Sonntag, 23. Januar 2011
KG Kölsche Lotterbove machen "Mädchersitzung em Kostüm" inklusive Fühstück möglich

-hgj/nj- Ihre diesjährige Mädchensitzung in der Kölner Wolkenburg, verknüpften auch in dieser Session mit einer Kesselsammlung, die schon in der Session 2010 € 790,00 für kranke und Heimkinder brachte.
Schon vom Eingang aus spürt man die tolle Stimmung, die am heutigen Nachmittag im Saal der Wolkenburg bei den jecken und raderdollen 420 Mädchen den Ton angibt. Vom Elferrat und ihrem Sitzungspräsidenten der heute nicht Hans-Günter Mies (1. Vorsitzender und Präsident sondern Literat Horst Müller geleitet wird, sieht man von hier hinten nichts mehr, da die Damen mehr auf den Stühlen stehen als auf dem Parkett das dann Saal durchzieht. Und mit der Bürgergarde „blau-gold“, deren Korps den männlichen Elferrat in Damenkleidern in den Saal spielt beginnt die Veranstaltung der KG Kölsche Lotterbove, für die ihre „Mädchersitzung em Kostüm“ ein wenig Streß aber auf jeden Fall viel, viel Spaß Jahr für Jahr macht.
Und nach dem Abmarsch der blau-goldene Gesellschaft die in diesem Jahr erstmals das Kölner Dreigetsirn stellen darf und noch stolzer ist als sonst, folgen den „Tanzmäuse“ der Bürgergarde blau-gold und die Klüngelköpp die gerade bei Mädchensitzungen durch ihre Lieder und die für die Kampagne einstudierte Percussion-Einlage punkten können, bevor Martin Schopps zur „rednerschule“ einlädt. Mit dem darauffolgenden Auftritt des Thorrer Schnauzerballett (Foto), war das Foyer wo die Damen zwischendurch zum Aufwärmen ein Sektchen trinken, wie leergefegt. Niemand wollte es versäumen die Herren auf der viel zu niedrigen Bühne in ihre Kostümen zu erleben, die sich grazil hin und her bewegten. Und weiter im Programm mit den Spitzenkräften des Kölner Karnevals und dem benachbarten Umland. So standen zum Spaß der Mädchen noch die „Swinging Fanfares“, „Brings“, das „Kölner Dreigestirn“, die „Funky Marys“, die „Unkeler Ratsherrn“ und Marita Köllner als „Et Fussisch Julchen“ und die „Bläck Fööss“ auf der Bühne der Lotterbove, die dem Abschluß den richtigen Rahmen gaben.
Für viele Damen ein dennoch anstrengender Tag, da sie ihre „Mädchersitzung em Kostüm“ bei der Kölsche Lotterbove nicht erst seite dem Einlaß um 12.30 Uhr den Saal bevölkerten, sondern bereits ab 11.00 Uhr ein „echtes Lotterbove Frühstück“ als Stärkung und Einstand für den etwas anders geratenen Hausfrauentag genossen.

Sonntag, 23. Januar 2011
Lövenischer Neustädter: Kindersitzung 2011

-hgj/nj- Lövenicher Neustädter „die Zweite“. Nachdem am Vortag bis spät in die Nacht nach einer erfolgreichen Prunksitzung die K.G. Lövenicher Neustädter gefeiert haben, sollen einige aktive Mitglieder – sofern man Gerüchten Glauben schenken soll - nicht mehr den Heimweg angetreten haben.
Denn bereits heute Nachmittag hatte die Gesellschaft zu ihrer Kindersitzung eingeladen. Zwischen 14.30 und 18.00 Uhr, hatten die Kölsche Pänz mit ihrer Veranstaltung das ultimative Freizeitvergnügen durch das abwechslungsreiche Programm gefunden.
Eintritt frei und für groß und klein, zivile Preise für Getränke und Speisen wie bei der Prunksitzung, war das Angebot der Gesellschaft an alle Eltern, die ihren Kindern den Fastelovend näher bringen wollten. Im abwechslungsreichen Programm mit von der Partie, war das Kinderdreigestirn Lövenich-Weiden, die Kinder der Kindergartens St. Vitalis Müngersdorf (Foto), die Kindertanzgruppe „Kajüttemüüsjer“ der Lövenicher K.G. und die „Husarepänz“, (Kindertanzkorps des Treuer Husar „Blau-Gelb“ ). Desweiteren wirkten noch Zauberer Walter Andes, die Kindertanzgruppe der Junkersdorfer K.G., das Tambourkorps Liblar, die Kinder aus dem Kindergarten St. Marien Köln-Weiden, die Kinder- und Jugendtanzgruppe der Blauen Funken Köln, die Kinder- und Jugendtanzgruppe "Kölsche Harlekins" der K.G. Alt-Köllen sowie die Lucky Kids mit die die rund 500 jecken Racker bis zum frühen Abend erheiterten.

