Samstag, 18. Februar 2012

Samstag, 18. Februar 2012

Samstag, 18. Februar 2012
Kostümssitzung der Stromlose Ader und der Blau-Rot Dellbrück

-akl- Zum dritten Mal feierten die beiden Karnevalsgesellschaften „Stromlose Ader“ und „Blau-Rot Dellbrück“ gemeinsam eine Kostümsitzung mit viel Prunk im Congress-Saal der Koelnmesse. Damit wird die Veranstaltung in dieser Session karnevalistisches Brauchtum. Und da die „Stromlose Ader“ in dieser Session 75jähriges Bestehen feiert, überraschten die „Juniorpartner“ ihre Kollegen zu Beginn der Sitzung.
Präsident Frank Klever von der K.G. „Blau-Rot“ zog knapp 15 Minuten früher mit dem Elferrat in den Saal ein. Er rief dann den Vorstand der K.K.G. „Stromlose Ader“ auf die Bühne und bedankte sich mit einem großen „Frühstückskorb“ voll flüssiger Nahrung und gratulierte zum 75jährigen Jubiläum. Besonders geehrt wurde sein Präsidentenkollege Fritz Pilgram von der „Stromlose Ader“, der ebenfalls mit flüssiger Nahrung beschenkt wurde. Danach startete das eigentlich Programm, etwas anders als geplant, mit „Blom un Blömcher“.
Die eigentlich zu Beginn geplante Tanzgruppe stand nämlich noch im Stau. Doch das Warten auf dieses staatse Tanzcorps aus dem Kölner Umland hat sich wahrlich gelohnt: Das Tanzcorps „Fidele Sandhasen Oberlahr“ aus dem gleichnamigen Stadtteil von Troisdorf war fast in Korpsstärke in den Saal eingezogen! Gleich 54 Tänzerinnen und Tänzer sowie der Kommandant des Tanzcorps (also 5 x 11 Aktive) bevölkerten die – Gott-sei-Dank - große Bühne im Congress-Saal. Was die Gäste der beiden Kölner Gesellschaften dann sahen, bietet kein Kölner Tanzcorps! Die mehrfachen Deutschen Meister im Tanzsport nach den Regeln des Bund Deutscher Karneval begeisterten die rund 1.200 Jecken dermaßen, daß diese bereits nach dem ersten Tanz (!) lautstark nach einer Zugabe forderten!
Mit Jupp Menth als „Ne kölsche Schutzmann“, den „Klüngelköpp“, Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ und den „Räuber“ ging es durch die ersten Abteilung. Nach der Pause feierte man mit dem Kölner Dreigestirn, Bauchredner Klaus Rupprecht („Klaus & Willi“ ), „Hanak“, Bernd Stelter und zum Finale den „Domstädter Köln“ gemeinsam mit ihren englischen und schottischen Freunden bis in den späten Samstagabend.

Quelle und Foto: Andreas Klein/www.koelsche-fastelovend.de

Samstag, 18. Februar 2012
Kostümbälle an Karnevalssamstag

-akl- Auch am Karnevalssamstag werden traditionell viele Karnevalsbälle gefeiert. So feierten heute unter anderem die Roten Funken im Maritim Hotel Köln, die EhrenGarde der Stadt Köln im Sartory, die K.G. UHU in der Aula der Gesamtschule Holweide, die Brücker Müüs im Festzelt in Köln-Brück, die Nippeser Bürgerwehr und der Treue Husar gemeinsam im Renaissance Hotel und die K.G. Alt-Köllen in der Wolkenburg.
Mit rund 3.000 jecken Partygästen feierte die Bürgergarde „blau-gold“ im Theater am Tanzbrunnen ihren legendären Kostümball „Allemannsjeck“. Traditionell steht bei den Bällen die Musik im Vordergrund, daher boten die blau-goldenen Gardisten den Jecken neben einem DJ die Live-Auftritte der „Kölschen Bengels“, der „Räuber“, von „Brings“, „Querbeat“, den „Höhner“ und den „Bläck Fööss“. Und ebenso traditionell eröffnete das Korps der Bürgergarde den Kostümball, die letzte Veranstaltung der Gesellschaft in dieser Karnevalssession.
Gleich vier Kapellen und einen DJ bot die Prinzen-Garde Köln am heutigen Samstagabend auf, darunter die bekannte „Kurt Kokus Band"“. Doch auch auf der Bühne gab es hier ausschließlich Musik: Die „Paveier“, die „Bläck Fööss“, „Brings“, „Höhner“ und „Räuber“ - also das komplette musikalisch-kölsche fünfblättrige Kleeblatt - ließen die Stimmung im mit rund 4.000 Besucher ausverkauften Gürzenich bis auf den Siedepunkt steigen. Und natürlich ließ es sich das Kölner Dreigestirn 2012, welches ja bekanntlich aus der Prinzen-Garde Köln stammt, nicht nehmen, die Kameraden beim Kostümball zu besuchen. Unter den Gästen war hier unter anderem auch Fußballtrainer Lothar Matthäus mit seiner Freundin.

Quelle: Andreas Klein/www.koelsche-fastelovend.de

Samstag, 18. Februar 2012
Kostümsitzung der DKG "Schäl Sick"

-akl- Bereits im Foyer des Kristallsaal in der Koelnmesse wurden die Gäste der Deutzer K.G. „Schäl Sick“ auf der Jubiläumskostümsitzung der rechtsrheinischen Karnevalsgesellschaft mit kölschen Klängen empfangen: Orjels-Antje, Witwe des verstorbenen Orjels-Pitter, sorgte mit der Drehorgel für Stimmung, bevor es im Saal richtig los ging. Da feierten die bunt kostümierten Jecken mit alten Kölschen Liedern schon einmal kräftig vor.
Mit dem Garde-Korps Köln - Blau-Weiß Zündorf wurde die Jubiläumssitzung der 60jährigen Gesellschaft eröffnet. Marita Köllner (Foto), die Band „cat ballou"“, Willibert Pauels als „Ne bergische Jung“, die „Rabaue“ und die StattGarde Colonia Ahoj begeisterten die Jecken aus nah und fern bis zur Pause. Den Gästen unter anderem aus München, Rosenheim, Hamburg und Duisburg, die seit 20 Jahren mit einem Bus nach Köln kommen, wurde auch in der zweiten Abteilung ein Top-Programm geboten: Das Kölner Dreigestirn, die „Klüngelköpp“, Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“, Bernd Stelter, die „Paveier“ und „Querbeat“ feierten mit der Jubiläumsgesellschaft bis in den frühen Sonntagmorgen.

