Dienstag, 1. Februar 2011
Kölner Dreigestirn 2011: Das Programm der Papstreise

Das Kölner Dreigestirn reist nach Rom zu einer Begegnung mit Papst Benedikt XVI. Joachim Kardinal Meisner und Festkomitee-Präsident Markus Ritterbach begleiten Prinz Frank I., Bauer Günter und Jungfrau Reni, für die das Treffen mit dem Papst im vollen Ornat ein unvergesslicher Höhepunkt der Session werden dürfte.
Bei der Audienz wird das Trifolium Gelegenheit haben, mit dem Papst einige Worte zu wechseln und Geschenke aus dem „hillige Kölle“ zu überbringen. Dazu gehören „Flönz“ aus dem Hause Remagen, kerniges kölsches Schwarzbrot der beliebten Bäckerei Zimmermann, eine Mütze des Festkomitee Kölner Karneval, der Sessionsorden des Festkomitees, die Prinzenspange des Kölner Dreigestirns 2011, ein Bild des Kölner Dreigestirns 2011, ein Bild des Kölner Doms mit einer Taube sowie ein von Kindern der Domsingschule gebastelter Kölner Dom.
Am 1. Februar, dem ersten Tag des Kurzbesuchs in der ewigen Stadt, wird Kardinal Meisner eine eigens für diese Reise angefertigte Kerze segnen und gemeinsam mit dem Kölner Dreigestirn in der Santa Pudenziana, einer der ältesten Kirchen Roms, um 18:30 Uhr entzünden. Am nächsten Tag beginnt die Generalaudienz gegen 10:30 Uhr, gegen 22:30 Uhr endet der Blitzbesuch, schließlich ist das Dreigestirn am Donnerstag bereits wieder für die Kölschen Jecken im Einsatz. Das WDR-Fernsehen sendet am 2. Februar von 22:10 bis 22:40 Uhr eine Reportage über den Papst-Besuch des Kölner Dreigestirns: „Ene Besuch beim Papst“ von Jochen Hilgers und Gisbert Baltes.

Quelle: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.

Dienstag, 1. Februar 2011
Höhner präsentieren bei center.tv Eindrücke ihrer China-Reise

Eine besondere Ausgabe des täglichen Karnevalsmagazins „Rheinzeit Alaaf“ präsentiert center.tv am Donnerstag, 3. Februar, um 20.10 Uhr anlässlich des Besuches der Höhner. Die Kölner Erfolgsband ist bei Moderatorin Angela Knobloch zu Gast. Dort berichten sie mit center.tv-Geschäftsführer Jens Kemper über ihre Eindrücke der gemeinsamen Reise, die sie im Herbst 2010 mit Oberbürgermeister Jürgen Roters nach China geführt hat. Damals hatte Höhner-Frontmann Henning Krautmacher ein Videotagebuch geführt. „Dabei sind wunderbare und emotionale Bilder entstanden, die zu schade gewesen wären, um sie der Öffentlichkeit vorzuenthalten“, befand Jens Kemper in Absprache mit dem Sänger der Gruppe. Darum soll aus dem Filmmaterial eine Dokumentation produziert werden, die innerhalb des Karnevalsprogramms des Heimatfernsehsenders zu sehen sein wird. Einen ersten Vorgeschmack bietet die „Rheinzeit Alaaf“-Sendung am Donnerstag. Dort erzählen Henning Kautmacher, Janus Fröhlich und ihre Bandkollegen ausführlich von ihren Erlebnissen mit den chinesischen Gastgebern, von kulinarischen Eindrücken in versteckt gelegenen Garküchen und ihren Verkaufsgesprächen mit geschickten Straßenhändlern.
Natürlich werden die Höhner aber auch auf der center.tv-Bühne stehen. Mit dem „Yasminlied“ und „Viva Colonia“, jeweils in chinesischer Sprache, ist der musikalische Part zunächst von ihrer Asien-Reise geprägt. Die aktuellen Sessionshits „Schenk mir Dein Herz“ und „Carneval“ dürfen aber natürlich auch nicht fehlen. Die Zahl ihrer Auftritte haben die Höhner streng reglementiert. Mit fünf Terminen pro Tag haben die Höhner in der Session aber immer noch ein äußerst stressiges Programm zu absolvieren. Wie sie sich angesichts der Belastung fit halten, welche Säle und Veranstaltungen ihnen während der Session am besten gefallen und in welche Länder sie die kölsche Lebensfreude nach dem China-Trip demnächst exportieren wollen, verraten die Musiker in der „Rheinzeit Alaaf“.

Rheinzeit Alaaf mit den Höhnern ist am Donnerstag, 3. Februar, um 20.10 Uhr bei center.tv zu sehen.

Weitere Ausstrahlungstermine:
Freitag, 4. Februar, 0.10 Uhr, 10 Uhr und 16.10 Uhr
Sonntag, 6. Februar, 10 Uhr


Quelle und Foto: center.tv - Presse- & Öffentlichkeitsarbeit

Montag, 31. Januar 2011
Festkomitee mit „Loch em Projramm“

Der Ort war außergewöhnlich, das Programm handgemacht, die Stimmung bestens: Mit „Loch im Programm“ hat das Festkomitee ein neues Format vorgestellt, das am 31. Januar sein erfolgreiches Debüt in der Ehrenfelder Live Music Hall feierte. Über 400 Gäste erlebten eine Sitzung der besonderen Art, bei der jene Nummern ganz planmäßig auf die Bühne gingen, die sonst als karnevalistischer Lückenbüßer herhalten: selbstgestricktes aus den Gesellschaften – vom Tanz über Musik bis zum Redner.
 


Urkölsch führte Peter Hörth (Fidele Kölsche) durch den Abend mit 14 Auftritten, die es oft auch mit dem aufnehmen konnten, was auf den großen Karnevalsbühnen geboten wird. Doch hier waren die „Macher“ einmal unter sich und feierten die Künstler aus ihren Reihen um so mehr. Da gingen Präsidenten als Sänger auf die Bühne, wurden Columbinen zu Playback-Künstlern, Tänzer zum Musiker und „Lück wie ich un’ Du“ zu gefeierten Interpreten.
 


Schnüsse Tring, Schabaugardist und Schifferjunge treten im Gürzenich auf

Für einige der Künstler geht es auch nach diesem Abend sogar noch weiter: Sie erhielten nach der Abstimmung des Publikums die Einladung, bei der ARD-Fernsehsitzung aufzutreten. Das Programm voller Löcher kam dabei so gut an, dass Festkomitee-Präsident Markus Ritterbach den kurzen Dienstweg mit den Verantwortlichen des WDR beschritt, so dass statt der ursprünglich geplanten einen Nummer nun kurzerhand gleich drei im Gürzenich zu sehen sein werden: In der Kategorie Tanz überzeugten die Neppeser Schefferjunge vun 1955 mit einer hinreißend witzigen Choreographie unter dem Titel „Draum-Dancer vun Neppes“. Mit dem „Schabaugardist“ stellte die Bürgergarde „Blau-Gold“ von 1904 den besten Redner des Abends. Als beste musikalische Nummer überzeugte das Duo „MQuadrat“, das mit drei Tänzern der Jugendtanzgruppe Kammerkätzchen und Kammerdiener Lieder zum Zuschauen, Mitschunkeln und Lachen auf die Bühne brachte.

