Dienstag, 28. Februar 2017
Probetraining beim Tanzcorps der KG Original Kölsche Domputzer

Endspurt: Traditionell endet für die Domputzer die Session mit der Teilnahme am Mülheimer Dienstagszug. Anschließend werden die letzten Stunden bis Aschermittwoch gefeiert. Für die meisten beginnt danach der Karneval erst wieder ab dem Startschuß der 5. Jahreszeit am 11.11.

Nur nicht in einer Karnevalsgesellschaft, denn schon lange vor Aschermittwoch beginnen bereits die Planungen für die kommende Session 2017/2018. Die KG Original Kölschen Domputzer von 1979 e.V. haben bereits eine Woche nach Aschermittwoch das Probetraining für die eigene Tanzgruppe angesetzt. Hier kann, soll und darf jeder sein Talent zeigen und sich ausprobieren.

Du wolltest schon immer mal aktiv im Karneval sein und über Kölns Bühnen und Umgebung fegen? Du wolltest dich schon immer mal auf Händen tragen lassen oder in einer Latzhose schick aussehen? Dann bist du bei uns genau richtig und wir heißen dich Herzlich Willkommen.

Voraussetzung ist allerdings du bist mindestens 17 Jahre alt und bringst zu deinen Sportklamotten auch gute Laune mit.

Unsere Termine finden an folgenden Tagen statt:
Dienstag, 7. März 2017 und Donnerstag, 9. März2017 von 20.00-22.00 Uhr in der Turnhalle der Schule Von-Bodelschwingh- Straße 24/ Ecke Von-Ketteler- Str 51061 Köln


Anmeldungen unter: www.domputzer.de/tanzcorps/training oder Kommandant +49 (0) 1 52/26 81 00 46

Quelle und Grafik: KG Original Kölsche Domputzer von 1979 e.V.

Dienstag, 28. Februar 2017
WDR Fernsehen an Rosenmontag Marktführer in NRW

WDR Fernsehen an Rosenmontag Marktführer in NRW

Die Bilder vom Straßenkarneval in Köln und Düsseldorf haben am Rosenmontag zahlreiche Jecken im WDR Fernsehen und im Ersten begeistert, darunter auch viele junge Menschen.

Die Live-Übertragungen der Rosenmontagszüge in Köln und Düsseldorf erzielten von 9.00 bis 16.30 Uhr im WDR Fernsehen einen herausragenden Marktanteil von 25,2 Prozent im NRW (710.000 Zuschauer) und 10,1 Prozent im gesamten Bundesgebiet (1,04 Mio. Zuschauer). Damit hatte das WDR Fernsehen gestern die Marktführerschaft in NRW. Bei den 14 bis 49jährigen erreichte die Livesendung überdurchschnittliche 18,4 Prozent (160.000 junge Zuschauer). Im Ersten genossen darüber hinaus ab 14.00 Uhr mehrere Millionen Zuschauer das närrische Treiben im Rheinland: Die Highlights vom Rosenmontagszug aus Düsseldorf sahen 2,22 Mio. Zuschauer ab drei Jahren (17,2 Prozent Marktanteil), die Live-Übertragung aus Köln verfolgten im Ersten 2,39 Mio. Zuschauer (16,5 Prozent Marktanteil). In Köln zeigte der WDR außerdem zum ersten Mal Bilder einer 360-Grad-Kamera, die auf einem Musikwagen, auf dem auch die Maus mitfuhr, installiert war. Bei facebook hat dieser außergewöhnliche Livestream mehr als 500.000 User erreicht. Zusätzlich riefen den Livestream der Fernsehübertragung rund 180.000 Nutzer auf karneval.wdr.de ab

Auch die Schull- und Veedelszöch am Sonntag (26. Februar 2017) fanden ihr Publikum im WDR Fernsehen: Bundesweit sahen mehr als eine halbe Million Karnevalsbegeisterte (560.000 Zuschauer) zu, als die Kölner Schulen und Veedelsvereine ihre phantasievollen Kostüme präsentierten. Im WDR Fernsehen erreichte die Übertragung ab 12.20 Uhr mit dem neuen Kommentatorenduo Monika Salchert und Sven Pistor mit 9,7 Prozent Marktanteil und 340.000 Zuschauern noch mehr Fans als in den vergangenen Jahren.

Auf großes Interesse stießen auch die vom WDR übertragenen Sitzungen im Ersten: Die Sendung „Karneval in Köln“ konnte im Vergleich zu den Vorjahren beim Marktanteil noch einmal zulegen: 16,3 Prozent verfolgten am Rosenmontag die Prunksitzung des Festkomitees (und damit 4,64 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer). Auch hier waren mit 780.000 überdurchschnittlich viele junge Zuschauer mit dabei (8,5 Prozent Marktanteil bei den 14 bis 49jährigen). „Düsseldorf Helau“ schalteten am Samstag (25. Februar 2017) 3,76 Millionen Interessierte im Ersten ein (Marktanteil: 12,4 Prozent). Die Verleihung des Ordens „Wider den tierischen Ernst“ (13. Februar 2017) an den Linken-Politiker Gregor Gysi in Aachen verfolgten 3,94 Mio. Zuschauer im Ersten (Marktanteil: 12,2 Prozent).