Sonntag, 23. Januar 2011
Düsseldorfer Weißfräcke besuchen Kölner Dreigestirne

-hgj/nj- Jedes Jahr legen die DKG „Weissfräcke“ aus Düsseldorf bei ihrer „närrischen Schifftour“ eine Zwischenstation am Kölner Rheinufer ein. Auch in diesem Jahr war, daß Prozedere das seit über 40 Jahren ein fester Bestandteil im Düsseldorfer Narrenfahrplan ist nicht anders.
Verbunden mit Visite in der Domstadt, ist das Treffen zwischen, der Düsseldorfer Gesellschaft samt Comitée Düsseldorfer Carneval e.V. (CDC), dem Festkomitee Kölner Karneval und dem amtierenden Kölner Dreigestirn auf der MS „Vista Prima“, mit dem Präsident Burkhard Brings und die Gäste der Schiffspassage von Düsseldorf über Bonn, Remagen nach Köln geschippert waren.
Und mit dem Anlegen in Köln geht das jecke Spiel zwischen Köln und Düsseldorf Jahr für Jahr von neuem los. Nicht wie durch den Programmgestalte Peter Mayer beim Festkomitee gebucht, das große Dreigestirn, sondern das Kölner Kinderdreigestirn, kam zu einem Besuch auf die MS „Vista Prima“. Verlegen versuchte Burkhard Brings sich und seine „Weissfräcke“ aus der Affäre zu ziehen. Mit in rheinischer Gemütlichkeit und Düsseldorfer Herzlichkeit, freute sich Präsident Burkhard Brings über das Erscheinen der kleinen Narren samt ihrer Equipe und den Vertretern des Festkomitees auf dem Schiff.

Sonntag, 23. Januar 2011

Jedes Jahr ein neuer Ulk, mit dem die „Weissfräcke“ leben müssen. Im vergangenen Jahr wurde durch echte Polizisten der Düsseldorfer Prinz und I.L. „Venetia“ verhaftet, in diesem Jahr erschein das falsche Kölner Dreigestirn.
Dennoch erlösten die Kölner Jecken die Düsseldorfer Brauchtumshüter von ihren schmerzlichen Qualen, als die Equipe samt „Prinz Frank I.“, „Bauer Günter“ und „Jungfrau Reni“, den Düsseldorfern ihre Audienz erwiesen und zusammen resümierten, daß es zwischen der Landeshauptstadt und der Hochburg des Karneval diverse Unterschiede gibt, die aber vielfach nicht soweit auseinander liegen wie immer behauptet wird.
Im nachfolgenden Ordenssegen erhielten die Düsseldorfer Kölner Orden und Kölner Karnevalisten Düsseldorfer närrisches Blech, sowie weitere Gastgeschenke die die Narren an diesem Nachmittag als Gastgeschenke austauschten. Zwischen Kölner Dreigestirn, „Prinz Simon“ und „Venetia Rebecca“, den Besitzer wechselten.
So wurde das Kölner Dreigestirn mit einem Sack Streusalz der Marke „Quick Tau“ beschenkt, daß dann zum Einsatz kommen soll wenn Köln in der Session das Salz ausgehen sollte, sowie einem 20 Liter Faß Altbier.
Beim anschließenden Besuch in der Kölner Altstadt, musste Markus Ritterbach allen Mut zusammen nehmen, da ihn die Düsseldorfer Karnevalisten ihn zur Strafe zur Verkostung von Alt-Bier gezwungen hatten. FK-Präsident Markus Ritterbach hatte im vergangenen Jahr den Amazonen diene Reitgerte gestohlen und sich anschließend zur Ehren-Amazone ernannt um die Damen für den Kölner Karneval abzuwerben. Dem gesamten Spektakel auf dem Schiff und in der Kölner Altstadt, folgte Engelbert Qxenfort (links im Bild), der als Präsidenten-Pendant zum Festkomitee-Präsident seine „Weissfräcke“ als oberster Jeck im Comitée Düsseldorfer Carneval e.V. begleitete.