Quelle und Foto: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.

Montag, 31. Januar 2011
Festkomitee: Kostenlose Karten für den Rosenmontagszug

Das Festkomitee Kölner Karneval bietet Menschen mit Behinderung die kostenlose Möglichkeit, den Schull- und Veedelszoch und den Rosenmontagszug hautnah von der Tribüne aus zu erleben. Ab sofort können im Kaatebus auf dem Heumarkt für eine spezielle Tribüne in der Zeughausstraße (gegenüber dem Gebäude des Regierungspräsidenten) jeweils maximal zwei Karten pro Person abgeholt werden – solange der Vorrat reicht. Einzige Voraussetzung für das kostenlose Ticketangebot ist die Vorlage eines Behindertenausweises.

Quelle (Text): Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.; (Foto):Foto: Joachim Badura, Köln/Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.

Montag, 31. Januar 2011
HANAK erhält Sessions-Bus

Die Kölschrocker von HANAK haben am Montagvormittag vor dem Kölner Gürzenich ihren neu gestalteten Sessions-Bus von Patrick Mothes übergeben bekommen. Der ist Chef des Familienunternehmens biomo-vital mit Sitz in Hennef und hat die Kooperation eingefädelt, weil er großer Fan der Band ist. Ab sofort reisen also nicht nur die Musiker komfortabel, auch die Techniker haben nun endlich ein Gefährt, das alle Vorzüge bietet, die man in einer langen Session benötigt.
Für HANAK hat die Kooperation aber noch einen entscheidenden Vorteil. Die gefragten Kölschrocker kommen nun in der heißen Phase der Session nicht nur schnell und sicher in alle Säle, sondern auch gesund. Denn über das Bussponsoring hinaus versorgt Partner biomo-vital die fünf Musiker mit dem hauseigenen Erfolgsprodukt ORTHO-BIOMO IMMUN. Dieses Nahrungsergänzungsmittel, das auch die Profifußballer des MSV Duisburg und des 1. FC Kaiserslautern für sich entdeckt haben, stärkt die Immun-Abwehr und baut die körpereigenen Abwehrkräfte auf. Genau das richtige für die Session mit dem ständigen Wechsel zwischen warmem Saal und kalter Außenluft und den tausenden Virenquellen.
HANAK-Frontmann Micha Hirsch ist jedenfalls begeistert vom neuen Partner: „Der Bus ist für uns natürlich super wichtig und erleichtert die Abläufe vor allem, wenn es im Sprint von Saal zu Saal auf jede Sekunde ankommt. Und ORTHO-BIOMO IMMUN ist einfach spitze. Seit wir das nehmen, sind wir topfit und gesund. Ich kann das jedem Karnevalisten nur empfehlen und wir haben schon einige Rationen an die Kollegen verteilt.“
Dafür, dass der Nachschub gewährleistet ist, sorgt dann Patrick Mothes. „Wir hatten HANAK eigentlich mit einer Sessions-Ration versorgt, aber die Nachfrage im Umfeld, auch bei den Künstler-Kollegen, ist so groß, dass wir schon nachgelegt haben“, freut sich der biomo-vital-Chef, dass das Produkt so gut ankommt. Und er ist sich sicher, dass noch mehr Karnevalisten auf den Geschmack kommen: „Ein Produkt, das von Leistungssportlern nachgefragt wird, ist auch für die Karnevalisten perfekt. Denn was die Jungs da auf der Bühne machen ist ja durchaus auch als Hochleistungssport zu bezeichnen.“

Quelle und Foto: Medienprofis Köln

Sonntag, 30. Januar 2011
11. Kleines Prinzenessen mit Kölner Dreigestirn und 15 ehemaligen Tollitäten

-hgj- Gute fünf Stunden, angenehme Unterhaltung, nette Gespräche gepaart mit einem erstklassigen Drei-Gänge-Menü, hatte die KKG „Fidele Zunftbrüder“ bei ihrem „11. Kleinen Prinzenessen“ im Saal Belvedere des Pulmann Cologne den 160 Gäste versprochen. Was stellvertretend Jürgen Oberbörsch als 1. Vorsitzender der „Fidele Zunftbrüder“ bei seiner Begrüßung nach dem Sektempfang versprochen hatte, ist im Laufe des Abend in der 12. Etage der „Kölschen Hofburg“ auch so eingetreten.
Für all jene, die erstmals das „kleine Prinzenessen“, der 1919 aus Schustern gegründeten Gesellschaft besuchen konnten, hatte Jürgen Oberbörsch die Erklärung parat: „Hätten wir die kleinen Prinzen gegessen, hätten wir nur noch ein Zweigestirn“, erläuterte er mit verschmitztem Lächeln dem illustren Kreis seiner Gesellschaft.

Sonntag, 30. Januar 2011

Mit Uli Döres, dem Ex-Bauern des Kölner Dreigestirns 2005, holte Jürgen Oberbörsch den Sprecher der TG, der Traditionsgemeinschaft ehemaliger Dreigestirne auf die Bühne. Hiermit war der Startschuß gefallen, um alle anwesenden ehemaligen, Prinzen, Bauern und Jungfrauen, die als Ehrengäste jährlich eingeladen werden, ebenfalls nach vorne zu bitten. So folgten 14 Ex-Tollitäten der Domstadt, der Einladung der „Fidele Zunftbrüder“ und hatten als kleines Dankeschön nach ihrer persönlichen Vorstellung einen Scheck in Höhe von € 1.400,00 parat, der der Nachwuchsförderung der „Zunft-Müüs“, als tänzerisches Aushängeschild der Gesellschaft zu Gute kommen soll.

Sonntag, 30. Januar 2011

Nach dem ersten Gang, folgten den ehemaligen närrischen Regenten Kölns, durch das Spalier der Dreigestirn-Plaggen der Jahre 2000 bis 2009, das amtierende Dreigestirn, daß an diesem Abend nur mit Prinzenführer Rüdiger Schlott, den Adjutanten und Hoffriseur Klaus Fischer (ehemalige Jungfrau der Session 1999), dem elitären Kreis ihre Aufwartung machten. Nach der launige Rede von „Prinz Frank I.“ (Steffen) freute er sich wie auch seine närrischen Mitstreiter „Bauer Günter“ (Flüch) und „Jungfrau Reni“ (René Sion) in entspannter Atmosphäre weit weg vom karnevalistischen Trubel mit fast 500 Aufzügen und ihrer anstehenden Rom-Reise zur Privataudienz bei Papst, neben ihren Gattinnen Platz nehmen zu dürfen.