Quelle und Foto: Andreas Klein/www.koelsche-fastelovend.de

Freitag, 17. Februar 2012
Polizei Köln: Bilanz zu Weiberfastnacht

Weitgehend friedlich und ausgelassen haben an Weiberfastnacht tausende Jecken in Köln gefeiert. „Wir hatten im Durchschnitt weniger Einsätze als im Vorjahr. Durch die starke Polizeipräsenz und niedrigschwelliges Einschreiten haben wir größere Ausschreitungen schon frühzeitig verhindert“, so der Einsatzleiter Polizeidirektor Peter Römers. „Die traurige Seite des gestrigen Tages ist ein tödlich verunglückter junger Karnevalist, der in Köln-Poll von einer Bahn erfasst worden war“, so Peter Römers.
Insbesondere im Bereich des Rheingartens sowie auf den Ringen und im Zülpicher Viertel war immens viel zu tun. Die Zülpicher Straße mußte daher von 12.00 Uhr bis weit in die Nacht für den Fahrzeug- und Schienenverkehr gesperrt werden. Auch in der Südstadt am Severinskirchplatz, Altstadt und am Heumarkt feierten viele Jecken ausgelassen. Sehr lebhaft bis hin zu grenzwertig war der Zustrom im Bereich Severinsviertel zu verzeichnen. Die Feiernden hinterließen hier, im Gegensatz zu anderen Örtlichkeiten, wie dem Altermarkt, Heumarkt oder Zülpicher Viertel, starke Verschmutzungen - vor allem durch zerbrochenes Glas.
So gab es im Kölner Stadtgebiet 104 Ingewahrsamnahmen (davon eine in Leverkusen) und 287 Platzverweise (davon 28 in Leverkusen). „Zu vorgerückter Stunde und mit steigendem Alkoholpegel stieg die Zahl der Straftaten“, stellte der Einsatzleiter fest.
So gerieten gegen Mitternacht zwei junge Männer (20, 23) auf der Drehbrücke in Deutz in einen verbalen Streit. In einer daraus resultierenden körperlichen Auseinandersetzung schlug der 20-Jährige seinem Kontrahenten eine Glasflasche über den Kopf. Nachdem dieser auf dem Boden lag, trat der mit einem Bärenkostüm Bekleidete auf seinen "Gegner" ein. Der 23-Jährige wurde stationär in einem Krankenhaus aufgenommen. Der zunächst Flüchtige wurde wenig später von den hinzugerufenen Beamten festgenommen. Dem stark Alkoholisierten wurde eine Blutprobe entnommen.
In einer Kneipe im Zülpicher Viertel hatte ein aufmerksamer Zeuge (33) einen Dieb (23) beobachtet, als dieser die Handtasche einer 28jährigen entwenden wollte. Der 33jährige folgte dem Täter auf die Toilette und nahm ihn vorläufig fest. Bei dem Verdächtigen wurde noch weiteres Diebesgut aufgefunden.
Gegen 2.35 Uhr haben Beamte in der Altstadt zwei Räuber (22, 26) festgenommen. Das Duo hatte kurz zuvor auf der Gürzenichstraße versucht, einen jungen Mann zu berauben. Nachdem dieser sich erfolgreich zur Wehr setzte, flüchteten die Beiden. Wenig später suchten die zwei sich ein neues Opfer und raubten das Handy. Nur wenig später erkannte der erste Geschädigte das Duo noch während der Fahnung wieder und gab der Polizei den entscheidenden Tip.
Gegen 7.00 Uhr erhielten eingesetzte Polizisten den Hinweis, daß im Krankenhaus eine Person (18) mit erheblichen Gesichtsverletzungen eingeliefert worden war. Der 18jährige schilderte, daß er zuvor gegen 3.20 Uhr auf der Luxemburger Straße Höhe Hausnummer 88 unterwegs gewesen sei. Plötzlich haben ihn zwei 18 bis 25 Jahre alte Männer mit Irokesenhaarschnitt angegriffen und mehrfach mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Anschließend seien die beiden geflüchtet.
Weiterhin ließen es sich trotz der angekündigten Verkehrskontrollen drei Autofahrer nicht nehmen, angetrunken durch das Kölner Stadtgebiet zu fahren.
Nachfolgend eine Statistik der „Karnevalstypischen Einsätze“:
Einsätze: 217 (davon in Leverkusen 46) Körperverletzungen: 140 (davon in Leverkusen 28) Sachbeschädigung: 31 (davon in Leverkusen 2) Taschendiebstähle: 24 (davon in Leverkusen 0) Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte: 9 (davon in Leverkusen 0).
In Leverkusen berichtete Polizeiinspektionsleiter Hans-Dieter Husfeldt, daß das erstmalige Glasverbot auf dem Lindenplatz sehr positiv von den Feiernden in Leverkusen angenommen worden ist. Hier kam es zu keinen Rettungseinsätzen mit Schnittverletzungen.
Während des gestrigen Einsatzes mußten mehr als 80 Kollegen vorzeitig ihren Dienst beenden - alle Beamten klagten über Übelkeit, Bauchschmerzen und Durchfall. Nach ersten Ermittlungen wurden alle erkrankten Kräfte an einer Ausgabestelle gegen 12.15 Uhr verpflegt. Die betroffenen Kolleginnen und Kollegen wurden ärztlich versorgt.
Als erste Maßnahmen zur Identifizierung der Ursache und zur Vorbeugung für die folgenden Einsätze wurden mehrere Lebensmittelproben an die Lebensmittelkontrolleure der Stadt Köln übergeben. Von dort sind sie einem Institut zur Prüfung übergeben worden. Eine veranlasste Vorort-Kontrolle der Lebensmittelüberwachung in der Küche des beauftragten Caterers führte zu keinen Beanstandungen. Kontrolleure der Lebensmittelüberwachung attestierten die Unbedenklichkeit des Küchenbetriebes. Die Behälter der Polizei Köln, die zum Transport der Speisen verwandt wurden, könnten ursächlich für das Verderben des Essens sein. Die sogenannten Thermoforen wurden vorsorglich aus dem Verkehr gezogen. Ebenso werden die gestrigen Kräfte nicht mehr zur Ausgabe des Essens eingesetzt.
„Wir wünschen allen betroffenen Kolleginnen und Kollegen eine schnelle Genesung“, betonten Polizeipräsident Wolfgang Albers und Einsatzleiter Peter Römers.