Bereits an Weiberfastnacht (23. Februar 2017) stieß das Karnevalsprogramm im WDR Fernsehen auf großes Interesse: „Weiberfastnacht in den WDR Arkaden“ erzielte einen Marktanteil von 13,2 Prozent im WDR Fernsehen (0,45 Mio. Zuschauer ab drei Jahren), die Übertragung des Straßenkarnevals „Weiber live“ am Vormittag verfolgten sogar 22,6 Prozent und 14,9 Prozent bei den 14 bis 49jährigen. „Helau und Alaaf“ am Karnevalssonntag konnte mit 730.000 Zuschauern und 9,2 Prozent Marktanteil ebenfalls zur Primetime im WDR Fernsehen punkten.

Quelle (Text): WDR Presselounge; (Foto): WDR/dpa/Roland Weihrauch

Dienstag, 28. Februar 2017
Polizei Köln: Sexualdelikt in Leverkusen-Lützenkirchen - Zeugensuche

Drei unbekannte Täter nach Vergewaltigung flüchtig

Nach einem Sexualdelikt im Leverkusener Stadtteil Lützenkirchen bittet die Polizei Köln dringend um Zeugenhinwiese. Dabei war in der Nacht von Samstag auf Sonntag (25./26. Februar 2017) eine Frau (31) von mehreren Unbekannten angegangen und vergewaltigt worden.

Die 31jährigen war gegen 0.20 Uhr nahe der Einmündung Von-Knoeringen-Straße/Zehntenweg weinend am Straßenrand sitzend von Passanten angetroffen worden. Gegenüber alarmierten Polizeibeamten gab die als Hippie Kostümierte an, unmittelbar zuvor von drei jungen Männern attackiert und auf einer Grünfläche in der Nähe der Haltestelle 2Leverkusen-Lützenkirchen Hütte“ von einem der Männer vergewaltigt worden zu sein. Anschließend flüchteten die Täter in unbekannte Richtung.

Nach Angaben des Opfers handelt es sich bei den Tatverdächtigen um drei 20 bis 30 Jahre alte Männer mit südländischem Aussehen und dunkler Bekleidung.

Die Polizei bittet Zeugen, die zwischen 23.30 Uhr und 0.20 Uhr im Bereich der Von-Knoeringen-Straße verdächtige Feststellungen gemacht oder dort Personen, auf die die Beschreibung zutrifft, bemerkt zu haben, sich zu melden. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 12 unter der Rufnummer +49 (0) 2 21/2 29-0 oder per eMail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen.

Quelle: Polizeipräsidium Köln - Pressestelle

Dienstag, 28. Februar 2017
Polizei Köln: Tagesbilanz zum Rosenmontag

Sicherheitskonzept hat gegriffen

Am Rosenmontag (27. Februar 2017) waren erneut zahlreiche Polizistinnen und Polizisten in Köln und Leverkusen im Einsatz. Im besonderen Fokus lag der Rosenmontagsumzug in Köln. An der Zugstrecke und um die Innenstadt herum sorgten über 1.700 Beamte aus dem gesamten
Bundesgebiet für die Sicherheit tausender Jecken. Insgesamt mussten die Einsatzkräfte weniger einschreiten als im Vorjahr.

Zwischen Montag (27. Februar 2017, 6.00 Uhr) und Dienstag (28. Februar 2017, 6.00 Uhr) sprachen Polizisten im Karnevalsgeschehen und in der allgemeinen Einsatzlage in Köln und Leverkusen 79 Platzverweise (Vorjahr: 289) aus und mußten 34 Personen (Vorjahr: 79) in das Polizeigewahrsam bringen. Im Einsatzgeschehen nahmen die Polizisten insgesamt 59 Strafanzeigen (Vorjahr: 120) auf. Überwiegend handelt es sich dabei um Körperverletzungsdelikte (38, Vorjahr: 22). Die Zahl der bisher gemeldeten Taschendiebstähle fiel auf drei (Vorjahr: 33). Vier Mal schritten die Beamten wegen angezeigter Raubdelikte ein (Vorjahr: 0).Bei den Einsätzen kam es zu zwei Widerstandshandlungen (Vorjahr: 16).

Am Aufzugsweg in Köln stürzte gegen 15.30 Uhr ein 24jähriger Tourist von der Überführung Cäcilienstraße/Nord-Süd-Fahrt mehrere Meter ab. Der junge Mann verletzte sich dabei schwer. Gegen 11.00 Uhr stellten Polizisten zwei verdächtige Koffer an der Einmündung Königsstraße/Am Malzbüchel in der Innenstadt fest. Sie sperrten den Bereich ab und forderten einen Spezialisten aus dem LKA NRW an. Die Koffer waren ungefährlich. Gegen 13.30 Uhr wurden die Sperrungen wieder aufgehoben. Auf der Hohe Straße schlossen Einsatzkräfte wegen eines verdächtigen Koffers gegen 17.00 Uhr kurzzeitig ein Schnellrestaurant. Die Beamten stellten schnell fest, daß der Kofferungefährlich war. Beide Sperrungen hatten keine Auswirkungen auf den Karnevalsumzug.

Auch in Leverkusen-Opladen feierten viele Tausend Jecken ihren Rosenmontagsumzug. Insbesondere im Verlauf der Fußgängerzone erkannten die Beamten während des Umzuges viele alkoholisierte Jugendliche. Durch schnelles Einschreiten von Polizisten kam es zu keinen nennenswerten Störungen.

Quelle: Polizeipräsidium Köln - Pressestelle

Montag, 27. Februar 2017

Montag, 27. Februar 2017
Rosenmontagsbilanz der Kölner Bundespolizei

Die Anreisephase der Jecken mit dem öffentlichen Personenverkehr nach Köln verlief bis auf drei festgestellte Taschendiebstähle weitestgehend störungsfrei.