Sonntag, 30. Januar 2011

Neben dem Karneval, der in Grunde alle anwesenden Gäste bei der KKG „met Hätz un Jeföhl“ verbindet, standen auch kulturelle Aspekt im Programm, bei dem die „Fidele Zunftbrüder“, den Bogen sehr weit spannten. Beginnend mit Gary Bennett (einer der drei Platin-Tenöre) und Mike Allen am Klavier und ehemaliger musikalischer Begleiter von Katja Ebstein, begann konzertant der musikalische Teil des „Kleinen Prinzenessens“. Mit Elke Abts und Tino Selbach („Tino vom Taxi“ ), gönnte die fast 92jährige Gesellschaft den Anwesenden leichtere Töne, die zu vorgerückter Stunde mit dem Auftritt von Tony Willé in Repertoire der Pop- und Unterhaltungsmusik wechselte. Tony Willé wurde zusammen mit ihren Schwestern Betty und Marianne als niederländische Musikgruppe „Pussycat“ im Jahre 1975 durch ihren Hit „Mississippi“ bekannt, mit dem sie in 32. Wochen in den deutschen Charts auf Platz 1 lagen.

Sonntag, 30. Januar 2011

Nach einem ausreichend unterhaltsamen Programm, stand nochmals das amtierende Dreigestirn auf dem Parkett und dankte im eigenen wie im Namen aller für entspannenden Stunden bei Jürgen Oberbörsch und seiner Gesellschaft, die sie in ihrer Hofburg erleben durften, bevor sie sich in ihre Suiten in der 8. Etage zurückzogen. Die 160 Gäste der Zunftbrüder feierten indes "open end" fidel mit einem herrlichen Blick auf den Kölner Dom weiter. Hierunter auch auf persönliche Einladung von Theo Schäfges (TSK Veranstaltungsservice und Mitglied der Fidele Zunftbrüder), die Koblenzer Repräsentanten Detlev Port (dritter von rechts) und Manfred Schuth (dritter von links) der Bitburger Brauereigruppe sowie Andernachs Bürgermeister Claus Peitz (links) mit ihren Damen.

Sonntag, 30. Januar 2011
KG Alt Köllen brillierte mit Familiensitzung im Maritim Köln

-hgj- Wie bei der K.G „Stromlose Ader“ mussten die Mitglieder der KG Alt-Köllen für einen Umzug die Koffer packen. Der Umzugswagen wurde jedoch nicht vom Congress-Saal zum Kristallsaal, sondern vom den Sartory in Richtung Heumarkt zum Hotel Maritim geschickt. Mit dem Wechsel von der Friesenstraße zum Heumarkt, blieb auch die Stagnation bzw. die Rückläufigkeit beim Kartenvorverkauf aus. Der positive Effekt der sich einstellte, spiegelt sich in den Karten wider, die „Alt-Köllen“ nunmehr für ihre Große Kostümsitzung heute Nachmittag verkaufen konnte.
Nicht in Verbindung zu bringen ist allerdings der Terminwechsel von Freitagabend zu einem Sonntagnachmittag. Nach dem sich in der Gesellschaft die sich 1883 gegründet hat, die „Kölsche Harlequins“ als Tanzgruppe neu formiert hatte, wollten diese, auch die Möglichkeit haben, sich ihre Sitzung zusammen mit ihren Familienmitglieder anzuschauen. Hiermit wurde der Anstoß gegeben, daß sich „Alt-Köllen“ zu einer Familiengesellschaft öffnet und wandelt. So konnte der Vorstand um Präsident Hans Brocker die Tausendermarke von erfolgreich verkauften Karten verbuchen. Den Anfang des Nachmittags lag in den bewährten Händen von Karl-Heinz Hömig, der als alter neuer Kommandant der Prinzen-Garde Köln mit seinem Korps zu einer Show in weiß und rot aufzog. Mit Kai Kamosta, der in der Rolle als „Ein Pfundkerl“ versucht Fuß zu fassen, öffnete die 128jähige Gesellschaft auch dem Nachwuchsredner die Plattform, die jede Künstler braucht. Ein Programmpunkt, den man nicht alle Tage sieht und der auch im Kölner Karneval bisher eine Rarität darstellt, war der Auftritt von Gerd und Dustin Waree (Vater und Sohn), die mit „Company Dolls“ (Foto) eine zirzensische Nummer zeigten. Weiter im Programm, daß von Oliver Zingsheim als Literat von „Alt-Köllen“ zusammengestellt wurde, ging es mit dem Zwiegespräch zweier altbekannter Rednern. „Schlabber und Latz“ (Bernd Horbach und Dieter Baumanns) hatten wieder einige Zweideutigkeiten in ihrer Rede, die „Schlabber“ so und „Latz“ (unteres Foto) so auslegte.

Sonntag, 30. Januar 2011

Nicht nur singen, sondern auch trommeln können die „Klüngelköpp“, die in ihrem Programm zur Session eine exzellente Percussion hinlegten, die wie Jochen Dahm gegenüber www.typisckölsch.de mitteilte, über 80 Stunden intensivstes Training mit sich brachte. Sowohl mit ihren Hits „Kölsche Fiesta“ und „Kölsche Nächte“, wie auch mit der einzigartigen Darbietungen, liegen diese Künstler richtig im Zahn der Zeit. Nicht das Kölner Dreigestirn allein, sondern zusammen in gemeinsamen Aufzug mit dem Kölner Kinderdreigestirn, hatte die Gesellschaft wieder ein Ass in der Hand, das auch die erste Abteilung vor der Pause für Gäste, Mitglieder und Elferrat des Nachmittags schloß.
Die Eröffnung des zweiten Teils und das Publikum zurück in den Saal holten die schon erwähnte Tanzgruppe „Kölsche Harlequins“, die sich durch Cassia Kuckelkorn eines harten Trainings unterziehen müssen. Begeisterung wie Fitness, spiegeln sich in Schritten, Hebungen und akrobatischem Tanz wider. Nach diesem Tanz, begeisterte Peter Radatz „Der Mann met däm Hötche“ als einer der Altmeister der Rede, die übe 1.000 Jecken bei der KG „Alt-Köllen“ im Festsaal des Maritim Köln. Rockig, fetzig, Kölsch standen nacheinander „Brings“, „Räuber“ und „Paveier“ auf dem Podium der KG „Alt-Köllen“, die mit ihre Sitzung, dem Umzug, ihrer erhöhten Kartennachfrage (auch für die kommende Session) und insbesondere mit den „Kölsche Harlequins“ mehr als zufrieden waren.