Quelle: Polizei Köln Pressestelle

Freitag, 17. Februar 2012
Tollitäten, Tollitäten und nochmals Tollitäten krönen Kostümsitzung der Große Allgemeine

-hgj/hjä- Tollitäten, Tollitäten und nochmals Tollitäten besuchten heute Abend die Kostümsitzung der Große Allgemeine Karnevalsgesellschaft (GA), die zum zweiten Mal den Sprung von der Kölner Innenstadt auf die „Schäl Sick“ gewagt hatte. Neben „Prinz Marcus II.“, „Bauer Thorsten“ und „Jungfrau Olivia“ als Kölner Dreigestirn, besuchten auch die Tollitätenpaar aus Frankfurt am Main und Offenbach die Veranstaltung in der „Müllemer Stadthall´“, die bis auf den letzen Platz ausverkauft war.
Mit einem Flug der guten Laune, will heißen einem erstklassigen Programm, überraschte die GA nicht nur das profane Publikum an diesem Abend, sondern auch Frankfurts „Prinz Markus I.“ und „Prinzessin Ingrid II.“ (dritter und vierte von links), die heute ihren 50. Geburtstag feierte und mit zehn Personen des Großen Rates nach Köln gekommen waren. Aber auch das Offenbacher Prinzenpaar „Prinz Stefan I.“ und Prinzessin Melanie II. von Lederanien“ (vierter und fünfte von rechts) und ihre sieben Gäste, fühlten sich in de Domstadt wohl und konnten nicht genug Eindrücke vom rheinischen Fastelovend und seinen Bühnenhighlights mit nach Hause nehmen.
So holte mit einem „Wahnsinns Anfang“, wie es Pressesprecherin Anne Gelb-Wintrich formulierte Sitzungspräsident Helge Gilberg als erste Nummer der ersten Abteilung mit den „Domstädter Köln“ auch gleich deren internationale Gäste, mit den englischen und schottischen Freunden der HMS Royal Naval Volunteer Band und Royal Piper Society auf die Bühne der Stadthalle Köln-Mülheim. Hieran präsentierte sich die Gesellschaft von ihrer schönsten aber auch jüngsten Seite, da die GA-Flöhe unter der Leitung von Angela Meis schon parat für ihren Auftritt waren. Nach Martin Schopps und seiner „Rednerschule“, „Werbefachmann“ Bernd Stelter und die Paveier nach dem tänzerischen Auftritt der Tanzgruppe „Zunft Müüs“ womit die närrische Show der ersten Abteilung schon wieder Geschichte war.
Insbesondere für die Frankfurter und Offenbacher Tollitäten war der Besuch des Kölner Dreigestirns nach der Pause Highlight wie Erlebnis, bevor es mit dem eigentlichen Programm in dem noch „Klaus und Willi“ (Klaus Rupprecht und sein Affe Willi), die „KölschFraktion“ und kunterbunt und musikalisch der Sound der Brass- und Marchingband „Querbeat“ erst nach 1.00 Uhr die Gäste der GA „op de Stühl´ klimme“ ließen.
Somit hieß es nun Abschied von der diesjährigen letzten Sitzungsveranstaltung 2012 der Große Allgemeine zu nehmen, aber auch von Raymon Rokos, der vor 25 Jahren die „Thomas Arenz Combo“ gegründet hatte die in dieser Zeit immer die Sitzungskapelle der GA war. Raymon Rokos, spielte heute zum allerletzen Mal im Alter von 80 Jahren und tritt nunmehr von der Bühne ab, um sich seinem verdienten Ruhestand als Musiker zu widmen. Mit Standing Ovations, minutenlangem Applaus und dem Geschenk der Gesellschaft läßt der sichtlich gerührte Musiker nun jüngeren den Vortritt, die in seine Fußstapfen treten müssen.

Freitag, 17. Februar 2012
Schnüsse Tring hat zum 111. Geburtstag mit Liane Hess eine leibhaftige „Schnüsse Tring“

-hgj/nj- Mit einem sechsstündigen Programm zur Prunksitzung in ihrem 111. Jubiläumsjahr überraschte die Alte Kölner KG „Schnüsse Tring“ ihre Besucher und Gäste im ausverkauften Congress-Saal der Koelnmesse, die zusammen mit der Gesellschaft nicht nur auf den Geburtstag anstoßen sondern auch zahlreiche Höhepunkte aus dem Kölner Karneval erleben wollten.
Wenngleich der 111. Geburtstag der KG von 1901 e.V. im Mittelpunkt stand, so aber auch ihr Präsident Achim Kaschny, der aus akuten gesundheitlichen Gründen in dieser Session ein Auszeit nehmen mußte, damit die notwenigen Behandlungen rasch durchgeführt werden konnten, was wiederum eine schnellere Genesung mit sich führt. Und Achim Kaschny ist besonders stolz, das er dem Rat seiner Ärzte gefolgt ist und tatsächlich ein bedeutender Heilungsverlauf es ihm heute ermöglicht die Prunksitzung und zugleich letzte Sitzungsveranstaltung in 2012 leiten zu dürfen.
Nicht nur Traditionen, sondern auch die ein oder andere zeitgemäße Veränderung oder Neuerung gehören zu einer funktionierenden Gesellschaft die den Wandel der Zeit mit macht. So auch bei der „Schnüsse Tring“, die erstmals aus ihren Reihen eine Dame wählte, die für ein Jahr die Symbolfigur der Katharina Mund, einer ehemaligen Dienstmagd die sich bereits zum Ende des 19. Jahrhunderts nicht alles von ihrem Arbeitgeber gefallen ließ. Mit der Darstellung der „Schnüsse Tring 2012“ wurde Liane Hess (auf dem Foto mit Achim Kaschny) betraut, die als selbstständige Floristin und Mitglied der Familiengesellschaft sehr gern in die historische Kölner Figur schlüpft und zusammen mit Achim Kaschny die Sitzung im Congress-Saal nach ihrer Vorstellung eröffnen durfte. Hieran folgten die Tänze der Jugendtanzgruppe der Kammerkätzchen und Kammerdiener, womit der Gesellschaft wie bei den Traditionskorps die Eröffnung mit ausschließlich eigenen Aktiven bravourös gelungen war. Mit Hebefiguren und Schrittfolgen, zeigten die jungen Tänzerinnen und Tänzer, daß einen festen Platz im Kölschen Fasteleer hat und anderen Tanzgruppen in keinster Weise nachsteht.