Der Schwerpunkt für die Bundespolizei lag neben den Kölner Randbahnhöfen ausschließlich auf dem Kölner Hauptbahnhof. Rund 300 Polizeibeamte und Zivilkräfte waren im Einsatz, um größtmögliche Sicherheit für die Karnevalsteilnehmer in den Bahnhöfen und Zügen zu gewährleisten. Zur besseren Identifizierung möglicher Täter wurde auf die neu installierte Videotechnik am Kölner Hauptbahnhof zurückgegriffen. Die am Kölner Hauptbahnhof zusätzlich eingerichtete Containerwache der Bundespolizei wurde von den Reisenden positiv angenommen.

Zwei Jugendliche wurden in Gewahrsam genommen, weil sie aufgrund Alkoholkonsums (jeweils Atemalkoholwert von 1,8 Promille) nicht mehr sicher waren. Die Jugendliche wurden dem Jugendamt Köln übergeben.

Um 14.40 Uhr wurde ein 19jähriger Bonner kontrolliert, der eine geringe Menge von Marihuana (4 Gramm) mit sich führte. Das unerlaubte Betäubungsmittel wurde beschlagnahmt.

Gegen 15:15 Uhr wurde ein 17jähriges Mädchen von einem 16jährigen sexuell belästigt. Der Täter wurde festgenommen und nach seiner Vernehmung wieder entlassen.

Zwei Körperverletzungen wurden registriert, dabei handelte es sich um alkoholbedingte Straftaten. Hierbei gerieten zwei Personen aus dem Trinkermilieu aneinander. Die beiden Kontrahenten mußten durch Polizeikräfte getrennt werden. Nach der gegenseitigen Attacke waren jedoch keine Verletzungen sichtbar. Die zweite Körperverletzung erfolgte auf der Domplatte, wobei der Geschädigte den Täter erst zwei Stunden später im Kölner Bahnhof wiedererkannte. Der Geschädigte zog sich bei der Schlägerei ein deutliches Hämatom am Auge zu.

Um 18.45 Uhr ereignete sich im Bereich des Bahnhofs Hürth-Kalscheueren ein Personenunfall. Ein 20jähriger Mann fiel nach unachtsamen Verhalten vom Bahnsteig in die Gleise. Der herannahende Zug leitete eine Schnellbremsung ein, glücklicherweise wurde der Mann nicht vom Zug erfaßt. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, die genauen Verletzungen stehen noch nicht fest. Durch diesen Vorfall kam es auf der Strecke zwischen Köln und Bonn zu bahnbetrieblichen Verspätungen.

In der Abreisephase mußte zwischen 18.55 Uhr bis 19.04 Uhr die A-Passage des Hauptbahnhofes wegen hohem Reisendenaufkommen für einige Minuten gesperrt werden.

Durch die Einsatzkräfte wurden am Rosenmontag rund 170 polizeirechtliche Maßnahmen durchgeführt. Es handelt sich hierbei vorwiegend um Platzverweise, Personenkontrollen, Gefährderansprachen und strafrechtliche Ermittlungen.

Bis zum jetzigen Zeitpunkt hat die Bundespolizei insgesamt 23 Straftaten vorwiegend wegen Diebstahl, Körperverletzung, Sachbeschädigung registriert.

Die Zahlen können sich durch nachträgliche Anzeigenerstattungen ändern. Zudem gibt die Anzahl keine Auskunft über die etwaigen Tatorte, da die Bundespolizei, unabhängig vom Tatort, jede Strafanzeige aufnimmt.

Der Leiter der Bundespolizeiinspektion Köln, Helmut Langenbach ist mit dem Einsatzverlauf durchaus zufrieden: „Die bisherigen Einsätze und Straftaten spiegeln das normale Einsatzgeschehen wie an einem Samstagabend wieder. Unser Ziel, daß Besucher den Kölner Karneval am Rosenmontag sicher über die Schienenwege erreichen und ebenso sicher auch wieder zurückkommen, wurde erreicht.“

Quelle: Bundespolizeidirektion Sankt Augustin/Bundespolizeiinspektion Köln – Pressestelle

Montag, 27. Februar 2017
„Wo sind meine Eltern?“: Siebenjähriger „Karnevalsjeck“ in Obhut der Kölner Bundespolizei

Ein Karnevalsorden als Dankeschön eines glücklichen Vaters
Am Samstagnachmittag (25. Februar 2017) verlor ein Junge im Karnevalsgetümmel seine Eltern auf der Domplatte. Passanten suchten Hilfe in der Containerwache der Kölner Bundespolizei. Ein Beamter nahm den Jungen mit zur Dienststelle.

Der Junge war mit seinen Eltern in der Stadt unterwegs, als er plötzlich seine Eltern im Karnevalstreiben vor dem Dom verlor. Passanten informierten die Bundespolizei, an der für die Karnevalstage aufgestellten Containerwache am Ausgang des Kölner Hauptbahnhofes. Ein Polizist nahm den Siebenjährigen auf der Domplatte in Obhut und brachte ihn zur Dienststelle. Ermittlungen ergaben, daß die Familie des Kindes derzeit in einem nahe gelegenen Hotel untergebracht war. Glücklicherweise konnte der Vater innerhalb kürzester Zeit ausfindig gemacht werden, um seinen Sohn wohlbehalten in die Arme zu schließen. Am Sonntag überreichte der Vater, zugleich Präsident einer Kölner Karnevalsgesellschaft, den Bundespolizisten als Dankeschön einen Karnevalsorden seiner Gesellschaft.