Sonntag, 30. Januar 2011
Domsitzung 2011: Elferrat stellte lebendiges Bild des Lochner-Altars dar

-hgj/nj- Unter dem Motto: „Mer falle us dem Rahme“, stand die diesjährige 15. Domsitzung die am heutigen Nachmittag im Theater am Tanzbrunnen vor ausverkauften Haus stattfand. Als lebendiges Bild, stellte der Elferrat die Stadtpatrone des Lochner Altars in dem überdimensionalen Bilderrahmen dar. Ob Ursula und Gereon, Jungfrauen, Edelleute, Soldaten und Kleriker, der Rat der Domsitzung fügte sich harmonisch in den Rahmen vor der Stadtkulisse Kölns ein. Mit der Darstellung der historischen Persönlichkeiten des Mittelalters durch den Elferrat der Domsitzung, fielen diese in die Jetztzeit um unter der Leitung von Präsident Johannes Fromm in der Rolle des Malers Stefan Lochner den kölschen Karneval zu feiern.
Das Programm welches um 15.00 Uhr mit dem Aufzug der EhrenGarde der Stadt Köln begann, hatte durch die Zusammenarbeit zwischen Literat Thomas Hoffmann und Programmgestalter Hans Fey, ausschließlich kölsche Höhepunkte und zeigt somit Bezug zur Heimat und Verbindung zwischen Karneval und Kirche. Nach „Brings“ (Foto), stand Jupp Menth als „Ne kölsche Schutzmann“ von Jürgen Beckers als „Ne Hausmann“, der zwar kein Kölner, aber als Import aus Aachen dennoch ein Rheinländer ist auf der Bühne. Gegen 17.00 Uhr besuchte das Kölner Dreigestirn die Gäste der 15. Domsitzung und wurde wie bei all ihren Aufzügen begeistert empfangen.
Nach der Pause, begeistere Willibert Pauels in seiner Type als „Ne bergische Jung“ die Gäste, vor dem Einzug der „Fidele Kölsche, der kölscheste aller Kölner Spielmannzüge. In dem harmonisch bunten Bild mit „Fidele Kölsche“ und der Stadtpatrone überreichte Johannes Fromm den Erlös der Domsitzung 2010 an Domprobst und Schirmherr der Sitzung Prälat Dr. Norbert Feldhoff. Mit dem Scheck in Höhe von € 5.555,00 leistet die Domsitzung einen finanziellen Beitrag zur Restaurierung des Johannes-Klein-Fensters über dem Petrus-Portal in der südlichen Turmhalle des Doms. Das Fenster, das im März des vergangenen Jahres fertig gestellt und eingeweiht wurde, ist noch nicht vollständig bezahlt und muss noch "abgestottert" werden.
Durch den Umzug ins Theater am Tanzbrunnen sind die Kosten drastisch gestiegen, wie der Vorstand mitteilt, so daß der Zuschuß für den Dom in diesem Jahr etwas niedrige ausfällt als gewöhnlich.
Nach dem Abmarsch der „Fidele Kölsche“ aus dem Saal, konnten die bunt kostümierten Gäste weiter fünf Highlights des Kölner Fasteleers erleben. mit Martin Schopps und seiner „Rednerschule“, den „Bläck Fööss“, dem Tanzkorps Sr. Tollität „Luftflotte“, wie Wicky Junggeburth und den „Ratsbläsern“, war die Sitzung zu einer wahren Stehung geworden, da es scheinbar niemanden mehr auf seinem Platz hielt, was auch auf die Ehrengäste Stadtdechant Prälat Johannes Bastgen, Generalvikar Schwaderlapp, die Vorsitzende des Kölner Katholikenausschusses, Hannelore Bartscherer und Michael Hoffmann, Präsident des Zentraldombauvereins, und auf den aus Paderborn angereisten Weihbischof Matthias König zutraf, der die Einladung des Fördermitgliedes Prälat Georg Austen (Präsident des Bonifatiuswerkes Paderborn) annahm.

Sonntag, 30. Januar 2011
Rote Funken: Standing Ovation für "Ne bergische Jung"

-hgj- „Hämche met soore Kappes un Püree“ zur Einstimmung als „Gruß aus der Küche“ kredenzten die Gürzenich-Gastronomie, den anwesenden Herren bei der heutigen Herrensitzung der Kölsche Funke rut-wieß, die damit Glockenschlag 12 den Nachmittag in Kölns guter Stube eröffneten.
Bis auf den allerletzten Platz ausverkauft, zeigte sich der Vorstand der Roten Funken erfreut über die Resonanz ihrer Gäste und Mitglieder, die das hochkarätige Programm mit dem Aufzug ihrer Korps, „Räuber“, Jürgen „Hausmann“ Beckers, Guido Cantz sowie „Kölsch Hännes´chen“ erlebten.
Standing Ovations, gleich zum Beginn seines Redebeitrages, das schafft nur Willibert Pauels, „Ne bergisches Jung“, der als „Diaclown“ zuerst „Großer Gott wir loben Dich“ und hieran den Stimmungshit von „Blom un Blömcher, „Scheißejal“ anstimmte. Die knapp 1.400 Herren der Schöpfung, standen beeindruckt von ihren Stühlen auf und sangen beide Lieder euphorisch mit, bevor das Büttenass des Kölner Karneval mit seiner Rede begann. Nach dem „bergischen Jung“, folgten im Nonstop-Programm der Roten Funken, die „Höhner“, „Die Rednerschule“ Martin Schopps, die „Cölln Girls, „Brings“ und zum Schluß der diesjährigen Herrensitzung im Gürzenich, mit den Damen der „Fauth Dance Company“, noch „jet för de Äujelcher“.
Einziges Manko an der Veranstaltung, ist der bevorstehende arbeitsreiche Montag. Wobei sich am ersten Arbeitstag der Woche, recht viele Mäner an die schönen Stunden bei Kölns ältestem Traditionskorps erinnern, oder mit einem mittelschweren Kater in die Woche starten.

Sonntag, 30. Januar 2011

Standing Ovations, gleich zum Beginn seines Redebeitrages, das schafft nur Willibert Pauels, „Ne bergisches Jung“, der als „Diaclown“ zuerst „Großer Gott wir loben Dich“ und hieran den Stimmungshit von „Blom un Blömcher, „Scheißejal“ anstimmte. Die knapp 1.400 Herren der Schöpfung, standen beeindruckt von ihren Stühlen auf und sangen beide Lieder euphorisch mit, bevor das Büttenass des Kölner Karneval mit seiner Rede begann. Nach dem „bergischen Jung“, folgten im Nonstop-Programm der Roten Funken, die „Höhner“, „Die Rednerschule“ Martin Schopps, die „Cölln Girls, „Brings“ und zum Schluß der diesjährigen Herrensitzung im Gürzenich, mit den Damen der „Fauth Dance Company“, noch „jet för de Äujelcher“.
Einziges Manko an der Veranstaltung, ist der bevorstehende arbeitsreiche Montag. Wobei sich am ersten Arbeitstag der Woche, recht viele Mäner an die schönen Stunden bei Kölns ältestem Traditionskorps erinnern, oder mit einem mittelschweren Kater in die Woche starten.

