSCHFEST Partner der Köln WelcomeCard von KölnTourismus. So können die ständig mehr werdenden Besucher aus Deutschland und aller Welt Köln und das KÖLSCHFEST mit besonderen Vorteilen erleben.

Die Bahn: Zum ersten Mal wird die Deutsche Bahn zwei Sonderzüge einsetzen um Besucher aus dem Bundesgebiet zum KÖLSCHFEST zu bringen.

Mit diesen Angeboten möchte das Veranstalter-Team dem wachsenden überregionalem und
internationalem Interesse begegnen, denn das KÖLSCHFEST erfreut sich zunehmend wachsender Beliebtheit im In- und Ausland. So gehören zum Beispiel Gäste aus den Niederlanden oder auch ganze „Guggemusik“-Vereine aus Süddeutschland längst zu den begeisterten Stammgästen beim KÖLSCHFEST.
Das KÖLSCHFEST ist für seine Gäste 24 Stunden erreichbar. Neben der Website www.koelschfest.de gibt es Informationen und Neuigkeiten auf YouTube, Twitter, Flickr und natürlich auf Facebook, wo KÖLSCHFEST-Maskottchen „Köbes KÖLSCHFEST“ nicht nur Neuigkeiten zur großen Karnevalsparty preis gibt, sondern auch über kölsche Eigenarten und Traditionen informiert und somit seinen Beitrag zum Erhalt von kölscher Kultur und kölschem Brauchtum leistet.
Der Startschuss für den Aufbau des KÖLSCHFEST-Zeltes fällt am 5. Dezember.
Fünf bis sechs Wochen lang wird aufgebaut und gezimmert, werden unzählige Leitungen verlegt, Biertanks und eine große Küche eingebaut, wird dekoriert und eingerichtet, bevor in Deutschlands schönstem und größtem Karnevalszelt der erste Tusch gespielt wird.
Wer eine feste Sitzplatz-Reservierung wünscht, der bucht den Mindestverzehr von € 20.00 (für einen Liter FRÜH-Kölsch oder alkoholfreie Getränke sowie einen KÖLSCHFEST-Teller) und erhält seine festen Plätze. Lediglich an Weiberfastnacht und am Karnevalssamstag wird eine Reservierungsgebühr von 5 Euro pro Person erhoben.

Die KÖLSCHFEST - Tage 2012:

3. und 4. Februar, 10. und 11. Februar sowie von Weiberfastnacht bis einschließlich Rosenmontag.
Mehr Information und Reservierung über die Website www.koelschfest.de

Jetzt reservieren!

Hier die KÖLSCHFEST-Tage 2012:
Freitag, 03. Februar/Samstag, 04. Februar
Freitag, 10. Februar/Samstag, 11. Februar
Weiberfastnacht, 16. Februar, bis Rosenmontag, 20. Februar

An Weiberfastnacht werden drei Reservierungszeiten angeboten: 9.00 Uhr bis 24.00 Uhr /
9.00 Uhr bis 17.00 Uhr / 18.00 Uhr bis 24.00 Uhr. An Weiberfastnacht und Karnevalssamstag wird eine Reservierungsgebühr von € 5,00 pro Person erhoben.
Bei festen Tischreservierungen zahlt der Gast € 20,00 (€ 29,00 für die 15-Stunden-Reservierung an Weiberfastnacht) und erhält neben dem festen Sitzplatz einen Liter FRÜH-Kölsch (zwei bei der 15 Stunden-Reservierung) oder alkoholfreie Getränke sowie ein Tellergericht, zum Beispiel Krustenbraten mit Beilagen oder Salat mit Putenbrust.
Wer seinen garantierten Platz beim KÖLSCHFEST haben möchte, der sollte frühzeitig reservieren.
Das geht über die Homepage iwww.koelschfest.de oder per eMail unter reservierung@koelschfest.de.

Quelle und Foto: MD Mediendienst

Dienstag, 11. Oktober 2011
Kölner Karnevalsmuseum unterstützt "Mitlach-Aktion" für Kindergartenpänz‏

100 kostenlose Auftritte fördern Freude und Kreativität in Kölner Kindergärten. Anmeldung möglich bis 31. Oktober 2011.