Quelle und Foto: : Bundespolizeidirektion Sankt Augustin/Bundespolizeiinspektion Köln – Pressestelle

Montag, 27. Februar 2017
Stadt Köln: Das war der Kölner Rosenmontagszug

Jecke am Straßenrand starteten später und Wettergott spielte mit
Mit nur wenigen Problemen ist der Kölner Rosenmontagszug heute durch die Kölner Innenstadt gezogen und hat für fröhliche Stimmung am Straßenrand gesorgt. Startete der Zuschauerstrom heute Morgen noch verhalten, strömten rechtzeitig zum jeweiligen Stand des kilometerlangen Zuges die Jecken in Scharen zu ihren Positionen. Bis zum Abend war auch der Wettergott auf der Seite der Kölner. Regen und vereinzelte Gewitter sind erst für den frühen Abend angekündigt. Neun Stunden lang zogen die Wagen und Fußgruppen quer durch die Kölner Altstadt.

Zu einem Zwischenfall kam es im Bereich Gürzenichstraße, wo ein Sicherheitsmann eine 17jährige Jugendliche in den sicheren Bereich zurückzog, die zwischen Traktor und Anhänger geraten war. Bei diesem Einsatz wurde der Sicherheitsmann am Bein verletzt. Die Jugendliche wurde im Krankenhaus untersucht und wurde bereits wieder nach Hause mit leichten Verletzungen entlassen. Bei einem zweiten Zwischenfall wurde ein Pferd, das im Bereich Elstergasse gestürzt war, von Tierärzten mit Hilfe der Berufsfeuerwehr und der Pferdeambulanz kurz narkotisiert und zur Pferdeklinik gebracht. Das Pferd steht inzwischen wieder selbständig.

Auch nach Ende des Rosenmontagszuges wird in Köln kräftig weitergefeiert. Das Zülpicher Viertel meldet bereits um 18.00 Uhr eine Auslastung von 80 Prozent mit weiter steigender Tendenz.

Ordnungs- und Verkehrsdienst zieht Bilanz
Der Ordnungsdienst der Stadt Köln ist mit 109 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am heutigen Rosenmontagszug im Einsatz. Die Teams waren weit überwiegend präventiv unterwegs. Dabei fungierten sie auch als Ansprechpartner und Helfer. Außerdem überwachten sie den Verkauf und den Konsum von Alkohol und Zigaretten an und durch Jugendliche. Auch die Ahndung von Wildpinklern stand auf der Agenda. Wildpinkeln wurde in allen Fällen mit einem Bußgeld belegt. Dieses Bußgeld kann nicht mehr bar an Ort und Stelle bezahlt werden sondern wird in einem schriftlichen Verfahren festgelegt. Der Mindestbetrag liegt bei € 60,00. Die Aktion „Mehr Spaß ohne Glas“, die an Rosenmontag lediglich im Zülpicher Viertel gilt, konnte bislang erneut erfolgreich umgesetzt werden. Auf bewährte Art und Weise wurde an 19 Kontrollstellen im Zülpicher Viertel dafür gesorgt, daß von den Jecken mitgebrachtes Glas in die bereitgestellten Container entsorgt wurde und gar nicht erst in die Feierbereiche gelangte. Wie schon in den Vorjahren war ein deutlicher Trend erkennbar, daß sich immer mehr Jecke gut informiert auf den Weg nach Köln machten und gar kein Glas mehr dabei hatten. 195 Personen haben auf Ansprache mitgebrachtes Glas abgegeben. Bis auf einen Gewerbebetrieb haben erfreulicherweise alle Kiosk-, Imbiss- und Einzelhandelsbetriebe an die Spielregeln von „Mehr Spaß ohne Glas“ gehalten. Sieben Gaststättenbetriebe hatten ihre Außengastronomien zu groß aufgebaut und mußten diese auf die genehmigte Fläche zurückbauen.

86 Jugendliche mußten ihre alkoholischen Getränke vor den Augen der Ordnungskräfte ausschütten. Vier Jugendliche wurden beim verbotenen Rauchen erwischt und mußten ihren Zigarettenvorrat vernichten. Schließlich geht der Ordnungsdienst auch in diesem Jahr wieder gegen das Urinieren in der Öffentlichkeit vorgegangen. 25 Männer und eine Frau wurden ertappt, als sie für ihre Notdurft nicht die bereitgestellten Toiletten nutzten. Sie alle müssen jetzt mit einem Bußgeldbescheid rechnen.

Drei hilflose Männer und zwei hilflose Frauen mußten dem Sanitätsdienst übergeben werden. Einsatzkräfte des Ordnungsdienstes wurden im Einsatz glücklicherweise nicht verletzt.

Im Koordinierungsstab arbeiteten von 8.00 Uhr morgens bis 1.30 Uhr in der Nacht unter der Leitung des Ordnungsamtes Vertreterinnen und Vertreter aller beteiligten städtischen Dienststellen, der Feuerwehr, der Landes- und der Bundespolizei, der Hilfsorganisationen, der Kölner Verkehrs-Betriebe, der Abfallwirtschaftsbetriebe, der Veranstalter, des Festkomitees und des beauftragten Sicherheitsunternehmens. Dieses Gremium bewertete die aktuelle Lage ständig neu, traf erforderliche Entscheidungen und sorgte für eine rasche Umsetzung.

Abschleppbilanz des Verkehrsdienstes
Am Rosenmontag war der Verkehrsdienst ab 1.00 Uhr mit 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bis zum späten Vormittag im Einsatz, um den „Rosenmontagszoch“ einen pünktlichen Start und eine gefahrlose Durchführung zu ermöglichen. Entlang der Strecken und in den Aufstell- und Auflösungsbereichen waren seit rund zwei Wochen zusätzliche Haltverbotszonen für die großen Karnevalsumzüge ausgeschildert worden. Zusätzlich hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Außendienst auch in vielen Bereichen entsprechende schriftliche Hinweise an die Anwohnerinnen und Anwohner verteilt. Dennoch gab es eine Vielzahl von Verwarnungen für verbotswidriges Parken.