Freitag, 17. Februar 2012

Vor „Ein Mann für alle Fälle (Gudio Cantz), der einfallsreich mit seinem Sessionsprogramm die die Jecken im Saal grüßte, stellte die Gesellschaft noch das eigens fürs Jubiläum von Irmgard Gamper-Delmonego gemalte „Schnüsse Tring“-Bild vor, daß am Ende des heutigen Abend versteigert wird. Und schon wieder ein weiteres Highlight im Saal der Koelnmesse, denn das Kölner Dreigestirn machte nicht nur den Gästen sondern auch der Jubiläumsgesellschaft ihre Aufwartung. Unbemerkt vom Publikum, dafür aber durch die Gesellschaft so geplant, wechselte sich im Hintergrund der Elferrat ab und statt den Herren die bisher im Gestühl saßen, hatten nun neben Präsidöres Achim Kaschny die Damen der Gesellschaft Platz genommen, die hiermit sicherlich das Bühnenbild verfeinerten.
Nach „Blom un Blömcher“ mit ihren Parodien, dann Marc Metzger, der in seiner Type als „Dä Blötschkopp“ wieder jeden durch den Kakao zog, der ihm durchs Bild lief oder am Tisch auffiel. Hiernach die „Paveier“ (Foto), die Gäste und Elferrat nach ihrem Auftritt in die Pause begleiteten, womit die erste Abteilung der Prunksitzung auch schon wieder Geschichte war. Mit dem Aufmarsch in blau und gold zog die Bürgergarde in den Saal um die zweite Abteilung zu eröffnen, worauf auch aus Aachen sich mit Jürgen Beckers als „Ne Hausmann“ als Gratulant angesagt hatte. Nach den „Rabaue“, die Tanzgruppe der Kammerkätzchen und Kammerdiener, die das Aushängeschild ihrer Gesellschaft sind und mit Hebungen, Würfen, Akrobatik, Pyramiden und Schritten wie in jedem Saal auch vor eigenem Publikum brillierten.
Mit dem Auftritt der „Höhner“, neigte sich dann die Jubiläumssitzung langsam aber sicher dem Ende entgegen. Doch bevor es soweit war, folgten noch einige Zugaben die sowohl das Programm wie auch die Jubelveranstaltung zum 111. Geburtstag abrundeten.

Freitag, 17. Februar 2012
KKG Blomekörfge begeisterete Publikum, Klöner Trifolium und Gäste aus Australien

-hgj/hjä- Wie schon im großen Saal des Kölner Sartorys, war auch der Ostermann-Saal in gleichem Haus bis auf den letzten verfügbaren Platz ausverkauft, so daß selbst „Imi´s“ feststellen mußten, daß man in Köln Karneval nicht feiert sondern lebt.
Und das die Kölner ihren geliebten Fastelovend zelebrieren und leben, beweisen nicht nur die großen und tradierten Gesellschaften, sondern auch die kleineren Gesellschaften, zu denen die KKG „Blomekörfge“ seit 145 Jahren zählt. Auch beim „Blomekörfge“ trafen unsere Redakteure wieder auf herrliche wie ausgefallene Kostüme, gut gelaunte Menschen und ein Programm von Literat Hans Kürten, daß all jenes in sich hatte was das Narrenherz höher schlagen läßt.
Nach dem Korpsaufzug der Prinzen-Garde Köln, mit Peter Raddatz („Dä Mann met dem Hötche“ ) ein Redner der alten Garde, der nach wie vor mit frischen und neuen Witzen vor sein Publikum tritt und leider nicht so oft auf Kölner Bühnen antrifft wie er es und das Publikum eigentlich verdient hat. Nach Wicky Junggeburth mit Kölsche Leedcher und Krätzjer, Dieter Röder in seiner auf den Leib geschneiderten Type als „ne Knallkopp“, der sich jedesmal so präsentiert, daß man seiner Rolle Glauben schenken mag. Und marschierte die Reinhold Masson als Präsident der Familiengesellschaft mit dem Program in großen Schritten auf die Pause zu, wobei vorher noch mit den „Bläck Fööss“ die Mutter aller Kölner Bands in ihrem Blumenstrauß an Gäste und Gesellschaft alte Evergreens und neue Sessionshits in ihrem Blumenkorb mit auf die Bühne nahm.
Nach dem Auszug von „Bläck Föös“ und Elferrat, die Pause die jedem eine Verschnaufpause brachte bevor mit dem Kölner Dreigestirn der zweite Teil des Abends in dem Rhythmus weitergehen sollte, wie es schon in der ersten Abteilung närrische Pflicht war. Präsident Reinhold Masson (Kölner Bauer im Dreigestirn 1994), überreichte dem amtierenden Kölner Prinzen „Marcus II.“ zur Erinnerung an den heutigen Besuch ein Bild des Dreigestirns samt Widmung „für Prinz Sunnesching“ und die dazugehörige Prinzenspange aus seiner Regentschaft vor 18 Jahren. Nach dem Auszug des Kölner Dreigestirns, die frenetisch vom den „Blomekörfge“-Gästen verabschiedet wurde, ging es im Wechselspiel zwischen Musik, Rede und Tanz mit „Rheinländer“, „Blötschkopp“ (Marc Metzger) und dem Tanzcorps Colonia Rut Wiess weiter bevor, mit Bernd Stelter ein „Werbefachmann“ auf der Bühne stand und das Mikrophon zum Finale als „Et fussisch Julche“ Marita Köllner weiterreichte.
Unter den Gästen, so Pressesprecher Wilfried Schmitt (bis in die späte Nacht hinein) feierten unter anderem Ludwig Zielinski (ehemaliger Präsident der Schwestergesellschaft der australischen KG Liverpool aus Sydney) und Ehrenmitglied Dr. Lale Akgün mit, die nach einer herrlichen Kostümsitzung bei der KKG „Blomekörfge“ sich auf die Blüten des Straßenkarnevals bei den Schull- und Veedelszöch und dem Kölner Rosenmontagszuges freuten.