Für 100 Kindergärten in Köln ist das Programm kostenlos. Ab dem 4. Oktober werden 100 Kölner Kindergärten innerhalb von sechs Monaten besucht. Lach-Trainer Rüdiger Zell vermittelt den Kindern auf spielerische Art die positiven, gesundheitsförderlichen Kräfte des Lachens in einem 40-minütigen interaktiven Auftritt. Das leidenschaftliche Theater gewann 2008 den ersten Preis beim AOK Wettbewerb „starke kids“. Die Mit-Lach-Tour endet am 24. März 2012 um 14.30 Uhr mit dem großen Kichererbsen-Festival im Kölner Karnevalsmuseum des Festkomitee Kölner Karneval. .
Die Auftritte werden von dem Kölner Schulrucksack-Hersteller ergobag (www.ergobag.de) und dem Kölner Karnevalsmuseum (www.kk-museum.de) unterstützt. Interessierte Kindergärten sind herzlich eingeladen, sich mit Ihren vollständigen Kontaktdaten per Mail unter []haha@halelele.de zu melden. Bitte mit Angabe von drei Wunschterminen mit Wunschuhrzeit (9.00, 11.00 und 14.00 Uhr). Mehr Infos zur Show gibt es unter www.halelele.de oder Telefon: +49 (0) 1 51/14 83 03 83.

Pressekontakt für Rückfragen
Anne-Cathrin Hahn
ergobag GmbH – Schulrucksäcke mit Zukunft
Subbelrather Straße 186
50823 Köln
eMail: anne-cathrin.hahn@ergobag.de
Telefon: +49 (0) 2 21/35 93 41 70
Telefax: +49 (0) 2 21/6 77 83 53 69
Mobilfunk: + 49 (0) 1 77/6 33 78 98
Internet: www.ergobag.de
- mit vielen Infos und Onlineshop.

Quelle: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e. V.