Samstag, 22. Januar 2011

Samstag, 22. Januar 2011

Samstag, 22. Januar 2011

Samstag, 22. Januar 2011

Samstag, 22. Januar 2011
KG UHU: Querbeat und andere Highlights för Häre, Mädcher und Madämmcher

-hgj/nj- Ab 19.00 Uhr stand das Schulzentrum Holweide auf dem Kopf. Denn in der festlich dekorierten Aula fand heute Abend die Dellbröcker Boore-Sitzung met Mädcher un Madämcher in einem restlos ausverkauften Saal statt. Wer die KG UHU kennt, schätzt die ausgesprochen gute Stimmung bei all Ihren Veranstaltungen sowie das mit Kölschen Highlights gespickte Programm, daß der Präsident der Gesellschaft, Rainer Ott den Gästen seiner Gesellschaft präsentierte. Mit im Programm, für das Literat Klaus Fischer verantwortlich war, waren in ersten und zweiten Abteilung „Die Ratsbläser“, Wicky Jungeburth, „Werbefachmann“ Bernd Stelter, die „Bläck Fööss“, das „Dellbröcker Boore Schnäuzer Ballett“, die „Hellige Knächte und Mägde“ (Foto), Paveier“ Jürgen Beckers in seiner Rolle als „Ne Hausmann“ und die Brass- und Marching-Band „Querbeat“. Noch weit bis Veranstaltungsende hörte man Karnevalshits bei denen sich das jecke Volk amüsierte.

Samstag, 22. Januar 2011
Bürgergarde blau-gold: Dreigestirn besuchte seine blau-goldene Heimat

-hgj/nj- Welch ein Einzug und welch ein Empfang. Für das Kölner Dreigestirn, daß heute Abend im Kristallsaal der Koelnmesse von Ihrer Bürgergarde blau-gold bereitet wurde.
Mit einem solch fulminanten Aufzug hatten „Prinz Frank I.“, „Bauer Günther“ und „Jungfrau Reni“ sicherlich nicht gerechnet. Ein glattes Heimspiel! Während andere Dreigestirne sich mit einem Dreigestirn-Plaggen begnügen müssen wurde dieses Trifolium mit über 1500 Fähnchen begrüßt.

Samstag, 22. Januar 2011

Ganz im Mittelpunkt Ihrer Visite stand die beherzte Rede von „Prinz Frank I.“, der hier wie auch beim gemeinsamen gesungen Lied immer wieder mit den Tränen kämpfen musste. So unterstrich der amtierende Kölner Prinz, daß sie mit Ihrem Prinzenführer Rüdiger Schlott und der Equipe, bei allen Veranstaltungen aufs herzlichste empfangen werden. Insbesondere Besuche in Heimen, wo missbrauchte oder aus zerrütteten Familienverhältnissen, Kinder und Jugendliche untergebracht sind, wurden das Kölner Dreigestirn nur noch herzlicher Empfangen.
Ein weiterer bewegender Moment war die Ansprache des Ehrenpräsidenten der Bürgergarde Hans Wallpott, der mächtig stolz ist, daß seine Gesellschaft in diesem Jahr das Kölner Trifolium stellen darf und mit Frank Steffen, Günther Flüch und René Sion das ultimative Trio zur Verkörperung der närrischen Regenten gefunden hat.

Samstag, 22. Januar 2011

Als Dank und Anerkennung überreichte Bürgergarde-Präsident Markus Wallpott dem Dreigestirn seiner Gesellschaft, jeweils eine Grafik von „Rollo“ Jochmann, worauf die obersten närrischen Regenten, vor dem Dom und mit den Wappen Kölns und der Bürgergarde zusehen sind.