Freitag, 17. Februar 2012
Jan von Werth feierte Hans Kindgen auf Kölns größter Kostümsitzungs-Geburtstagsfeier

-hgj/hjä- Die wohl größte Geburtstagsparty, die im raderdollen Köln heute startete, war sicherlich die Kostümsitzung des Reiter-Korps „Jan von Werth“, bei der Ehrenpräsident und Ehrenkommandant Hans Kindgen seinen 79. Geburtstag vor ausverkauftem Saal feiern konnte.
Doch nicht nur ihrem Hans gratulierte das Reiter-Korps, sondern auch Holger Königstein, der an diesem Abend zum Oberleutnant ehrenhalber ernannt wurde. Holger Königstein, ist Geschäftsführer von Outdoorhändlers Globetrotter Ausrüstungim Kölner Olivandenhof und die Gesellschaft mit Wurfmaterial mit fair gehandelten Mango-Monkeys (Faire Kamelle) ausstattet. Zudem wurde Peter Buchbinder als Kommandant des Traditionskorps Treuer Husar „Blau-Gelb“ für seine Verdienste ebenfalls in den Rang eines Oberleutnant des Reiter-Korps erhoben. Desweiteren erfuhr noch Peter Kellersohn als Mundschenk des Elferrates für seine für 15jährige Unterstützung eine Ehrung durch Präsident Jörg Mangen, die das bunte wie erstklassige Programm der Kostümsitzung und zugleich letzten Sitzungsveranstaltung der Session 2012 abrundete.

Freitag, 17. Februar 2012

Ab nicht nur die Ehrungen die der Vorstand aussprach, sondern auch das illustre Programm, daß wie immer aus den erfahrenen Hände von Literat Clemens Krein stammte, war „Made in Kölle“ und auf die jecken Besucher im großen Saal der Sartory Betrieb für beide Abteilungen zugeschnitten. Und das „Jan von Werth“ eine besonder Marke im Kölner Karneval ist, zeigte sodann beim Opening das gesamte Korps der grün-weißen Reiter, die zusammen mit der Kinder- und Jugendtanzgruppe, dem Tanzpaar sowie der Korpskapelle und dem „Jan und Griet“-Paar 2012, Bernd und Brigitte Volk ihren ausnahmslos kostümierten Gästen die Referenz mit Musik, Tanz und Ansprache erwiesen.
Und gleich nach dem Auszug des Reiterkorps mit seinen gefühlten 2 x 111 Aktiven, kündigte Präsident Jörg Mangen vor der Pause Martin Schopps mit seiner „Rednerschule“, die „Klüngelköpp“ (Foto) sowie „Hausmann“ Jürgen Beckers, die „Räuber“ (oberes Foto) und das Traditionsgruppe der „Original Hellige Knäächte und Mägde“ an.
Sodann marschierte nach der Pause der Elferrat, der bei der heutigen Kostümsitzung neben Jörg Mangen, Spieß, Marketenderin und dem Tanzkorps bestand, die Korpsgesellschaft Treuer Husar „Blau-Gelb“ ein, wobei auch die schon erwähnte Ehrung von Peter Buchbinder stattfand. Hiernach folgten bis nach 1.00 Uhr „Werbefachmann“ Bernd Stelter, die „Höhner“, „Blom und Blömcher“, sowie im Feuerwerk des Abends die „Paveier“, die übergangslos in die After-Show-Party in Saal und Foyer bis in den frühen Karnevalssamstag überleiteten, unter denen auch Oberbürgermeister Jürgen Roters, eine Vielzahl von „Medienklaafern“ wie auch Ehrenpräsident Jürgen Blum und Severin Müller als 1. Vorsitzender gesehen wurden.

Freitag, 17. Februar 2012
Kölsche Grielächer zeichnen „Weltenbummler“ Gerd Rück zum Grielächer des Jahres aus

-hgj/hjä- Ganz im Rampenlicht der 3. Miljöhsitzung der K.G. Kölsche Grielächer stand die Verleihung des „Grielächer des Jahres 2011“, den die Gesellschaft in jedem Jahr einmal an verdiente Persönlichkeiten als Ehrengabe vergibt.
In dieser Session ehrten die Grielächer mit ihrer höchsten Auszeichnung Gerd Rück, der über Jahre und Jahrzehnte ein Redner der ersten Garde war und durch seine Type als „Ne Weltenbummler“ den Kölner Karneval weit über die Grenzen Deutschlands getragen hat und seit 2008 als närrischer Redner nicht mehr im Olymp steht sondern sich den Karneval seiner Heimatstadt vom karnevalistischen Altenteil ansieht.
So folgte auch gleich nach der Eröffnung der 3. Miljöhsitzung durch die Tanzgruppe „Lyskircher Hellige Knäächte und Mädge“ die Ehrung, die Präsident Rudi Schetzke passen zum „Weltenbummler“ aus einer Zinkwanne heraus mit Marketenderin Nina Knepel und seinem Vorstand vornahm.