Dienstag, 11. Oktober 2011
Festkomitee stellt Mottoschal der Session 2012 vor

2012 lautet das Motto des Kölner Karneval "Jedem Jeck sind Pappnas". Die Pappnase ist das Symbol fürs Mitmachen und für Freude. Sie ist eine gemeinschaftliche Kostümierung, die jeder auf seine Art und Eigenart praktizieren kann. "Mehr noch steht die ´Pappnas´ in dieser Session nicht ´nur´ als ein zentrales Element, sondern ist auch eine Einladung an alle Jecken und an all jene, die jeck sein wollen.", so Markus Ritterbach, Präsident des Festkomitee Kölner Karneval.
Gleich zwei Pappnasen befinden sich in diesem Jahr auch im Mottoschal. Mit der Präsentation des neuen originalen Mottoschals stellt das Festkomitee Kölner Karneval von 1823 die neue Partnerschaft mit der Firma Deiters vor. Herbert Geiss, Inhaber der Firma Deiter: "Wir haben das Motto als große Herausforderung verstanden. Es war uns wichtig etwas Neues zu präsentieren."
Der Original-Mottoschal ist passend zum Motto in den Farben der Stadt Köln, rot und weiß, gehalten. Besonders innovativ sind die zwei Taschen, die auf dem Schal aufgetragen sind. In den Taschen finden die Jecken zwei "Pappnasen" - Ming und Ding (mein und dein). Die Idee hierbei war das gemeinsame Miteinander, das Gemeinschaftsgefühl, das den Kölner Karneval ausmacht. "Jeder kann eine Nase verschenken und gemeinsam den Karneval feiern.", so Markus Ritterbach. Für die Pänz wird auch wieder ein kleiner Mottoschal - mit den Nasen "Klein" und "Groß" erhältlich sein. Der Mottoschal kostet wie im Vorjahr € 15,00 das Stück, der Pänz-Schal kostet € 10,00 .
Mit der Partnerschaft werden erstmals auch weitere jecke Artikel im Sortiment angeboten. Neben Aufnähern und Bügelbildern in verschiedenen Größen sowie Blinkys, Tattoos und jecken Accessoires wird erstmals das Motto-Kostüm präsentiert. "So kann jeder Jeck das Motto nicht nur im Herzen, sondern auch an sich selbst tragen.", erläutert Herbert Geiss die Idee.
Die Firma Deiters übernimmt die Vermarktung des Mottoschals zur kommenden Session. "Nach dem Auslaufen des bisherigen Vertrages haben wir einen neuen Partner gesucht. Die neuen innovativen Ideen und Potenziale von Deiters haben uns überzeugt.", begründet Markus Ritterbach, Präsident des Festkomitees, die Entscheidung.
Die Firma Deiters gehört zu den Traditionsunternehmen. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahre 1921 und wird seit zehn Jahren von Inhaber Herbert Geiss erfolgreich geführt. Mit dem zuletzt in Düren eröffneten Markt besitzt die Firma Deiters mittlerweile sechs Filialen. Mit seinen über 120 Mitarbeitern bietet Deiters auf insgesamt 14.000 qm Verkaufsfläche über 20.000 verschiedene Artikel an.
Mit dem Kauf des Mottoschals und aller Produkte wird der Kölner Karneval direkt unterstützt. "Gerade weil das Festkomitee mit Lizenzpartnern kooperiert, fließen Lizenzgebühren bzw. monetäre Mittel zurück in den Karneval.", erklärt Sigrid Krebs, Pressesprecherin des Festkomitee Kölner Karneval. Somit kann das Kulturgut Karneval weiterentwickelt und erhalten werden, zum Beispiel durch gezielte Unterstützung der Jugendarbeit, der Ausbildung von Nachwuchskünstlern oder des Kölner Karnevalsmuseums. Zudem kommt der Karneval seiner Sozialfunktion nach und unterstützt nachhaltig karitative Projekte und Initiativen.
Im letzten Jahr wurden mit den Erlösen des Mottoschals insbesondere die Projekte "Streetwork" und die Drogenhilfe Köln unterstützt. So finanzierte das Festkomitee im Rahmen der Konzeptausweitung von Streetwork zusätzlich 31 professionelle Kräfte, die für die soziale und pädagogische Betreuung an den "jecken" Tagen eingesetzt wurden. Außerdem finanzierte das Festkomitee für die Drogenhilfe Köln die Produktion von 100.000 Flyern mit dem Titel "11er Rat - Tipps für Eltern". Darin enthalten sind alltagstaugliche Tipps rund um das Thema "Kinder und Jugendliche und ihr Alkoholkonsum an Karneval".
Der Mottoschal und sämtliche Artikel können ab sofort in den Filialen der Firma Deiters und unter www.deiters.de erworben werden. Zudem plant das Festkomitee zur neuen Session einen neuen Webshop unter www.festkomitee-shop.de, in dem sämtliche Produkte des Festkomitees erhältlich sind.

Quelle (Text): Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e. V.; (Foto): Andreas Klein/www.koelsche-fastelovend.de

Dienstag, 11. Oktober 2011

Montag, 10. Oktober 2011
Festkomitee Kölner Karneval: Kompletter Vorstand im Amt bestätigt

Bei der ordentlichen Jahreshauptversammlung 2011 des Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V. wurden am heutigen Montag sowohl der geschäftsführende Vorstand, als auch der erweiterte Vorstand neu gewählt. Die Vertreter der dem Festkomitee angeschlossenen Kölner Karnevalsgesellschaften bestätigten den Gesamtvorstand einstimmig.
Markus Ritterbach wurde als Präsident ebenso bestätigt wie Dr. Joachim Wüst (Vizepräsident, Justiziar und Programmgestalter), Christoph Kuckelkorn (Vizepräsident und Zugleiter) und die weiteren Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands Uwe Brüggemann (Schatzmeister), Bernd Höft (Strategie und Protokoll) und Sigrid Krebs (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit). Dem erweiterten Vorstand gehören weiter an: Karl Becker (Literarisches Komitee – Die Akademie), Elisabeth Conin (Kinder- und Jugendkarneval), Alexander Dieper (stellvertretender Zugleiter), Alfred Kröll (Mitgliederbetreuung, Organisation, Tribünen), Markus Pohl (Protokoll Kölner Dreigestirn) und Wilfried Wolters (Gäste- und Kartenservice).
Weiterhin entschieden die Mitglieder des Festkomitees über die Änderung des Mitgliederstatus folgender Gesellschaften: Hospitierende Mitglieder des Festkomitees sind nun die K.G. Lövenicher Neustädter 1903 e.V. und das Garde-Korps Köln von 1928 e.V. Ordentliche Mitglieder sind nun die Schlenderhaner Lumpe e.V. und die Pänz vun d’r Päädsbahn 1956 e.V..