Sonntag, 30. Januar 2011
"Kornblumenblau" - Vor 100 Jahren: Gerhard Jussenhoven wird geboren

Gerhard Jussenhoven wurde 30. Januar 1911 als Sohn eines Süßwarenherstellers im Kölner Severinsviertel geboren. Schon mit 14 begleitete er am Klavier die Kölner Musiklegende Willi Ostermann, auf den Sitzungen der von seinem Vater gegründeten "Altstädter" (Anm. d .Red.: Altstädter Köln 1922 e.V. Traditionskorps des Kölner Karnevals). Auf Wunsch seiner Eltern begann er nach dem Abitur mit dem Jurastudium und promovierte 1937 als Jurist (Titel seiner Arbeit: "Die Grenzen der Reklame im wirtschaftlichen Wettbewerb" ).
Bei der IHK arbeitete er als Anwalt für Wettbewerbsrecht, gleichzeitig studierte er aber auch Musikwissenschaft, Harmonielehre und Komposition an der Kölner Musikhochschule. Gerhard Jussenhoven arbeitete etwa zehn Jahre als Jurist und komponierte in dieser Zeit eines seiner erfolgreichsten Lieder, den Schunkelwalzer "Kornblumenblau".
Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Gerhard Jussenhoven freischaffender Komponist. So schrieb er zunächst Musik zu den ersten Karnevalsrevuen der Nachkriegszeit im Kölner Varietétheater »Tazzelwurm« mit Grete Fluss. In den folgenden sechs Jahrzehnten schrieb er mehr als 1.000 Musiktitel. In den 1950er und 1960er Jahren war er besonders erfolgreich. Seine Melodien, gesungen von Ilse Werner, Willy Millowitsch, Peter Alexander, Johannes Heesters oder dem Kölner Männer-Gesang-Verein, wurden Millionen Menschen bekannt. Besonders erfolgreich war die Zusammenarbeit mit dem Kölner Heimatsänger Willy Schneider, der Gerhard Jussenhovens "Man müsste nochmal zwanzig sein" und weitere 70 Kompositionen von ihm interpretierte. 2005 wurde das Lied von der Kölnerrockband "Brings" gecovert.
Zahlreiche Texte seiner kölschen Volkslieder (Krätzjerleeder) stammten vom Kölner Jupp Schlösser; viele dieser Lieder bereichern bis heute den Kölner Liedschatz, beispielsweise "Die Hüsjer bunt om Aldermaat". Die hochdeutschen Texte seiner Schlagerkompositionen stammten häufig aus der Feder von Hans Bradtke, Charly Niessen oder Kurt Feltz.
Gerhard Jussenhoven komponierte neben Schlagern auch Operetten und Musicals, so 1963 die Revue »Eau de Cologne«, 1979 die Kotzebue-Adaption »Die deutschen Kleinstädter«, 1989 »Good luck, Bill«, 1992 das Weihnachtsmärchen »Befana« und kurz vor seinem Tod das Dramolett »Venus auf Rädern«.
Als Geschäftsmann gründete Gerhard Jussenhoven seine eigene Verwertungsgesellschaft, die »Edition Capella«, die mittlerweile zum Hans-Gerig-Musikalienverlag gehört. Von 1950 an engagierte sich Jussenhoven 50 Jahre lang in wechselnden Funktionen bei der GEMA.
Für seine Verdienste um das kölsche Lied wurde ihm 1978 die goldene Willi-Ostermann-Medaille verliehen. 1981 wurde er mit der Goldenen Nadel der Dramatiker Union ausgezeichnet. Für sein Lebenswerk erhielt Gerhard Jussenhoven im November 2002 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse.
Zu seinem 95. Geburtstag am 29. Januar 2006 ehrte ihn der Westdeutsche Rundfunk mit einer karnevalistischen Matinee in der Kölner Philharmonie, bei der Gäste wie Lotti Krekel, Ernst H. Hilbich, die "Bläck Fööss" und der Kölner Männer-Gesang-Verein gratulierten. Begleitet wurde das Konzert vom WDR Rundfunkorchester Köln unter der Leitung von Helmuth Froschauer.
Gerhard Jussenhoven starb am 13. Juli 2006 in seiner Heimatstadt Köln. Am 22. Juli 2006 fand ein Pontifikal-Requiem im Kölner Dom statt. Gerhrard Jussenhoven wurde auf dem Melaten-Friedhof beigesetzt.
Zu seinen Werken gehören:
* Kornblumenblau (1937)
* Gib acht auf den Jahrgang (1938)
* Die Hüsje bunt om Aldermaat (1938)
* Man müsste nochmal 20 sein (Willy Schneider, 1953)
* Dat Glockespill vum Roothuusturm (1954)
* Ein Gruß, ein Kuss, ein Blumenstrauß (Renate Holm, 1955)
* Ein Prosit der Gemütlichkeit (trad., komp. zusammen mit Kurt Elliot, 1957)
* Badewannentango (Peter Alexander, 1961)
* Es gibt noch Liebe auf den ersten Blick
* Bier aus Bavaria (Billy Mo)
* Jeder Mensch braucht zum Glück noch einen anderen (Ilse Werner)
* Cyprienne (Musical 1967)
* Ich möchte 100 Jahre werden
* Immer wieder neue Lieder singt man hier am Rhein
* Was haben die Matrosen in Singapur gemacht (Die singenden Seesterne)