Freitag, 17. Februar 2012

Nach dem Gerd Rück, der zwar nicht mehr zu den Aktiven Rednern Kölns gehört, sich auf seine Art in einen schier endlosen Schachtelsatz und altbekannten Witzen für die Würdigung seines Lebenswerkes bedankt hatte, folgten im weiteren Programm „Werbefachmann“ Bernd Stelter, „Querbeat“, das Kölner Dreigestirn, „fussisch Julchen“ Marita Köllner, die im ersten Teil der Miljöhsitzung das Publikum im ausverkauften Saal begeisterten. Mit „Höhner, Guido Cantz („Ein Mann für alle Fälle“ ), Tino Selbach als „Dä kölsche Tenor“, Marc „Blötschkopp“ Metzger und zum Schluß dem Auftritt von „Brings“ hatte Literat Roland Lautenschläger wieder alle Asse ausgespielt, so daß die Gäste gerne zur Nachfeier blieben und mit den Grielächer auf die gelungenen Mischung anstießen.

Freitag, 17. Februar 2012
Kölner Rosenmontagszug: Persiflage-Wagen zum Thema „Wulff“ wird neu gestaltet

Neuer Wagen: „Kaufhaus Vorteilsnahme“

Das Festkomitee Kölner Karneval von 1823 wird den geplanten Persiflage-Wagen für den Kölner Rosenmontagszug 2012 zum Thema „Wulff“ nach dem heutigen Rücktritt des Bundespräsidenten neu gestalten.
Das neue Motiv des Wagens zeigt den Deutschen Michel, der die Figur des ehemaligen Bundespräsidenten aus einem viel zu großen Anzug herauszieht. Der Anzug steht für das Amt des Bundespräsidenten. Aus dem schwarzen Anzug fallen lauter Dinge wie zum Beispiel ein Handy, Prozente und Zinsen, ein Bobbycar, Urlaubsreisen…
Der Deutsche Michel steht vor dem „Kaufhaus Vorteilsnahme“ mit verlockenden Angeboten - wer dort einkaufen geht, bekommt jedoch ein Problem, denn ein Politiker sollte sich genau überlegen, ob er dort einkaufen geht… Viele Verführungen begegnen einem Politiker in seinem Amtsleben, stets ist die Versuchung groß… Ein aktuelles Sonderangebot des Kaufhauses lautet: „Sonderkredite: 3 nehmen - 1 bezahlen“.
Die Bundeskanzlerin Angela Merkel steht ungläubig und entsetzt vor dem „Kaufhaus Vorteilsnahme“ und rauft sich die Haare.

Ursprünglicher Entwurf: Thomas Willmann
Überarbeitung und Wagenbau: Jörg Liebetrau

Quelle und Grafik: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.

Freitag, 17. Februar 2012
Polizei Köln: Auftakt des Straßenkarnevals - erste Bilanz

Der Auftakt des Straßenkarnevals ist für die Polizei Köln ruhig gestartet. Vermutlich aufgrund des anhaltenden Nieselregens fanden sich die Jecken erst recht spät und nicht so zahlreich in den Innenstädten von Köln und Leverkusen beziehungsweise in den einzelnen Stadtteilen ein.
Die Polizei war mit ausreichenden Einsatzkräften vor Ort und sorgte mit sichtbarer Präsenz sowie im Bedarfsfall durch konsequentes Einschreiten für Sicherheit. Straftäter und aggressive Betrunkene wurden frühzeitig aus dem Verkehr gezogen sowie mit Platzverweisen belegt.
So gab es im Kölner Stadtgebiet 85 Platzverweise. Bis 17.00 Uhr mußten die eingesetzten Polizeikräfte 32 Personen in Gewahrsam nehmen. Überwiegend handelte es sich hierbei um hochalkoholisierte Karnevalsbesucher. Einige weitere Personen hatten ihnen erteilte Platzverweise ignoriert. Zu vorgerückter Stunde und mit steigendem Alkoholpegel stieg die Zahl der Straftaten wie Körperverletzungen, Sachbeschädigungen und Beleidigungen an. Die eingesetzten Beamtinnen und Beamten schritten bei acht Körperverletzungen, sechs Beleidigungen und vier Widerständen gegen Vollstreckungsbeamte ein. Drei der Widerstände geschahen im Bereich des Zülpicher Platz. Ein Beamter wurde bei einer Widerstandshandlung verletzt.
Den ebenfalls eingesetzten Zivilfahndern gingen vier Taschendiebe auf frischer Tat ins Netz.
Erneut positiv machte sich das durch die Stadt Köln erlassene Glasverbot bemerkbar, das innerhalb der eingerichteten Zonen für eine erhebliche Erleichterung aller im Einsatz befindlichen Kräfte sorgte.
Der Einsatzleiter zog eine positive Bilanz:
„Aus polizeilicher Sicht sind wir sehr zufrieden mit dem jecken Treiben in der Altstadt und in den Kneipen der Karnevalshochburg Köln“, so der Polizeidirektor Peter Römers. „Wir würden es sehr begrüßen, wenn es dabei bliebe. Die Polizei wird Ihren Beitrag zu einem störungsfreien Verlauf auch weiterhin leisten.“
Das in Leverkusen erstmalig erlassene Glasverbot am Lindenplatz wurde von den Feiernden ebenfalls positiv angenommen. Es gab in den Bereichen Wiesdorf, Schlebusch und Opladen vier Körperverletzungen, eine Sachbeschädigung und zwei Platzverweise. In der Fußgängerzone in Schlebusch befanden sich zu Spitzenzeiten mehrere hunderte Karnevalisten.