Quelle (Text): Festkomitee Kölner Karneval 1823 e.V.; (Foto): Klaus Michels/EXPRESS

Montag, 10. Oktober 2011
Kölner Hüttengaudi wird zum „Gipfeltreffen der Schlagerstars“

„Onkel Jürgen“ Drews ist nicht nur der „König von Mallorca“ sondern auch der ungekrönte „König des Après-Ski“ – mit feschen Maderln auch im Dirndl kennt sich der Jürgen aus.

Der letzte Ton beim 1. Kölner Oktoberfest mit Rekordbesuch von mehr als 20.000 Gästen ist kaum verklungen, da geht nun der Vorverkauf für die ORIGINAL KÖLNER HÜTTENGAUDI offiziell an den Start. Im noch deutlich größeren wunderschönen KÖLSCHFEST-Holz-Zelt (Kapazität: 6.000 Sitzplätze pro Veranstaltungstag) steigt am 27. und 28. Januar 2012 die „größte Après-Ski-Party nördlich der Alpen“! In der größten „Hütte“ zwischen Salzburg und Flensburg, können sich Skihaserl und Pistenstürmer auf ein Event der Sonderklasse freuen – mit Stars, so weit das Auge reicht.
Kult DJ „Jet Hans“ wird bei der ORIGINAL KÖLNER HÜTTENGAUDI die 1. Liga der deutschsprachigen Party- und Schlagerszene auf die Bühne schicken – von A wie Antonia aus Tirol bis Z wie Zillertaler Haderlumpen, die Sieger im Grand Prix der Volksmusik.
Jürgen Drews, der „ungekrönte König des Après-Ski“ wird seine Fans ebenso begeistern wie Michael Wendler, Deutschlands erfolgreichster Schlagersänger der letzten Jahre. Mickie Krause, Olaf Henning, DJ Ötzi-Show, die Trenkwalder uwm. werden die phantastische Oktoberfest-Stimmung im neuen Jahr gleich wieder neu entfachen.
„Verrückt, total verrückt,“ freuen sich die Organisatoren vom D.S. Marketing-Team über den wahnsinnigen Zulauf zur ORIGINAL KÖLNER HÜTTENGAUDI. Mehr als 5.000 Tickets wurden bereits vor dem offiziellen Vorverkaufsstart geordert. „Zweimal volle Hütte,“ prognostiziert Veranstalter Albert Damaschke. „Europas größtes Après-Ski-Event gibt’s nicht in Kitzbühel, nicht in Ischgl und nicht in Hintertux – da jitt et nur en Kölle.“
Im Trachten- und Ski-Outfit werden die Gäste aus allen Altersklassen im Kölschfest-Zelt ihrem liebsten Wintersport-Vergnügen frönen: Après-Ski vom Feinsten. Mit einer perfekten „Rundum-Versorgung“: Ein absolutes Spitzenprogramm live auf der Bühne, dazu ein phantastisches Ambiente in dem wunderschönen gewaltigen Holzzelt. Das Kölsch wird aus den berühmten 3-Liter und 5-Liter Kölschfest-Säulen direkt am Tisch gezapft, Kirberg-Catering, immerhin Caterer des Jahres 2010, wird für zünftig herzhafte Hütten-Spezialitäten aus der Küche sorgen.
Karten für die ORIGINAL KÖLNER HÜTTENGAUDI gibt es in allen Vorverkaufsstellen von KölnTicket, im Internet unter www.koelner-huettengaudi.de oder über die Telefon-Hotline +49 (0) 22 32/15 08-16.
Die Tickets im hinteren Mittelschiff gibt’s schon für € 19,50, im vorderen Mittelschiff für nur € 22,50. Tickets für die erhöhte Empore gibt’s für € 25,50, exklusive Logentickets bieten die Veranstalter für nur € 29.50 an.
Für die Logen und den neuen VIP-Balkon gibt’s ganz besondere Arrangement über das Veranstalterbüro: Hotline +49 (0) 22 32/15 08-16.