Samstag, 22. Januar 2011

Ihren Damen konnten die drei närrischen Regenten ein Bützchen auf der Bühne sowie einen Blumengruß überreichen. So herzlich wie Prinz, Bauer und Jungfrau in ihrer eigenen Gesellschaft empfangen wurden, verabschiedete sich das Publikum, daß zuvor das Programm mit dem Korps der Bürgergarde „blau-gold, den „Räuber“, Guido Cantz („Ein Mann für alle Fälle“ ), einen Vorgeschmack vom Bürgergarde-Karneval genießen konnten.

Samstag, 22. Januar 2011

Gleich nach dem Auszug des Dreigestirns ehrte Markus Wallpott, Jürgen Roters mit der Beförderung zum Oberst der blau-gelben Gesellschaft hiernach folgten im Programm von Literat Udo Koscholek, „Werbefachmann“ Bernd Stelter, die „Höhner“, das Tanzcorps Sr. Tollität „Luftflotte“, Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“, sowie die „Paveier“, die die jecken Gäste, darunter vom Festkomitee Bernd Höft, Sigrid Krebs und Markus Pohl bis weit nach Mitternacht begeisterten.

Samstag, 22. Januar 2011
Funken-Gala-Sitzung in rut un wieß

-hgj/nj- Mit einer Gala Sitzung im Maritim zu Köln eröffneten die Roten Funken ihr diesjähriges Veranstaltungsprogramm. Im Abendkleid, Anzug oder Litefka, hatten sich die Gäste im ausverkauften Saal eingefunden um das von Wolfgang Meier zusammengestellte und von Präsident Heinz-Günther Hunold geleitete Programm verwöhnen zulassen. Mit dem Aufzug des eigenen Korps startete das kurzweilige Programm das die Top Künstlers des Kölner Fasteleer präsentierte.
So standen infolge die „Bläck Fööss“,“Ne bergische Jung“ Willibert Pauels, die „Klüngelköpp“ (Foto unten) mit einer Percussion-Show der extraklasse vor „Blötschkopp“ Marc Metzger und „Brings“ vor der Pause auf der Bühne.

Samstag, 22. Januar 2011

Mit den „Höhner“, dem Aufzug des Korps und des Musikzuges der Altstädter Köln, Guido Cantz als „Mann für alle Fälle“, den Besuch des Kölner Dreigestirns, den „Höppemötzjer“ und dem Auftritt der „Räuber“, hatten die Kölsche Funke rut-wieß sicherlich einige Asse ausgespielt. Der „Chinatanz der Roten Funken“, der eine Revue über den Besuch des ältesten Kölner Traditionskorps darstellt, wurde wiederum den Geschmack des Publikums und der Ehrengästen, darunter Rosenmontagszugleiter und FK-Vizepräsident Christoph Kuckelkorn mit seinem Vorstandskollegen Wilfried Wolters, wie auch Altstädter-Präsident Hans Kölschbach, in voller Erwartungshaltung traf.

Samstag, 22. Januar 2011
Große Kölner präsentierten Kölsches Lebenselixier in ihrer Gala-Sitzung 2011

-hgj/nj- Nicht zurückhaltend, wie man es von einem Publikum erwartet, daß im Abendkleid und dunklen Anzügen eine Gala-Sitzung besucht, sondern locker und im Rhythmus der Veranstaltung mitgehend, verhielten sich die Gäste der Große Kölner, die im ausverkauften Gürzenich die „Große Kölner Gala-Sitzung“ erlebten.
Und dies traf nicht nur auf die Gäste zu, die ihre Karten gekauft hatten sondern auch auf die honorigen Gäste, die die Gesellschaft geladen hatte. So Dr. Jürgen Rüttgers, der als ehemaliger nordrhein-westfälischer Ministerpräsident als Ehrenpräsident ein Freund der Gesellschaft ist. Und am Tisch des Landeschefs a.D. trafen zudem weiter Ehrengäste ein, wie Dr. Reinhard Hartstein (Intendant der Deutschen Welle) sowie die Konsuln aus Griechenland, Kanada, Portugal der Russischen Föderation und der Türkei, die der Große Allgemein am heutigen Abend ihre Ehre gaben und sich im Ambiente von Kölns guter Stube von der „fünften Jahreszeit“ begeistern ließen.
Die Begeisterung die das überwiegend in schwarz/weiß gewandete Publikum, den Künstlern durch Applaus, Zurufen und weiteren Ovationen hatte zukommen lassen, wußten sowohl Dr. Joachim Wüst als Sitzungsleiter zu schätzen wie auch alle Akteure, die bei der Große Kölner in deren Gala-Sitzung mitwirkten. So gleich zum Beginn der Veranstaltung die Lyskircher Hellige Knäächte und Mägde, die in ihren traditionellen Tänzen einen Sprung zurück ins „ahle Kölle“ wagten und hiermit der richtige Eisbrecher für diese Gäste waren.