Quelle: Pressestelle Polizei Köln

Donnerstag, 16. Februar 2012
Kostümbälle an Weiberfastnacht

-akl- Traditionell finden an Weiberfastnacht ja keine Karnevalssitzungen, sondern ausschließlich nur Kostümbälle statt. Bereits um 11.00 Uhr startete im „Gaffel am Dom“ die Veranstaltung „Kamellebud“ der Goldenen Jungs, unter anderem mit Markus Becker und Peter Wackel als Live-Acts. Doch auch in den anderen Sälen ging die Party an Weiberfastnacht erst richtig los.
Zum Beispiel bei der Große Braunsfelder K.G. (Foto) im Pullman Cologne Hotel beim legendären „Ball Raderdoll“: Mit den „Jungen Trompetern“, den „Domstürmer“, Willi Herren, „Paveier“, „Räuber“, „Höhner“, „Brings“ und den „Rabaue“ ging es dort bis in den späten Abend. Zu den Gästen beim raderdollen Ball gehörte unter anderem Fußballtrainer Friedhelm Funkel.
Beim Weiberfastnachtsball der Colombina Colonia e. V. ging es erstmalig im Marriott-Hotel Köln richtig rund. Mit „cat ballou“, dem Korps der Prinzen-Garde Köln, „Klüngelköpp“, „Rabaue“, „Krageknöpp“, dem Kölner Dreigestirn, „Kölsche Bengels“, „Domstürmer“ und „Hanak“ ging es auch hier bis in den späten Abend.
Auch gefeiert wurde bei der Vitalis-Party auf der MS RheinEnergie, bei der „Jecken-Klinik am Rhing“, der Husarenparty „Knatsch verdötsch“ im Renaissance Hotel, der Weiberfastnachtsparty der Löstige Brücker Müüs im Festzelt in Köln-Brück sowie bei der Weiberfastnachtsparty der Altstädter Köln im „Gildem im Zims“ bis in den frühen Morgen.

Quelle und Foto: Andreas Klein/www.koelsche-fastelovend.de

Donnerstag, 16. Februar 2012
Weiberfastnachtsumzug von „Jan von Werth“

-akl- Mal fieser Nieselregen, mal trockene Momente: Das haben die amtierenden „Jan un Griet“, Bernd und Brigitte Volk (Foto), wirklich nicht verdient. Bei teilweise alles durchnässendem Regen zog das Reiter-Korps Jan von Werth in einem 25 Gruppen starken Umzug vom Chlodwigplatz in die Kölner Altstadt. Dabei nahm der Weiberfastnachtsumzug erstmals einen neuen Weg.
Anstatt wie bisher über die Severinstraße, die durch die Bühne auf dem Severinskirchplatz immer mehr als zum Nadelöhr wurde, ging der Umzug dieses Mal parallel zur Severinsstraße durch die Achterstraße. Dafür durften die jecken Reiter an der Schildergasse noch einen „kleinen Umweg“ bis in die Altstadt laufen - über Schildergasse, Krebsgasse und Glockengasse ging es zum Alter Markt.

Quelle und Foto: Andreas Klein/www.koelsche-fastelovend.de

Donnerstag, 16. Februar 2012
Eröffnung des Kölner Straßenkarnevals 2012

-akl- Bereits am frühen Morgen eröffnete die Große Allgemeine K.G. mit dem „Wecken der Jecken“ die Eröffnung des Straßenkarnevals. Pünktlich um 8.00 Uhr morgens setzte sich der Zug, angeführt vom Spielmannszug „In Treue Fest“ unter Leitung von Hermann-Josef Thiery, vom Offenbachplatz in Bewegung. Gegen 8.30 Uhr kam der Zug dann im Pullman Cologne Hotel an, wo das Kölner Dreigestirn 2012 musikalisch geweckt wurde. Danach zogen die Jecken ins Kasino der Große Allgemeine K.G., wo weiter gefeiert wurde.
Ebenfalls bereits am frühen Morgen startete die Nippeser Bürgerwehr auf dem Wilhelmplatz in den Straßenkarneval em Veedel: Mit dem Orchester Helmut Blödgen und den „Domhätzjer“ startete der lange Tag. Das Korps der Nippeser Bürgerwehr und das Kölner Dreigestirn zeigten sich bei fiesem Nieselregen den Jecken. Die „Rabaue“, „Kölschraum“, „Altreucher“, „Domstürmer“, die Kinder- und Jugendtanzgruppe „Greesberger“, „Die 3 Colonias“, „Cöllner“, „Kläävbotze“, „De Boore“, „Kölsche Adler“ und die „Filue“ feierten mit den Jecken bis zum späten Mittag - und später wurde es sogar noch trocken!
In der Kölner Altstadt, auf dem Alter Markt (Foto), startete das Programm pünktlich um 9.50 Uhr mit dem Aufzug des Korps der Altstädter Köln. Mit Marie-Luise Nikuta, „Blom un Blömcher“, Marita Köllner, den „Funky Marys“ und Lutz Kniep feierten die Jecken bis zur offiziellen Eröffnung mit dem Kölner Oberbürgermeister Jürgen Roters, dem Festkomitee-Präsident Markus Ritterbach und dem Kölner Dreigestirn. Durch einen technischen Defekt in der Rathausuhr wurde hier allerdings erst um 11.13 Uhr die Session eröffnet, die Uhr ging einfach falsch. Mit den „Höhner“, „Kölsche Bengels“, „Wanderer“, der „KölschFraktion“, den „3 Colonias“, „Cölln Girls“ und den „3 Söck“ ging es bis gegen Mittag weiter im Programm.
Auf dem Hermeskeiler Platz in Lindenthal startete pünktlich um 11.11 Uhr der Straßenkarneval. Dort besuchte ebenfalls das Kölner Dreigestirn die Jecken, mit den „Lucky Kids“ und dem Korps der Altstädter Köln ging es bis in den Nachmittag.
Auf der Schäl Sick wurde natürlich auch der Straßenkarneval eröffnet: Bei der Höhenhauser K.G. Naaksühle von 1949 e. V. zum Beispiel. Dort feierten die Jecken mit dem Musikzug „Historische Schützen“, „Fetzer“, den „Ühlepänz“, der Band „6 Kölsch“, der „Domstadtbande“ und DJ Jürgen von 11.11 Uhr bis in den frühen Nachmittag. Und natürlich besuchte das Kölner Dreigestirn 2012 auch die Feiern auf der Schäl Sick.
Aber auch die Porzer Jecken, die ja einen gewissen Sonderstatus einnehmen, feierten auf dem Porzer Marktplatz die Eröffnung des Straßenkarnevals: Der Festausschuß Porzer Karneval startete um 10.30 Uhr in die Feierlichkeiten. „Mister Musik“ Jürgen Vorrath unterhielt die Jecken bis zur Eröffnung um 11.11 Uhr. Der Porzer Bezirksbürgermeister Willi Stadoll und Doris Voosen eröffneten dann den Straßenkarneval. Anschließend zog das Kindertanzcorps der Großen Porzer K.G. „Rot-Weiß“ von 1926 e. V. als Ehrenkindertanzkorps des Bezirksbürgermeisters auf die Bühne. Auch das Garde-Korps Köln - K.G. Blau-Weiß Zündorf von 1928 e. V. sowie das Porzer Kinderdreigestirn mit „Prinz Paul I.“, „Bauer Lukas“ und „Jungfrau Marie“ machten den Jecken seine Aufwartung. Die „Vajabunde“ und die „Kölsche Stääne“ unterhielten die bunt kostümierten Porzer. Die „Porzer Sambas“, das Porzer Dreigestirn 2012 um „Prinz Ulf I.“, „Bauer Andreas“ und „Jungfrau Sandra“ und die K.G. Fidele Grön-Wieße Rezag - Porzer Ehrengarde e. V. schunkelten bis zum Nachmittag mit den jecken Mädcher und ihren männlichen Beschützern.