Quelle und Foto: MD Mediendienst

Sonntag, 9. Oktober 2011
Literarisches Komitee: Talentiertes Duo aus Koblenz wertet Abend auf

khu-Ein Fachpublikum, das nur wenig bereit war, sich in Karnevalslaune versetzen zu lassen, großteils mittelmäßige Leistungen der Künstler – es war ein schwieriger Vorstellabend des Literarischen Komitees. Lediglich Papallapap und 9 Tanzpaare, Hastenraths Will sowie ein in Köln neues Duo aus Koblenz, die „Rentner“ Willi & Ernst, konnten Standing Ovations einheimsen.
Es war 20 vor 4, als das Orchester Helmut Blödgen konzertant zum Marsch blies. „Hallelujah“ in sattem Sound, „Kölsche Jung“ mit viel Drive und „Du bes Kölle“ so, als wäre das Lied nur für das Orchester geschrieben worden.
Punkt 16 Uhr beschwor Festkomitee-Präsident Markus Ritterbach, wofür das Festkomitee und sein Literarisches Komitee seit je her und auch in Zukunft stehen: „Für Qualität. Zustände wie dieser Tage in München oder am Ballermann wollen wir im Kölner Karneval nicht sehen.“

Tanzgruppe Kölsche Harlequins
Den Auftakt machten die kunterbunten „Kölsche Harlequins“ der KG Alt-Köllen. Harmonische Tänze in allen möglichen phantasievollen Variationen zeigten die Kinder und Jugendlichen. Dabei war eins auffällig: während die jüngeren Kinder allesamt um die Wette strahlen und anscheinend Freude an ihrem sportlichen Tun haben, sehen die älteren durch die Bank spaßbefreit aus. Woran das wohl liegt? Vielleicht daran, dass nur zwei junge, aber keine älteren Jungs in der Gruppe sind?
Einen Termin sollten sich alle Freunde des Kölschen Karrnevalsnachwuchses merken: am 6. November 2011 kommt es im Theater am Tanzbrunnen zum Gipfeltreffen aller Kölner Kinder- und Jugendtanzgruppen, Beginn 13.00 Uhr.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Die zwei aus einer Klasse
Selina Schütz, 14, und Helene Doll, 15, aus der 9. Klasse der Gemeinschaftshauptschule Lohmar, wagten sich als Erste in die Höhle des Löwen, als „Die zwei aus einer Klasse“. Anscheinend ohne jede Nervosität ziehen sie selbstbewusst über Jungs und deren „Vokuhila“- oder „Pisspottfrisuren“ her, über ihre Mütter oder die Oma, die Opa das Nägelkauen abgewöhnt hat: Sie hat ihm das Gebiss verstellt. Leider wurde für die Zuschauer nicht klar, warum eins der Mädels ununterbrochen mit seinem Handy beschäftigt war (vielleicht eine moderne Form des Spickzettels?).
Die beiden haben ihre Premiere wacker bestanden.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Der Animateur
Philipp Bolz war 2009 schon einmal beim Vorstellabend – als Animateur. Diese Rolle hat er seitdem nicht wesentlich um- oder ausgebaut. Seine Gags sind nicht unbedingt stärker geworden, aber seine Bühnenpräsenz: er bewegt sich gut, Mimik und Gestik sind sehr ausdrucksstark, er tigert auf der Bühne von links nach rechts, er fordert das Orchester zum Tusch auf – er ist sehr selbstbewusst.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Dä Schofför
Jens Singer, ein Kölner Regierungsbeamter in Berlin, bedient sich der Type eines Fahrers von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Und gewinnt daraus so seine Erkenntnisse: „Die einzigen Ganoven, bei denen die Polizei davor statt hinterher fährt, sind die Politiker.“ Sein Problem ist zurzeit, daß er von der Bank keinen Kredit bekommt, weil seine Oma am Griechenmarkt wohnt. Der Schofför zieht über bekiffte Radfahrer auf der Zülpicher Straße her, vergleicht die Schönheit von Angela Merkel mit der von Leverkusen, stellt Merkel, Maggie Thatcher und Marie-Luise Nikuta auf eine Stufe…
Aber ohne, daß im zweiten Jahr beim Komitee das Publikum auf alles reagiert. Vielleicht lag es auch daran, dass er manchmal schwer verständlich war.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Domstadtbande
Seit etwas mehr als einem Jahr gibt es diese Band, die von Musikern aus anderen Gruppen gegründet wurde. Sie starten mit der 120-er Beat-Popnummer „Morje“: Bass und Schlagzeug marschieren eisern, die Flitsch sorgt für Transparenz im Sound. Das führt dazu, dass im Publikum einige mitklatschen.
Das zweite Stück, „Marie“, klingt wie ein nordisches Trinklied, hat einen unverständlichen Text, ist aber sauber arrangiert.
Ihr Rausschmeißertitel ist im 6/8-Takt und klingt wie aus den Sixties. Der Text kommt einem vom Sinn her unverständlich vor: „Irjend jet jeiht, su lang einer vun uns noch einer steiht“…