Samstag, 22. Januar 2011

Mit einer neugeschaffenen Ehrengabe, die die Große Kölner an diesem Abend erstmals vorstellte, überraschte die beiden Große Kölner-Präsidenten Stefan Benscheid und Dr. Joachim Wüst zusammen mit dem kleine Rat Dr. Jürgen Rüttgers und Prof. Dr. Adam Klein, die das Gisele Weinert geschaffene Bronzerelief „Narrenumzug“ erhielten. In seiner Funktion als Justitiar und Vizepräsident im Festkomitee Kölner Karneval, ehrte Dr. Joachim Wüst zudem noch den Ehrenratsherren und Ehrendechant Monsignore Peter Haanen, der für seine Verdienst mit dem Verdienstorden des Festkomitees in Gold ausgezeichnet wurde, bevor das hochkarätige Program mit „Klaus und Willi“ (Bauchredner Willi Rupprecht mit seinem affen Klaus!?!), „Rheinländer“, „Werbefachmann“ Bernd Stelter und „Ein Mann für alle Fälle“ Guido Cantz sowie zum Abschluß der ersten Abteilung viel zu schnell verlief.
Mit weiteren fünf kölschen Highlights aus dem traditionellen Karneval, Rede und Musik konnte die Große Kölner bei ihrer Gala-Sitzung mit dem Aufzug der EhrenGarde der Stadt Köln, Marc Metzger als „Dä Blötschkopp“ sowie „Paveier“, dem Aufzug des Kölner Dreigestirns und den „Höhnern“ einfach jeden ihrer 1.338 Gäste überzeugen, daß der Kölner Karneval ein Lebenselixier echt Kölnisch Wasser ist, daß seit seiner Reformation im Jahre 1823 Menschen in aller Welt begeistert.

Samstag, 22. Januar 2011
Fidele Zunftbrüder: Kneipensitzung Selv´s jemaat – zünftig, urig, einfach Spitze