Quelle und Foto: Andreas Klein/www.koelsche-fastelovend.de

Mittwoch, 15. Februar 2012

Mittwoch, 15. Februar 2012

Mittwoch, 15. Februar 2012
EhrenGarde verabschiedet Tanzoffizier, Mediensprecher und Leiter der Kindertanzgruppe bei traditioneller Mittwochssitzung

-hgj/nj- Traditionell ist die Mittwochssitzung der EhrenGarde der Stadt Köln auch die letzte Sitzungsveranstaltung, die die Gesellschaft in jeder Session zu meistern hat. Und bei der heutigen Mittwochssitzung des grün-gelben Traditionskorps, hatte Präsident Frank Remagen zudem die traurige Aufgabe gleich drei verdiente aktive Mitglieder zu verabschieden. Den Anfang nach dem Einzug der Kindertanzgruppe der EhrenGarde machte Frank Remagen bei Dr. Dr. Rainer Broicher, der die Gruppe über zehn Jahre geleitet hatte und von jedem Kind als Dank eine Rose erhielt.

Mittwoch, 15. Februar 2012

Nach den Kindern folgte gegen 19.00 Uhr das Korps des jrön-gäle Gesellschaft, wobei auch hier eine tragende Person der Gesellschaft seinen allerletzten Auftritt innerhalb des Korps meisterte. Doch zuerst einmal zurück zur Gesellschaft, die dank ihres Literaten Stephan Klippel wieder erstklassig und hochrangig mit Künstlern der Sparten Rede, Tanz und Musik für die Gäste - darunter NRW´s ehemaliger Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner und BDK-Präsident Volker Wagner, wie auch Pfarrer Dr. Dominik Meiers, der im Rahmen der Traditionellen Mittwochssitzung zum Leutnant ehrenhalber ernannt wurde - im ausverkauften Sartory versorgt wurden. Hierbei „Weberfachmann“ Bernd Stelter, den „Paveier“, Jürgen Beckers als „Ne Hausmann“ und den „Bläck Fööss“ in der ersten Abteilung.
Nach der Pause begeisterte sodann das Korps der Altstädter Köln, die vor „Blötschkopp“ Marc Metzger, „Brings“ und Guido Cantz „Ein Mann für alle Fälle“ auftraten. Außerdem mit dabei und von Heinrich Flüch als Künstlerbetreuer im Backstage-Bereich bestens versorgt, die jecke Truppe „Querbeat“ vor „Klimpermännche“ Thomas Cüpper.

Mittwoch, 15. Februar 2012

Abschließend noch einmal der Neuner Tanz der Tanzpaare der neun Traditionskorps des Kölner Karnevals, bei dem Stefan Pätzold als Tanzoffizier der EhrenGarde nach leider nur zwei Jahren beruflich bedingt seine Tanzstiefel unter Tränen an den Nagel hängen mußte und nur eine Session mit der Regimentstochter Anna-Sophia Sahm tanzen durfte. Standing Ovations für die neuen Tanzpaare und hier insbesondere für Stefan Pätzold, der mit Leib und Seele als Tanzoffizier bei all seinen Auftritten sein Korps vertrat.
Nicht offiziell auf der Bühne sondern verabschiedet, aber letztmalig in seiner Funktion als Pressesprecher der EhrenGarde, begrüßte Manfred Damaschke die Medien, die er in den vergangenen zwölf Jahren mit allen nur denklichen Informationen um Gesellschaft, Funktionsträgern und Programmen als Mediensprecher, Eventmanager und Vorstandsmitglied par excellence versorgt hatte und dem eine Verabschiedung vor dem zufriedenen Publikum würdig gewesen wäre.

Mittwoch, 15. Februar 2012
Altstädter Köln schlossen mit Fest in Grün-Rot ihren Sitzungskarneval 2012

-hgj/nj- Wie bei der EhrenGarde der Stadt Köln und den Kölsche Funke rut-wieß, hieß es heute Abend im Gürzenich zu Köln für die Altstädter Köln von einer Session Abschied nehmen, in dem die Gesellschaft „jedem Jeck sing Pappnas“ aufgesetzt hatte.
Und mit dem grün-roten Korps, daß in dieser Kampagne auf 90 bewegte Jahre oder wie sie es selbst formulierte „1922-2012 … en jecke Zick!“ zurückblickte, feierten im ausverkauften Haus nicht nur 1.338 Jecke sondern auch Bürgermeister Hans-Werner Bartsch und der Kölner Regierungspräsident a.D. Hans-Peter Lindlar beim „Fest in Grün-Rot“.
Wie immer hatte auch heute, Norbert Haumann das Mikrophon als Sitzungsleiter in der Hand und gönnte seinem Präsidenten Hans Kölschbach die Nähe zu den Gästen des Traditionskorps. Für die Feiernden und nach Kölschem Fastelovend Süchtigen Gäste, war auch wieder das Programm dank Literat Hubert Koch ausgelegt, bei dem nonstop nach dem Korps der Altstädter Köln und dem Regiments-Spielmannszug, Martin Schopps mit seiner „Rednerschule“, die „Räuber“; „Dä Blötschkopp“ Marc Metzger, die Original Hellige Knäächte und Mädge“, wie auch das Kölner Dreigestirn, „Höhner, Bernd Stelter als „Werbefachmann“ und im großen Finale die „Bläck Fööss“ mitwirkten.

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