Sonntag, 9. Oktober 2011

Vingströschen
Sabine Holzdeppe hat ihre Lehrzeit im Literarischen Komitee beendet. 2009 erschien sie mit dem Neuheiten-Effekt als prollige Asi-Frau aus Vingst, die lebhaft und detailverliebt ihre Lebensumstände sezierte. Letztes Jahr waren ihr die Ecken und Kanten schon weitgehend abgeschliffen worden, doch dieses Jahr ist sie weitgehend bisslos geworden. Der Witz über Trennkost, den sie bringt, ist älter als sie selbst. Insgesamt muss man sich fragen, was den Nachwuchskünstlern im Literarischen Komitee beigebracht wird oder ob Künstler bei der Schulung die Ohren auf Durchzug stellen – eine Weiterentwicklung ist beim „Vingströschen“ leider nicht zu erkennen.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Kölschraum
Ebenfalls zum letzen Mal dabei ist die Band Kölschraum. Sie hat sich mit Björn Fischer, dem Ex-Keyboarder von Loss Mer Fiere, verstärkt, und der setzt mit seinem Rampensau-Charisma gleich im ersten Lied eine Duftmarke: Das Chanson-ähnliche „Rusemondaachsstrüßje“-Lied erzielt einen hübschen Mitklatsch-Effekt.
Das zweite Lied handelt vom Objekt des nächsten Mottos für den Rosenmontagszug, die Pappnas. Es kommt halb krawallig und wenig melodiös daher.
Versöhnlich dann die dritte Nummer: der Schunkelwalzer „Nur met Dir allein“ hat ordentlich Quetsch-Begleitung. Viel Beifall.
Im nächsten Jahr ist Kölschraum bei der Kajuja zu sehen.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Hastenraths Will
Christian Macharski war vor einem Jahr einer der Abräumer beim Literarischen Komitee. Und auch dieses Jahr punktet er, Pointe für Pointe, und wie gewohnt leicht verschroben. Nach rund 10 Minuten läuft er zu Hochform auf, seine Themen sind der Bauer in der Stadt und das pralle Leben auf dem Land. Er rühmt die Kölner, die 1823 das Festkomitee Kölner Karneval gegründet haben – währendessen sich die Düsseldorfer noch die Läuse aus dem Pelz gepuhlt hätten …
Standing Ovations für den Mann, der vom Rurtal Trio kam.