-jfr- Nicht nur mit Hätz un Jeföhl, sondern auch mit vill Spaß an de Freud feierten die Jecken vor und auf der Bühne die diesjährige Kneipensitzung. Angefangen von der Dekoration über die Kostüme und Requisiten bis hin zu den einzelnen Auftritten war diese Sitzung einfach wieder ein voller Erfolg.
Der „Saal“ im Haus Schnackertz, dem zünftig urigen Stammlokal der Fidelen Zunftbrüder, war schon weit vor Beginn der Sitzung bis zum letzten Platz gefüllt. Ungeduldig wartete das Publikum auf den Start der Kneipensitzung. Hinter der Bühne – in der Künstlergarderobe – nagte derweil das Lampenfieber an den Nerven der Akteure.
Pünktlich um 19:19 Uhr startete Troubadix Reinhard mit Werner, dem Mann an der Gitarre, mit „Loss mer singe“ und schwor die Zunftgemeinde mit kölschem Liedgut auf die kommenden Ereignisse ein.
Die zwei von der Nachrichtenquell berichteten in gleichmütiger Zweisamkeit von den Schwierigkeiten eine Sitzung zu dokumentieren und eine Zeitung herauszugeben, Rhythmus, Anmut und Grazie waren dann angesagt: Acht fesche Damen – die Old Stars aus Rhöndorf – verzauberten das gespannte Publikum mit Ihren Tänzen.
Bevor zwei freche Kleinkinder – deren Aufzug an den Babysitter-Boogie von Ralf Bendix erinnerte – sich einen Weg durch die Zuschauermenge auf die Bühne bahnten und dort mit Kinderlogik über das Leben an sich philosophierten sang die Zunftgemeinde - wieder unter Leitung von Troubadour Reinhard - Kölsches Liedgut.
Trude Herr war wohl Jedem im Saal bekannt. Die Parodie die dann von einem Freund der Zunft vorgetragen wurde riss die Zuhörer förmlich von den Stühlen.
Danach wurde es ernst Peter Esser, Moderator der Sitzung und Vizesenatspräsident der Fidelen Zunftbrüder, rief den Schirmherrn der Kneipensitzung Wolfgang Sauerland auf die Bühne. Er bedankte sich bei Ihm und seiner Frau Evelyn für das Engagement und die Unterstützung rund um die Sitzung und überreichte Ihm – als kleines Dankeschön – ein T-Shirt, das mit seinem Namen und dem Namen der Kneipensitzung bedruckt ist.
Natürlich durfte bei so einer Sitzung der Schusterjungentanz nicht fehlen. Die jungen Herren, die dann auf der Bühne ihre mehr oder minder trainierten Beine schwangen, hatten soviel Rhythmus im Blut dass es sogar die Perücken nicht mehr auf den Köpfen hielt. Als dann noch das Thema Hochwasser thematisiert wurde und der Senatspräsident wie eine Gazelle als Hering über die Bühne robbte hielt es das Publikum nicht mehr auf den Sitzen. Es wurde immer wieder Zugabe verlangt.

Quelle (Text): KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V.; (Foto) "schosch" Jäckel

Samstag, 22. Januar 2011
Lövenischer Neustädter: Prunksitzung der eröffnete Sitzungsreigen

-hgj/nj- Mit insgesamt vier Veranstaltungen in dieser Session unterhält die K. G. Lövenicher Neustädter auch in diesem Jahr wieder ihr Publikum, das sowohl aus dem Kölner Westen, aber auch aus dem restlichen Köln und angrenzenden Ortschaften kommt. Den Auftakt machte die Gesellschaft mit ihrer annähernd ausverkauften Prunksitzung in der Turn- und Mehrzweckhalle des Schulzentrums Köln-Weiden.
Rund 800 Gäste, konnte Alexander Ommer als Sitzungspräsident der Lövenicher Neustädter nach dem Einmarsch der Elferrates und des Kinderdreigestirn aus Lövenich-Weiden sowie der Kindertanzgruppe „Kajüttenmüüsjer“ begrüßen. Nach dem Auftritt der Kindertanzgruppe und dem Abmarsch der kleinen Tänzerinnen und Tänzer zusammen mit dem Kinderdreigestirn, stand Guido Cantz auf der Bühne, der als „Mann für alle Falle“ den Weg von Porz über den Rhein gefunden hatte. Nach dem musikalischen Auftritt der „Paveier“ (Foto) und ihren Hits, folgte die Lichtgestalt der Kölner Redner. Mit „Blötschkopp“ Marc Metzger fegte die Gesellschaft das Foyer leer, weil der exzellente Redner wieder einen Witz nach dem anderen aneinander reihte.
Tänzerisch ging es im Programm der Lövenicher K.G. weiter, deren Tanzkorps „Blaue Jungs“ das Publikum mit ihrer Einlage begeisterte. Nach Rede und Tanz, folgte sodann der Auftritt von „Brings“, die rockig wie auch mit leiseren Tönen die Gäste auf ihren Plätzen hielten. Schlag auf Schlag, mit dem Korps des Treue Husar „Blau-Gelb“ und Maritta „fussisch Julchen“ Köllner, hatte der Literat kölsche Highlights auf die Bühne geholt, die die erste Abteilung schlossen. Nach der Pause eröffneten die „Klüngelköpp“ den zweiten Teil der Sitzung, die bis Mitternacht noch Bernd Stelter als „Werbefachmann“, das Kölner Dreigestirn und die „Räuber“ präsentierte.