Insgesamt mußten in diesen Bereichen für 102 Fahrzeuge kostenpflichtige Verwarnungen (Vorjahr 158) ausgesprochen und 47 Fahrzeuge (Vorjahr 65) abgeschleppt werden. In 12 Fällen (Vorjahr 7) konnten die Halter der Fahrzeuge ermittelt und rechtzeitig persönlich erreicht werden. Sie konnten ihre verbotswidrig geparkten Fahrzeuge wegfahren und so die Abschleppkosten vermeiden. Das Verwarngeld müssen sie trotzdem zahlen.

Karnevalsmotto 2018
Das neue Karnevalsmotto für 2018 heißt „Mer Kölsche danze us der Reih“. Zugleiter Christoph Kuckelkorn enthüllte um 15.45 Uhr das neue Sessionsmotto.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Montag, 27. Februar 2017
Das Motto der Karnevalssession 2018 - „Mer Kölsche danze us der Reih“

+ + + + + E I L M E L D U N G + + + + + Köln, 27. Februar 2017, 15.44 Uhr + + + + + E I L M E L D U N G + + + + +

Zum ersten Mal stellte das Festkomitee Kölner Karneval das Motto der kommenden Kölner Karnevalssession 2018 in einem laufenden Kölner Rosenmontagszug vor. Auf einem eigenen Wagen, der sich nach dem des Kölner Prinzen Karneval als letzter Wagen einreihte, wurde das neue Motto „Mer Kölsche danze us der Reih“ im Herzen der Südstadt auf dem Severinskirchplatz enthüllt. Das Sessionsmotto 2018 ist der „rote Faden“ für die komplette kommende Session und setzt den Fokus auf zwei kölsche Eigenschaften: Die Historie und die Bedeutung des Tanzes im Kölner Karneval und natürlich auch auf die kölsche Eigenart, mal „us der Reih zo danze“ – also im positiven Sinne eigene Wege zu gehen.

Was hat es mit dem „aus der Reihe tanzen“ auf sich? Der Reigen- oder Reihentanz ist seit dem Mittelalter bekannt. Dabei tanzen Tänzerinnen und Tänzer einheitlich in Reihen, im Kreis oder in Ketten. Die Reihen stehen sich gegenüber oder hintereinander oder es bilden sich Tanzpaare in Formationen, sie werden von Reimen oder Gesängen zur Musik begleitet. In Köln sind es seit dem 13. Jahrhundert die „Hellige Knäächte und Mägde“, die Töchter und Söhne der Vertreter der „Bauernbank“, die neben den Gaffeln und Zünften in Köln die städtische Verfassung Kölns im Jahr 1396 begründeten. Die Knäächte trugen in den Prozessionen der Pfarreien die Heiligenfiguren und führten nachmittags mit ihren Mägden Reihentänze auf. „Die Hellige“ sind somit die älteste Tanzgruppe im Kölner Karneval und pflegen ihre Kultur nach wie vor mit einem eigenen Tanzstil und entsprechender Tracht, so wie inzwischen viele weitere Kölner Tanzgruppen.

Der mittelalterliche Reihentanz ist bis heute die Basis für die vielfältige Entwicklung von dutzenden Tanzgruppen und Kindertanzgruppen im Kölner Karneval. Jede einzelne Gruppe pflegt ihre eigene Tradition in Choreographie und Kostüm, ist damit unverwechselbar und passt in kein Wettbewerbsschema. Der Reihentanz erfordert von allen Tänzern Konzentration und künstlerische Ausdruckskraft, stets waren es anmutige Tänze, die von frohen Reimen und Gesang begleitet wurden, so ist es im Kölner Karneval bis heute.

Aus dem Reihentanz bildete sich später die Redensart „aus der Reihe tanzen“, die wunderbar die kölschen Eigenarten beschreibt. „Der Kölner an sich“ tanzt gerne aus der Reihe, ordnet sich nicht gern unter und ist selbstbewußt, wenn es um das Wohl Kölns geht. Wunderbar zeigt sich das in jeder Session im Spiel des Kölner Karnevals, wenn mit Kostümen, Rede oder Musik und schließlich im Kölner Rosenmontagszug Themen persifliert werden, die die Jecken bewegen.

Mit dem Motto der Kölner Karnevalssession 2018 „Mer Kölsche danze us der Reih“ möchte das Festkomitee Kölner Karneval den Fokus auf die Bedeutung des Tanzes im Kölner Karneval setzen und gleichzeitig charmante kölsche Eigenarten beflügeln.

Quelle und Grafik: Festkomitee Kölner Karneval von 1823 e.V.