Quelle: wikipedia und Westdeutscher Rundfunk

Samstag, 29. Januar 2011
„Dellbröcker Boore Schnäuzer Jalla“

Auch in diesem Jahr richtete der KG UHU von 1924 e.V. anstatt einer Prunksitzung die „UHU-Schnäuzer-Jalla“, diesmal in der Mülheimer Stadthalle aus. Unter einer „Jalla“ versteht die KG UHU eine Sitzung der ruhigeren Art mit dem Untertitel: „Fastelovend handjemat“
- UHU steht för „Am jode Ahle, en Treue hahle“ und gleichzeitig „Am schöne Neue, sich vun Hätze freue“
- SCHNAUZER steht för „Persiflage“ (frz.) die, feiner, versteckter Spott, persiflieren, verspotten.
- JALLA ist eine „Gala“ (span.) die, Festkleidung, festliche Pracht.
Die Inhalte der genannten Worte will die KG UHU von 1924 e.V. miteinander verbinden, mit dem Ziel eine Sitzung mit viel „kölscher Eijenath, un kölscher Siel“ zu veranstalten.
Der Literat Klaus Fischer hat der Anforderung dementsprechend Rechnung getragen und bei den auftretenden Musikgruppen wie z.B. den Black Fööss und den Paveiern und den Klügelköpp angefragt, was sie unter dem Motto „Fastelovend handjemat“ besonderes beitragen können.
Die Black Fööss spielten z.B. ihren allerersten Song, den Rievkooche Walzer und die Paveier gaben das Lied vom „Sado-Maso im Westerwald“ nur mit Ukulelen zum Besten.
Das Konzept, Musik zum Zuhören und Mitsingen zu spielen ging voll auf.
Das Publikum lauschte an den ruhigen Passagen andächtig und ging bei den bekannten Liedern, welche natürlich auch gespielt wurden, entsprechend mit und von den Stühlen.
Da die Black Foos nach dem Auftritt bei der KG UHU schon immer besonderes gewohnt und auch den Orden der Gesellschaft schon bekommen hatten, konnte der neue Präsident des UHU Rainer Ott mit einem alten Teppich und einer Geschichte dazu als Geschenk aufwarten.
Vor 41 Jahren und in der ersten Session des alten Präsidenten Willi Hölzgen, waren die Black Foos zu Gast im Haus „Maar“ in Dellbrück/Strunden.
Nach dem 2ten Lied fragte die Musiker: „ Herr Präsident habt Ihr keinen Teppich?“ Dieser fragte zurück: „Worom dat dann“ Die Fööss darauf hin „mir han kahl Foos“…. . Daraufhin lies Willi Hölzgen damals einen Teppich organisieren, auf dem die Band dann weiterspielen konnte.
Diesen Teppich bekamen die Black Fööss nun aus der Asservatenkammer der KG UHU von 1924 e.V. überreicht. Erry Stokolsa entledigte sich spontan seiner Schuhe und Strumpfe und ließ sich auf dem Teppich fotografieren.
Eine weitere Besonderheit der Sitzung ergab sich beim 10er Tanz des Dellbröcker Boore-Schnäuzer Ballett.
Bei diesem Tanz werden die neun Traditions-Corps durch das 10 selbsternannten Corps der Dellbröcker Boore dargestellt.
Als Hommage an den neuen Präsidenten Rainer Ott waren bei der Schnauzer Jalla nun jeweils 2 Vertreter der Traditions-Corps anwesend und zogen in den Saal ein.
Da der Elferrat bei der Schnauzer Jalla standesgemäß aus Schnauzer Tanzer besteht, diese aber auf der Buhne tanzten, wurde der „vereinsamte“ Präsident Rainer Ott von den Traditions-Corps flankiert.

Quelle und Foto: Axel Wölk/KG UHUvon 1924 e.V.

Samstag, 29. Januar 2011
Kölsche Hofburg: Prunksitzung der K.K.G. Alt-Lindenthal

-akl- Mit einem Locationswechsel begeht die K.K.G. Alt-Lindenthal ihr 44-jähriges Bestehen: Ab sofort feiert die Familiengesellschaft aus Köln-Lindenthal "in der großen Stadt" ihre Sitzungen, genauer im Pullman Cologne Hotel - auch bekannt als die "Kölsche Hofburg". Der Schritt war notwendig geworden, weil der Saal im Veedel, der Festsaal im Holiday-Inn am Stadtwald, zu klein für die Gesellschaft und ihre immer zahlreicher werdenden Gäste wurde.
"Natürlich war dies ein großer Schritt für uns, aber die Nachfrage bestätigt unsere Entscheidung!", so Präsident Wilfried Wolters, der gleich zu Beginn der Sitzung dem Hotelchef Rolf Slickers die Mütze der K.K.G. Alt-Lindenthal überreichte. Anlässlich des Jubiläums der Gesellschaft war zu Beginn auch eine große Abordnung der "Plaggeköpp", dem Stammtisch der Kölner Standartenträger mit in den Saal eingezogen. Diese bildeten auch den Hintergrund für den Auftritt der "Lucky Kids", dem Kinderchor der Rheinischen Musikschule unter der Leitung von Michael Kokott, ebenfalls Leiter des Jugendchor St. Stephan.
Der Kinderchor, der während der Session als Kinderchor der K.K.G. Alt-Lindenthal auftritt, präsentierte heute das "Lindenthal-Leed", ein Lied, welches extra für die Gesellschaft von den Bläck Fööss und dem Kölner Songwriter Flo Peil komponiert wurde. Hiermit eröffnete man die Sitzung, bevor das Traditionskorps des Treuen Husar blau-gelb auch den letzten Foyersteher mit in den Saal zog. Guido Cantz, die Räuber, das Kölner Dreigestirn 2011 und die Höhner komplettierten die erste Abteilung der Jubiläumssitzung der Gesellschaft. Nach der Pause konnten die knapp 950 Besucher im Pullman Cologne mit den Bläck Fööss, BRINGS, Wicky Junggeburth, Bernd Stelter, dem Tanzkorps der K.G. Sr. Tollität Luftflotte und den Domstädter Köln das Jubiläum ihrer Veedelsgesellschaft aus Köln-Lindenthal bis in den frühen Morgen gebührend feiern ...

Quelle und Foto: www.koelsche-fastelovend.de/Andreas Klein

Samstag, 29. Januar 2011
Kostümsitzung der KG "Die Isenburger"

-akl- Bereits zum dritten Mal feierte die K.G. "Die Isenburger" aus dem beschaulichen Stadtteil Köln-Holweide mit der Himmelfahrtsgarde, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiert, eine gemeinsame Karnevalssitzung in der Schützenhalle im Veedel. Sitzungsleiter Hardy Jordan von der Himmelfahrtsgarde konnte den 240 Besuchern eine stimmungsvolle Sitzung präsentieren - und wurde zum Dank und zu seiner Überraschung von der K.G. "Die Isenburger" zum Ehrenmitglied ernannt.
Nach der Eröffnung mit den Swinging Fanfars brachte Hans Breuer eine Rede. Die Altreucher und die Kindertanzgruppe "De Sprüütcher", ein Eigengewächs der Isenburger, konnten die Gäste begeistern. Das Kölner Dreigestirn machte den Holwigger Jecke natürlich auch seine Aufwartung, bevor es mit Bauchredner Gerald und seiner Puppe "Dino" in die Pause ging. Die Tanzgruppe der Himmelfahrtsgarde eröffnete die verkürzte zweite Abteilung, die von der Kölsch Fraktion, dem Duo "Alles Paletti" und "Spaßon Brass" komplettiert wurde.

Quelle udn Foto: www.koelsche-fastelovend.de/Andreas Klein

Samstag, 29. Januar 2011
InterKarneval weg aus Köln?