Samstag, 22. Januar 2011

Freitag, 21. Januar 2011
Rote Funken brachten Blauen Funken ihre Kanone zurück

-hgj/nj- Doppelte Überraschung heute Abend bei der Festsitzung der Blauen Funken im Gürzenich. Nicht allein nur ihre Gäste, sondern auch die Kölner Funken Artillerie blau weiß erlebte ihre Überraschung bei der durch Theo Jussenhofen geleiteten Sitzung in Köln guter Stube.
Bekanntlich lautet das vom Festkomitee Kölner Karneval ausgerufene Rosenmontagsmotto „Köln hat was zu beaten!“ Diesem Beat konnte die blau-weiße Gesellschaft in ihrer 141jährigen Tradition pünktlich zur Festsitzung ein neues Instrument hinzufügen, von dem jeder schon einmal gehört hat. Und dieses Instrument ist kein anderes als die Buschtrommel, die mit ihrem dumpfen „Bum-Bum“, seit Tagen den Blauen Funken immer wieder Hinweise über ihre verschwundene Konfettikanone wissen ließ.
So berichtete die Buschtrommel, daß einige hochgestellte Persönlichkeiten aus einem angesehenen Komitee, für das Verschwinden der närrischen Verteidigungskanone verantwortlich sind, aber bisher keine Lösegeldforderungen gestellt haben. Es solle sich auch nicht um einen Diebstahl, sondern um eine für den Kölner Karneval typisch Hanakerei handeln und das eine den Blauen Funken nahestehende Gesellschaft sich um die Wiederbeschaffung kümmert.

Freitag, 21. Januar 2011

Nachdem nun die Pause als zweite der drei Festsitzungsdrittel von Aktiven Funken wie Publikumsgästen hinter sich gebracht waren, marschierte die Brudergesellschaft der Kölner Funken Artillerie, die Roten Funken ein den Saal ein und hatte nicht nur so honorige Karnevalisten wie Festkomitee-Präsident Markus Ritterbach und deren FK-Vorstandskollegen Vizepräsident Dr. Joachim Wüst, Rosenmontagszugleiter Christoph Kuckelkorn und Bernd Höft mit dabei, sondern auch die verschwundene Funkenkanone, die seit dem Generalkorpsappell verschwunden war. Hierfür erhielten alle Mitglieder des festordnenden Komitees nach der Übergabe oder besser Rückgabe ihre Beförderung, obwohl bekannt war, daß die Herren die jetzt einem höherem Ehrendienstgrad angehören auch die Strolche waren, die die Kanone als Hanakerei zeitweise geliehen hatten.
Wie auch die Kölsche Funke „rut-wieß“, die zum nächsten Termin mussten, musste auch die Festsitzung nach deren Abmarsch im Programmablauf weitergehen. Alsdann folgten im letzten Drittel, Gudio Cantz als „Ein Mann für alle Fälle“, „Höhner“ und Marc Metzger in seiner Type als „Dä Blötschkopp“ und vor der Nachsitzung bis in den Morgen im Foyer, die „Brings“ die in ihrem 20. Jubiläumsjahr als Kölner Kultband besonders mit den Damen und Herren im ausverkauften Saal abrockten.

Fotos: Andrea Gläßer und "Schosch" Jäckel/www.typischkölsch.de

Freitag, 21. Januar 2011
Treuer Husar: "Loss se kumme - Neue Lück op de Bühn"