Mottos der Kölner Rosenmontagszüge seit 1823
Jahr Karnevalsmotto
1823 Thronbesteigung des Helden Carneval
1824 Besuch der Prinzessin Venetia beim Helden Carneval
1825 Der Sieg der Freude
1826 Fahrt nach dem Monde
1827 Die Prüfung
1828 Alte und neue Zeit
1829 Der große Narrentag
1830 (kein Zug: Regierungsverbot)
1831 Hanswursts Wiedergeburt
1832 Die Kölner Messe des Jahres 1832
1833 kein Zug
1834 Das Orakel
1835 Der Kölner Karnevals-Sprudel
1836 Der Stein der Weisen
1837 Carneval der Jahre Bezwinger
1838 Hanswurst läßt sich erbauen ein Monument
1839 Aller-Welt-Aktien-Börse
1840 Das Turnier
1841 Der gordische Knoten und seine Lösung
1842 Die ächt kölnische olympischen Spiele
1843 Die Köllsche Huhschull (Die kölnische Hochschule)
1844 2 Züge: Die Großjährigkeit des Hanswurstes als Stellvertreter des Helden Carneval (Große KG) (Montag)
Hanswurst als Emanzipierter (Allgemeine KG) (Dienstag)
1845 2 Züge: Der Conkurs-Congreß aller Vereine (Große KG)
Hanswurstliche Kirmes (Allgemeine KG)
1846 Die hanswurstliche Colonie an der Weinküste
1847 Jubelfeier der 25jährigen Thronbesteigung des Helden Carneval
1848 Das tag- und nachtvolle, das heißt gescholtene oder Schaltjahr 1848
1849 Die Reise nach Californien
1850 Narren-Reichstag
1851 kein Zug: Preußische Zensur
1852 Ich hab’s gewagt (Kappenfahrt)
1853 Zug ohne Motto
1854 Hanswurstliche Industrie Ausstellung
1855 Zug ohne Motto („ein aus dem täglichen Leben genommenes witzreiches Allerlei“)
1856 kein Zug
1857 kein Zug
1858 Train de Plaisier
1859 Napoleon und seine Franzosen
1860 Carnevals-Congreß von 1860
1861 kein Zug: Landestrauer um König Friedrich Wilhelm IV.
1862 Narren-Landtag I
1863 Narren-Landtag II
1864 Maskenzug, aber ohne Thema
1865 Strauß bunter Ideen
1866 Hanswurstliche Industrie-Ausstellung
1867 Prinzessin Venetia beim Helden Karneval (wegen Regen Zug auf Karnevalsdienstag verlegt)
1868 kein Zug wegen Unwetter
1869 Verherrlichung des Weinjahres 1868
1870 Die Eröffnung des Suezkanals
1871 kein Zug wegen deutsch-französischem Krieg
1872 kein Motto
1873 Die Jubelfeier der Reform von 1823 (Schnee behindert den Zug)
1874 Närrische Universität
1875 Närrische Lebensversicherungsanstalt
1876 Ohne Motto (Internationale Gartenbau-Ausstellung 1875)
1877 Festspiel der Nibelungen
1878 König Wein
1879 Einzug der Prinzessin Isabella 1235
1880 Bunter Blumenstrauß
1881 Musik aus allen Ländern (kein Zug: Starkes Schneetreiben)
1882 Jan und Griet
1883 Thema unbekannt
2 Züge: Große K.G; Große Kölner am Karnevalsdienstag
1884 Das Weinjahr 1883 (Vorverlegung auf Karnevalssonntag)
1885 Held Carneval als Kolonisator
1886 Die vier Jahreszeiten
1887 Die größten Volksfeste der bedeutendsten Culturvölker (Zug bereits am Sonntag wg. Reichstagswahl)
1888 Köln in alter und neuer Zeit
1889 Die Künste huldigen dem Prinzen Karneval
1890 Italien, Land der Sonne, huldigt dem Prinzen Karneval Zug ohne Musik wegen Tod der Kaiserwitwe Augusta
1891 Närrische Ausstellung
1892 Köln als Seehafen
1893 Heimkehr des Prinzen Karneval aus dem Reich der Sagen und Märchen
1894 Concurrenz aller Feste der Welt mit dem Kölner Carneval
1895 Hervorragende Leistungen großer Männer, Dichter und Componisten
1896 Zeitung – Neueste Nachrichten
1897 Die Griesgramschlacht
1898 Bunte Reihe Kölner Themen
1899 Flüsse und Ströme als Gast bei Vater Rhein
1900 Zwei Jahrtausende rheinischen Lebens
1901 Was uns das neue Jahrhundert bringt
1902 Schiller und Goethe auf dem Carneval zu Köln
1903 Lebende Lieder
1904 Des Prinzen Rheinfahrt bei seiner Heimkehr aus dem Süden
1905 Eine Blütenlese aus dem Kölner Adressbuch
1906 Das Prunkmahl des Prinzen Karneval
1907 Bilder aus dem Kölner Leben
1908 Bilder aus dem Kölner Leben
1909 Die verkehrte Welt
1910 Aus aller Welt
1911 Verkörperte Zitate