-akl- Bereits seit vergangenem Donnerstag lagen uns erste Informationen vor, dass die Brauchtumsmesse InterKarneval in diesem Jahr abgesagt werden soll. Potentielle Aussteller informierten uns, dass die Koelnmesse als Veranstalter keine Ausstellungsunterlagen versenden würde, weil "man nicht wisse, ob die Messe in diesem Jahr stattfinden wird". Und da sich die Zahl der Aussteller, die sich bei uns meldeten, über den Donnerstag drastisch zunahm, haben wir bei der Koelnmesse nachgefragt ...
Die Pressesprecherin der Koelnmesse, Michaela Benner, teilte uns auf unsere eMail-Anfrage lediglich mit, dass man "zur Zeit keine Stellungnahme abgeben könne". Eine Pressemitteilung dazu wäre in Vorbereitung und würde uns, sobald diese vorliegt, zugesendet. Heute bestätigt dann die BILD Köln in ihrer aktuellen Ausgabe unter der Überschrift "Karnevalsmesse weg aus Köln!" die uns seit Donnerstag vorliegenden Informationen.
Laut der Messedatenbank der AUMA sollen im Jahr 2010 sogar 246 Besucher mehr in den Messehallen gewesen sein, als auf der InterKarneval 2009 (12015 Besucher in 2009, 12261 in 2010) - geprüft hat die Angaben entgegen den Vorjahren aber keiner! Eine Prüfung durch die Gesellschaft zur freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungsdaten (FKM) fand nämlich nicht mehr statt. Dass die Messe trotzdem so ihre Probleme hat, zeigt ein weiterer Blick in die AUMA-Daten.
Bei gleich bleibender Bruttohallenfläche von 23.100 qm und einer leicht erhöhten Nettohallenfläche von 18224 qm (2009: 18133 qm) hat sich die vermietete Fläche - also die Fläche, die von Ausstellern belegt ist - stark reduziert! Waren es im Jahr 2009 noch 1.873 qm vermietete Fläche, so waren es in 2010 mit 1.324 qm exakt 549 qm weniger, also knapp 40 % weniger. Dabei nahm die Fläche der Aussteller aus dem Inland sogar noch mehr ab, als die vermietete Gesamtfläche (1644 qm in 2009 und 1065 qm in 2010). Warum sich trotzdem die Nettohallenfläche erhöht hat, beweist ein Blick auf die so genannten Sonderschauen: Hier wurden mit 16900 qm in 2010 exakt 640 qm mehr belegt als im Jahr 2009 (16260 qm). Bezieht man die AUMA-Daten aus 2008 noch mit ein, so stellt man fest, dass die Sonderschauenfläche seitdem stark angestiegen ist, die Besucherzahlen aber stark zurück gegangen sind: In 2008 haben noch 13.171 Interessierte die InterKarneval besucht.
Und auch wenn die Aussteller über die bessere Qualität der Aussteller gejubelt haben, waren viele nach der letzten InterKarneval frustriert: Am Freitag war in den Messehallen so gut wie gar nichts los, der Samstag war - wie in den Jahren zuvor auch - der stärkste Tag der dreitägigen Messe, während der Sonntag - auf Grund eines WM-Spiels der deutschen Nationalmannschaft - spätestens ab Mittag für die Aussteller zum Fiasko wurde. Mit ein Grund, warum einige Aussteller über das Fernbleiben auf der Messe nachgedacht haben, darunter auch nach uns vorliegenden Informationen die FEGRO/SELGROS-Gruppe, die erst vor zwei Jahren erstmals auf der Messe ausstellte und ihre Präsenz im letzten Jahr stark ausgebaut hatte.
Die BILD Köln bestätigt in ihrem heutigen Bericht die uns gegenüber gemachten Aussagen der Aussteller: Die Gesamtzahlen der InterKarneval waren zu schlecht, um diese Messe mit dem bestehenden Konzept weiterzuführen. Dies lag auch sicherlich mit daran, dass die Branchenriesen wie Karnevalswierts, Pierro´s oder auch HARIBO für die Messe nie begeistert werden konnten. Ob die InterKarneval ganz aus Köln weg geht oder ob die Messe in einer veränderten Form (und vielleicht einem anderen Namen) wieder stattfindet, ist noch nicht entschieden.
Nachtrag von 14.00 Uhr:
Nach eingehenden Überlegungen und Gesprächen mit den beteiligten Verbänden und nach einer kritischen Bewertung unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nimmt die Koelnmesse die Erlebnismesse InterKarneval bis auf Weiteres aus ihrem Programm.
"Eine Erlebnis- und Besuchermesse wie die InterKarneval passt zwar nach Köln, dennoch muss sie auch wirtschaftlichen Rahmendaten gerecht werden. Dies ist vor dem Hintergrund der stagnierenden Aussteller- und Besucherzahlen derzeit nicht befriedigend möglich“, sagt Jan Pothof, Geschäftsführer der Koelnmesse-Tochter Koelnmesse Ausstellungen GmbH, die die Veranstaltung in den vergangenen Jahren organisiert hat.
Eine Umfrage unter den Ausstellern zeige deutlich, dass für dieses Jahr nicht mit einer ausreichenden Beteiligung zu rechnen ist, so Pothof weiter. Zuletzt hatte die Messe knapp 12.000 Besucher und 120 Aussteller zusammenführen können. Diese Zahlen sind nach Einschätzung der Koelnmesse Ausstellungen GmbH für eine wirtschaftlich verantwortbare Weiterführung, insbesondere bei dem kostenintensiven umfangreichen Rahmenprogramm, nicht ausreichend. Das Aussetzen der InterKarneval bedeutet nicht das endgültige "Aus" für die Themen Karneval und Brauchtum am Messestandort Köln. "Gemeinsam mit den beteiligten Branchen suchen wir weiter eine wirtschaftlich tragfähige Lösung", betont Jan Pothof.

Quelle: Pressemitteilung der Koelnmesse Ausstellungen GmbH; Info: www.koelsche-fastelovend.de

Freitag, 28. Januar 2011

Freitag, 28. Januar 2011
Schneider Automaten ehren Marc Metzger - "Blötschkopp" jetzt mit Heiligenschein?

-akl- Auf ihrer traditionellen Karnevalsveranstaltung vergibt die Firma Schneider Automaten aus Köln ebenso traditionell zwei Preise: Einmal die "Goldene Leiter", den Jugendförderpreis des Unternehmens, und dann die "Goldene Musicbox" für besondere musikalische Leistungen. Und dieser Preis ging in diesem Jahr überraschenderweise an Büttenredner Marc Metzger!
Doch der Reihe nach: Zahlreiche Kunden und Geschäftspartner waren der Einladung der neuen Geschäftsführer Martina Lukasczyk und Christian Seide in das Theater am Tanzbrunnen gefolgt. Die bunt kostümierten Gäste konnten für einen Fixpreis, für den man bei anderen Gesellschaften gerade einmal eine Eintrittskarte erhält, einen All-Inclusive-Abend mit reichhaltigem Büffet und Getränken geniessen. Und das "All-Inclusive" nicht zwingend sinnloses Besäufnis (wie auf einer anderen Firmenveranstaltung in Köln, wo Marc Metzger seinen Auftritt abbrechen musste) heißen muss, wurde heute eindrucksvoll bewiesen! Und dass dabei noch Geld für einen guten Zweck übrig bleibt, ist mehr als lobenswert - die Kinderonkologie der Uniklinik Köln konnte sich heute über einen dicken Scheck freuen!