-hgj/nj- „Loss se kumme - Neue Lück op de Bühn“ unter diesem Motto verfolgt die KG Treue Husar ein neues Veranstaltungskonzept, bei dem sich Junge Karnevalskünstler ihrem potentiellen Publikum vorstellen können. Bis auf den letzten Platz gefühlt war das neue Kasino der Husaren, in das die Gesellschaft in der vergangen Session am Dechant-Löbbel Platz eingezogen ist. Dem Wechsel in das neue Kasino der blau-gelben Gesellschaft ist auch „Loss se kumme“ gefolgt, da die Husaren bisher im GIR-Keller präsentierten.
Trotz der kleinen Bühne konnte jeder der über 200 Gäste den neuen Künstlern im Karneval sehen. Nachdem im Jahr 2009 „Hanak“ und 2010 "Ech Lecker" gewonnen hatten, oblag es der Jury den Sieger für 2011 aus den vier Darbietungen der Band „Röbedeucker“, „Ein Pfundkerl“ Kai Kramosta, die Mädchenband „Ech Lecker“ und Rapperin „Crazy Kokolores“ den Sieger 2011 heraus zu finden.
Im Laufe des Abends wurden die Sängerinnen von "Ech Lecker“ von Präsident Dr. Marco Schauermann und Kommandant Peter Buchbinder augezeichnet. Beide saßen zusammen mit einer Auswahl sowie des Publikums in der Jury die den Sieger von „Loss se kumme - Neue Lück op de Bühn“ küren durften. Der Gewinner des diesjährigen Wettstreits „Pfundskerl“ Kai Kamosta (Foto, im Hintergrund der 2. Vorsitzende Jörg Krämer, links und Dr. Marco Schauermann, 1. Vorsitzendern und Präsident), erfährt seine Ehrung beim „Loss se Kumme 2012“ und darf in der nächsten Session bei einer Veranstaltung des Treuen Husar auftreten.

Freitag, 21. Januar 2011
Löstige Paulaner: Paulinchensitzung mit Besuch der Rosa Funken

-hgj/nj- Rosa Funken bei der „Paulinchensitzung“? Nein, insgesamt zehn Damen des Senats der „Löstige Paulaner“, hatten sich als Rosa Funken verkleidet und kopierten die Kostüme der legendär extravaganten Karnevalsgesellschaft, die mit ihren Veranstaltungen quasi ein Kultstatus erreicht haben.
Und neben den kopierten Funken in rosa, tummelten sich zahlreiche Gruppe aus Köln und Umgebung, die in ihrem herrlichen wie ausgefallenen Kostümen dem erstklassigen Programm der „Paulinchensitzung“ im Pullman Cologne zudem ein buntes Bild gaben.
Weniger laut bei Redebeiträgen, dafür aber heftiger mitfeiernd bei den Tanzgruppe und Musikgruppen präsentierten sich die „Paulinchen“ im ausverkauften Saal, bei dem die Hoffnung auf Restkarten oder jene die vielleicht an der Rezeption zurück gegeben wurden, ausgeschlossen. Denn Harald Linnartz, der routiniert seit 50 Jahren der Präsident der „Löstige Paulaner“ ist, leitete auch heuer wieder die Mädchensitzung, bei der nicht er als Jubilar, sondern die Damen neben dem Programm im Vordergrund standen. Mit dem Einmarsch des Elferrates und der „Hellige Knäächte un Mägde“ startet die diesjährige Sitzung, die im Anschluß an die traditionelle Kölner Tanzgruppe gleich mit den „Bläck Fööss“ weiter dem Programm folgte. So konnten die Damen, Frauen und Mädchen im ersten Teil noch Guido Cantz als „Ein Mann für alle Fälle“ die „Höhner“ und „Diaclown“ Willibert Pauels in seiner Type als "Ne bergische Jung" und die „Räuber“ mit ihren Hits vor der Pause erleben. Auch hier wieder statt einer Sitzung im üblichen Sinn, eine Stehung, die manchmal sogar auf den Stühlen und auf den Tischen das weibliche Publikum bei der einen oder anderen Nummer begeisterte.
Nach dem geordneten Chaos in der Pause, in dem die Damen, neben den Kölschtheken umwarben und den anwesenden Herren schöne Augen machten, konnte Paulaner-Präsident Harald Linnartz mit dem Einzug der Blauen Funken (fast) alle Paulinchen wieder im großen Saal der Kölschen Hofburg begrüßen. Mit Bernd „Werbefachmann“ Stelter, dem Aufzug des herzlich begrüßten und gefeierten Kölner Dreigestirns, „Blötschkopp“ Marc Metzger, folgte ein Highlight dem anderen. Mit „Brings“, mit dem der Part des Finales gestartet wurde, ging eine für viele unvergeßliche oder zumindest nachhaltige „Paulinchensitzung“ 2011 zu Ende, bei der viele Damen schon jetzt ihre Karten fürs nächste Jahr orderten.

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