1912 Deutsche Städte huldigen der Colonia und dem Prinzen Karneval
1913 Sang und Klang im Karneval
1914 Weltausstellung in Köln
1915 kein Zug: Erster Weltkrieg
1916 kein Zug
1917 kein Zug
1918 kein Zug
1919 kein Zug: britische Besatzung untersagte Karnevalsumzüge (bis 1926)
1920 kein Zug
1921 kein Zug
1922 kein Zug
1923 kein Zug
1924 kein Zug
1925 kein Zug
1926 kein Zug
1927 Aus der Neuen Zeit (Bunte Kappenfahrt)
1928 Die Pressa im Spiegel des Kölner Karnevals
1929 Ab- und Aufbau im Spiegel des Kölner Karnevals
1930 Die Welt im Jahre 2000
1931 kein Zug wg Weltwirtschaftskrise
1932 kein Zug wg. Weltwirtschaftskrise
1933 Karneval wie einst
1934 Kölner Bilder
1935 Prinz Karneval filmt
1936 Alt Kölle läv en Spröch un Zitate
1937 Märchen und Sagen aus aller Welt
1938 Die Welt im Narrenspiegel
1939 Singendes, klingendes, lachendes Köln
1940 kein Zug wg. des Zweiten Weltkrieges
1941 kein Zug
1942 kein Zug
1943 kein Zug
1944 kein Zug
1945 kein Zug
1946 kein Zug
1947 kein Zug
1948 kein Zug
1949 „Mer sin widder do un dunn wat mer künne!“
1950 „Kölle, wie et es un wor, zick 1900 Johr“
1951 „Kölle en Dur un Moll“
1952 „Kölsche Krätzger“
1953 „Kölsch Thiater“
1954 „Dat löstige Patentamp Kölle“
1955 „Lachende Sterne über Köln“
1956 „Spaß an der Freud“
1957 „Laßt Blumen sprechen“
1958 „Mer jöcken öm de Welt“
1959 „Schlagerparodie 1959“
1960 „Jedem Dierche sie Pläsierche!“
1961 „Meer Weetschaffswunderkinder“
1962 „Wat et nit all gitt“
1963 „Köln läßt grüßen kunterbunt Presse, Fernsehen und Funk“
1964 „Kölsch Panoptikum“
1965 „Olympiade der Freude“
1966 „Kaum zu glauben“
1967 „Dat Klockespill vum Rothuusturm“
1968 „Märchen und Wunder unserer Zeit“
1969 „Köln serviert internationale Speisen a la carte“
1970 „Rosen, Tulpen und Narzissen, das Leben könnte so schön sein“
1971 „Hexenküche der Werbesprüche“
1972 „Wir sind alle kleine Sünderlein“
1973 „Fastelovend wie hä es un wor, zick 150 Johr“
1974 „Zustände wie im alten Rom“
1975 „Seid umschlungen Millionen“
1976 „Sang und Klang mit Willi Ostermann“
1977 „Mer losse de Pöppcher danze“
1978 „Flohmarkt Colonia“
1979 „Kölsche in aller Welt“
1980 „Mer losse d'r Dom verzälle“
1981 „Circus Colonia“
1982 „Karneval der Schlagzeilen – Närrische Nachrichten“
1983 „Es war einmal… Kölner Karneval wie ein Märchen“
1984 „Hits us Kölle un us aller Welt“
1985 „Ene Besuch em Zoo – Met jroße un met kleine Diere“
1986 „Fastelovend der Rekorde“
1987 „Janz Kölle dräump – un jede Jeck dräump anders“
1988 „Kölle Alaaf – COLONIA FEIERT FESTE“
1989 „Wir machen Musik – Met vill Harmonie“
1990 „Hereinspaziert, hereinspaziert – Zur größten Schau der Welt“
1991 „Kinema Colonia“ (kein offizieller Rosenmontagszug in diesem Jahr wegen Golfkrieg)
1992 „Et kütt wie et kütt“
1993 „Sinfonie in Doll“
1994 „Hokuspokus – kölsche Zauberei“
1995 „Colonia ruft die Narren aller Länder“
1996 „Typisch Kölsch“
1997 „Nix bliev wie et es – aber wir werden das Kind schon schaukeln“
1998 „Fastelovend und Dom im Jubiläumsfieber“
1999 „999 Jahre – Das waren Zeiten“
2000 „Kölle loß jon, ins neue Jahrtausend“
2001 „Köln kann sich mit allen Messen“
2002 „Janz Kölle es e Poppespill“
2003 „Klaaf und Tratsch – auf kölsche Art“
2004 „Laach doch ens, et weed widder wäde!“
2005 „Kölle un die Pänz us aller Welt“
2006 „E Fastelovendsfoßballspill“
2007 „Mir all sin Kölle!“
2008 „Jeschenke för Kölle – uns Kulturkamelle“
2009 „Unser Fastelovend – himmlisch jeck“
2010 „In Kölle jebützt“
2011 „Köln hat was zu beaten“
2012 „Jedem Jeck sing Pappnas“
2013 „Fastelovend em Bloot, he un am Zuckerhot“
2014 „Zokunf – mer spingkse wat kütt“
2015 „social jeck – kunterbunt vernetzt“
2016 „Mer stelle alles op der Kopp“
2017 „Wenn mir uns Pänz sinn, sin mir vun de Söck“
2018 „Mer Kölsche danze us der Reih!“