Sonntag, 9. Oktober 2011

[]Dä Kölsche Tenor
Drei Jahre lang war Tino Selbach als der Kölsche Taxifahrer unterwegs und wurde berühmt als der einzige Operntenor im Kölner Karneval. Besonders im ersten Jahr, als er die Bühnen betrat, löste er wahre Begeisterungsstürme aus. Seine Version von „Nessum Durma“ ließ manchen hartgesottenen Karnevalisten vor hehrem „Jeföhl“ erschauern, Szenenapplaus und Standing Ovations waren normal. Und heute?
Tino Selbach ist nun als „Dä Kölsche Tenor“ unterwegs – und singt weniger Opern-Stücke als je zuvor. Er vehederrt sich in Wortbeiträgen über Callcenter und Personalbüros, seine Stärke, der klassische Gesang, kommt dabei zu kurz. Denn das war ja das Reizvolle an Tino gewesen: den Spagat zwischen klassischer Hochkultur und feierfreudigem Fastelovend hinzukriegen. Leider wurde er seiner Rolle als Kölsche Tenor nicht gerecht.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Kölsche Adler
In der Pause hatten die Kölsche Adler genug Zeit, um ihre Instrumente für acht Mann aufzubauen. Denn die Adler sind Kölns einzige Live-Band, die permanent mit einem eigenen Bläsersatz auftritt.
Die drei Bläser setzen in „Lange Naach“ denn auch die ersten Akzente. In dem Stück fällt besonders Gitarrist Dieter Krämer auf, der zum Stück wunderbare Gitarren-Fills à la George Benson einflechten kann. Überhaupt sind die Adler in diesen drei Jahren gereift.
Das zweite Stück appelliert an das Erinnerungsvermögen der Zuschauer: aus dem alten Kracher „Kreuzberger Nächte“ wurde „Vringsveedeler Näächte“ – mit Bläser-Polonäse und einigem Keyboarder-Remmidemmi. Was der Band gut tut.
Als drittes dann der neue Sessionstitel „Hück jon mer rocke“ – ein flottes, Rock’nRoll-artiges Stück, das satte Bläser und noch mehr Beifall abbekommt.
Zwei Dinge sind aufgefallen: die ganze Zeit über war der Bass zu laut, und: Alonso Zellers Gesang ist oft unverständlich, was weniger an seiner klaren Stimme, sondern an den vollgepackten Texten liegen dürfte. In beiden Fällen, Bass und Texte, könnte die Devise heißen: weniger ist mehr.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Ein Pfundskerl
Es ist ein Jahr her, da schlug Kai Kramosta im Kölner Karneval ein wie eine Bombe vom Fünf-Meter-Brett. Übergewichtig, machte er sich über Menschen seiner Statur lustig. Auch dieses Jahr berichtet er, wie es ich als dicker Mensch lebt, beim Hulahoop, beim Yoga auf den Poller Wiesen, beim desaströsen Versuch, Wasserski zu fahren. Im Selbstversuch malträtiert er eine sprechende Personenwaage mit Branding des Literarischen Komitees.
Aber wie zuvor beim Vingströschen und bei Tino, dem Kölsche Tenor, schlug dem „Pfundskerl“ das Desinteresse des Sartory-Publikums entgegen – der Neuheiten-Effekt des Premierenjahrs war weg.
Dafür fiel der Beifall noch ganz ordentlich aus.

Sonntag, 9. Oktober 2011

BOB – Band ohne Bart
Zwar ohne Bart, aber dafür mit nicht ganz stilsicher in Burberry-gemustertem Bühnenoufit kamen die Bandmitglieder auf die Bühne.
Das erste Stück – „Wenn Dich ne Kölsche bütz“ – klingt wie ein Retro-Schlager. Was absolut positiv auffällt, ist der knackige Schlagzeug-Sound – bisher der beste auf drei Vorstellabenden.
Das zweite Lied handelt von Aschermittwoch, ist auf hochdeutsch und ein Schlager auf eine Art Kinderliedchen.
Die „Blos mer jet un Bums-Kapell“ der Bläck Fööss stand musikalisch Pate beim dritten Lied, das davon handelt, daß alles immer mit einer Sauerei endet. Immerhin, diese „intelligente“ Nummer hat das Zeug zum Karnevalshit.
Dann stellt sich noch die Frage, ob die Ausflüge von Sänger Cisco Steward ins Publikum sinnvoll sind: die Leute in den ersten Reihen schienen eher irritiert denn erfreut.

Sonntag, 9. Oktober 2011

Löschmeister Josef Jackels
Marc Breuer ist der frühere Partner von Christian Macharski, der seit einem Jahr im Kölner Karneval als Hastenraths Will Erfolge feiert. Gemeinsam waren die beiden jahrelang als „Rurtal-Trio“ unterwegs.
Und nun versucht sich die zweite Hälfte des Rurtal-Trios ebenfalls im Karneval.
Zur Einleitung stellt er sich vor: “Josef Jackel, Josef mit F wie Vollfosten.“
Ansonsten sprach er oft in einem merkwürdigen Dialekt, der das w fast amerikanisch klingen lässt. Eine Bitte: wenn ein Bühnenkünstler Dialekt spricht, dann bitte durchgängig.
Höflicher Anstands-Beifall.

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