Freitag, 28. Januar 2011

Gleich zu Beginn der Veranstaltung erfolgte die Übergabe des Jugendförderpreises der Fa. Schneider Automaten, die "Goldene Leiter", an die Kinder- und Jugendtanzgruppe der Große Mülheimer K.G., die zur Verstärkung direkt auch noch das große Tanzcorps mitgebracht hatten. Anschließend brachten die Höhner den Saal direkt auf den Siedepunkt. Mit Willibert Pauels als "Ne bergische Jung" und Colör ging es dann zielstrebig auf den zweiten Preisträger des heutigen Abends zu ...
Als Marc Metzger, gekonnt anmoderiert von Wolfgang Nagel, die Bühne betrat, merkte man ihm seine Zweifel schon von weitem an. Mit den Worten "Guten Abend, ich heiße Marc Metzger, "Dä Blötschkopp", und werde Sie in den nächsten 70 Sekunden unterhalten. Wenn ich gut drauf bin, vielleicht noch 80 Sekunden länger!" spielte er dann auf sein Fiasko in der letzten Woche an, wo er nach 70 Sekunden die Bühne verließ, weil ihm im Saal keiner mehr zugehört hat. Doch heute war alles anders: Die Gäste hingen an den Lippen vom Blötschkopp und lachten herzhaft über die Späße unseres Kölner "Pausenclowns", wie eine Dame auf der LTU-Sitzung den Blötschkopp nannte.

Freitag, 28. Januar 2011

Mit Zugaberufen und Standing Ovations ging der Auftritt von Marc Metzger in die Verleihung der "Goldenen Musicbox" über, die bislang mit u. a. Marita Köllner, den Bläck Fööss und den Höhner fast ausschließlich Musiker erhalten haben. Aber auch wenn Marc Metzger auf den Kölner Bühnen "nur" als Büttenredner unterwegs ist - er hat mittlerweile auch einige CDs herausgebracht, die nicht gerade erst seit dem provokativen "Der doofe Dom" absolute Verkaufsschlager sind. Ein würdiger Preisträger also für die "Goldene Musicbox" der Fa. Schneider Automaten!
Nach dem umjubelten Auftritt von Marc Metzger sorgten Marita Köllner, die Cheerleader des 1. FC Köln, die Paveier und die Swinging Funfares noch bis weit in den nächsten Morgen dafür, dass sich die Gäste bereits heute auf die nächste Karnevalsveranstlatung von Schneider Automaten freuten ... auch und besonders deshalb, weil überall im Foyer die neusten Spielautomaten aufgebaut waren, an denen man nach Herzenslust spielen konnte!

Quelle (Text): Andreas Klein; (Foto): "Schosch" Jäckel

Freitag, 28. Januar 2011
1.300 begeisterete Jecke bei der Prunksitzung der "Stromlose Ader" in neuer Location

-hgj-/nj- Nach dem Wechsel von der Flora, die wegen dringender Sanierungsmaßnahmen und Baumängel zur Zeit den Kölnern und ihren Gesellschaft nicht zur Verfügung steht, musste die KKG „Stromlose Ader“ in dieser Session von ihrer neuen Heimstatt dem Congress-Saal der Koelnmesse innerhalb weniger Jahre nochmals einen Wechsel ihrer Location organisieren.
Nicht bauliche Belange, sondern mit der Kapazität an die Grenzen gestoßen, veranlassten die Vorstandsspitze dazu, vom Congress-Saal in den Kristallsaal umzuziehen.. "Wir sind überrascht über diese Entwicklung. Aber wir nutzen die Kapazitäten der Säle auch nicht bis zum letzten Platz aus, das wollen wir unseren Gästen nicht zumuten. Bei möglichen knapp 1.500 Plätzen im Kristallsaal nutzen wir gerade einmal etwas über 1.300.", so Hans-Peter Limburg, der in seiner Funktion als Pressesprecher der „Stromlose Ader“, dies den Medien mitteilte.
Und dieser Umzug in den Spiegelsaal Kölns, hat der Gesellschaft und ihren Gästen die reichliche Kartenanfragen an den Ticketservice der Gesellschaft gestellt hatten gut getan. Zum einen ist man, abgesehen von der Anbindung des öffentlichen Nahverkehrs der KVB, Citynah geblieben, hat ausreichend Parkflächen zur Verfügung und könnte sogar noch mehr Gäste bei den Veranstaltung aufnehmen, als dies am heutigen Abend der Fall war.
Nun aber zurück zur Prunksitzung! Mit einer Vielzahl von Ehrengästen, die der KKG ihre Zusage gemacht hatten, startete die „Stromlose Ader“ mit einem exquisiten Programm von Literat Hans-Peter Houben Nonstop in die Nachtstunden. Nach der Eröffnung der Prunksitzung durch ihren Präsidenten Fritz Pilgram, standen mit den Tänzerinnen und Tänzern der „Fidele Sandhasen“ Oberlahr (Troisdorf) mehrfach ausgezeichnete karnevalsbegeisterte Menschen auf der Bühne, die sich mit den Größen der Domstadt messen können. Ihr Zepter der Narretei reichten die „Sandhasen“ gleich nach ihrem Auftritt an Kölns musikalische Aushängeschild, die „Bläck Fööss“ weiter, die an die Erfolge ihrer ersten 40 Jahre auch im 41. Jahr anschließen. Nach den „Fööss“ folgten „Paveier“, “Blötschkopp“ Marc Metzger, der „Mann für alle Fälle“ Guido Cantz, „Brings“ und „Hausmann“ Jürgen Beckers.
Vor dem erstklassigen Finale mit den „Räubern“, präsentierten die „Höhner“ ihre karnevalistisches Repertoire und auch das amtierende Kölner Dreigestirn erwies der KKG „Stromlose Ader“ und ihren 1.300 Gäste ihre Referenz. Zudem konnte die KKG „Stromlose Ader“, nicht nur die Erfolge des neuen Umzuges und der Sitzung mit einem Top-Programm verbuchen, sondern auch eine große Resonanz bei den Kartenanfragen und -vorbestellungen für 2012, wie Hans-Peter Limburg im Nachgang zur Prunksitzung mitteilte.

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