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6lner_Rosenmontagszug

Montag, 27. Februar 2017
Die Grosse von 1823 ehrte „Klüngelköpp“ und überreichte „Prinz Stefan I.“ fünfte Feder

“Prinz Stefan I.“ erhielt um 00.17 Uhr die fünfte Feder an seine Mütze. Überreicht vom Sitzungspräsidenten der Die Grosse von 1823, der Mutter aller Karnevalsgesellschaften, als Dank aller Gesellschaften an ein bodenständiges, humorvolles, prächtiges Dreigestirn 2017. Ausgestattet mit der fünften Feder schunkelte sich das Dreigestirn mit seine Equipe und 1.300 ausgelassen feiernden Gästen in den Rosenmontag.

Als Dank für ihr Engagement für Kölns erste Karnevalsgesellschaft ehrte der Präsident und 1. Vorsitzende, Univ.-Prof. Dr. Dr. Joachim E. Zöller, die „Klüngelköpp“ persönlich zu Ehrensenatoren. Die „Kölsche Fiesta“ wurde dann standesgemäß mit den Mützen der Grossen von 1823 gespielt.

Mit der Grossen von 1823 feierten in diesem Jahr der Botschafter der Republik Indien in der Bundesrepublik Deutschland, Gurjit Singh (seit Januar 2016), der Botschafter der Französischen Republik in der Bundesrepublik Deutschland, Philippe Etienne (seit August 2014. Darüber hinaus Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, Bernd Petelkau (Vorsitzender der CDU-Fraktion im Rat der Stadt Köln), Isabella Neven DuMont, Sylvia Brécko (Kölner Kabarettistin und Moderatorin), 150 Zahnärzte des BDIZ (Europäische Berufsverband der implantologisch tätigen Zahnärzte) mit ihrem Präsidenten Christian Berger (Dieser ist auch Präsident der bayrischen Zahnärztekammer).

Quelle (Text): Die Grosse von 1823 Karnevalsgesellschaft e.V. Köln; (Fotos): Gabi Thoretz

Montag, 27. Februar 2017
Ausverkauftes Haus bei Tärää

Nicht nur Partystimmung pur war bei der Tärää, Party für Junge und Junggebliebene am gestrigen Karnevalssonntag (26. Februar 2017) im Tanzbrunnen angesagt. Achim Kaschny, Präsident der KG Schnüsse Tring wurde - vor ausverkauftem Hause - durch Ralf Schlegelmilch, Präsident der Willi Ostermann Gesellschaft zum Ehrenmitglied der Willi Ostermann Gesellschaft ernannt und für Charlie, Karl-Heinz Brandt Leadsänger von den „Räubern“ war es sein letzter Arbeitstag. Er zieht sich nach dieser Session aus dem aktiven Geschäft zurück.

Montag, 27. Februar 2017

Das „rote Kartell“ bestehend aus der Willi Ostermann Gesellschaft Köln 1967 e.V., Alte Karnevalsgesellschaft Schüsse Tring 1901 e.V., Kölsche Narrengilde von 1967e.V. und den Fidelen Zunftbrüdern von 1919 e.V. hatte nun bereits zum 3. Mal diese überaus erfolgreiche Veranstaltung organisiert. Michael Budi, GeschäftsführerStammtisch Kölner Karnevalisten und Alexander Kaschny, Tänzer bei der Tanzgruppe Kammerkätzchen und Kammerdiener führten durch das Programm und konnten so manchen Höhepunkt ankündigen. Nur unterbrochen von den Auftritten der Tanzgruppen der jeweiligen Gesellschaften, sorgten unter anderem „Paveier“, „Räuber“, „Klüngelköpp“, „Höhner“, „cat ballou“ und „Domstürmer“ mit Ihren bekannten Melodien aber auch neuen Liedern dafür, daß die Partystimmung anhielt und der Saal zur Sauna wurde.

Quelle (Text): KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V.; (Fotos): Jutta Frey

Montag, 27. Februar 2017
Polizei Köln: Karnevalssonntag in Köln und Leverkusen: Tagesbilanz Karnevalssonntag

1.300 Polizistinnen und Polizisten sorgten an Karnevalssonntag (26. Februar 2017) für die Sicherheit Tausender Jecken bei den Schull- un Veedelszöch in der Kölner Innenstadt. Die Einsatzkräfte mußten in diesem Jahr deutlich weniger einschreiten als im Vorjahr. Bei einem Unfall mit einem Karnevalswagen wurde ein Mann schwer verletzt.

Zwischen Sonntag 6.00 Uhr und Rosenmontag 6.00 Uhr wurden in Köln 55 Platzverweise ausgesprochen (Vorjahr: 244) und 34 (Vorjahr: 85) Personen in das Polizeigewahrsam gebracht. Im Karnevalsgeschehen wurden 46 (Vorjahr: 95) Strafanzeigen aufgenommen. Überwiegend ging es dabei um Körperverletzungen (21, Vorjahr: 41) und Sachbeschädigungen (11, Vorjahr: 9).

In Leverkusen wurde ein Platzverweis ausgesprochen, einer weniger als im Vorjahr. Es wurden je drei Strafanzeigen wegen Sachbeschädigungen und Körperverletzungen aufgenommen. Im vergangenen Jahr kamen dort keine Straftaten zur Anzeige.

Bei einem Unfall mit einem Karnevalswagen wurde am Sonntagnachmittag auf der Bergerstraße in Porz ein 21jähriger schwer verletzt. Der Wagenbegleiter war nach Ende des Karnevalsumzugs aus einer Höhe von 1,30 Meter beim Anfahren des schweren Gefährts gestürzt. Lebensgefahr besteht nicht.

Zivilpolizisten nahmen gegen 16.20 Uhr auf dem Wallrafplatz einen Mann vorläufig fest. Die Beamten hatten zuvor beobachtet, wie der 17jährige eine junge Frau (21) „begrapscht“ hatte. Insgesamt wurden am Sonntag zwei Sexualdelikte (Vorjahr: 6) zur Anzeige gebracht.

Am heutigen Rosenmontag ist die Polizei Köln mit 1.700 Polizistinnen und Polizisten zum Schutz des Rosenmontagszuges vertreten.

Die oben genannten Kriminalitätszahlen können sich noch verändern. Die Auflistungen stehen unter dem Vorbehalt, dass noch weitere Anzeigen bei der Polizei Köln eingehen beziehungsweise dass Delikte im Zuge der Ermittlungen anders eingeordnet werden müssen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn sich ein Raub in einer Vernehmung als Diebstahl herausstellt. Eine abschließende Bewertung ist vielfach erst zu einem späteren Zeitpunkt nach weiteren Ermittlungen möglich.

Quelle: Polizeipräsidium Köln - Pressestelle

Montag, 27. Februar 2017
Stadt Köln: Abschleppbilanz des Verkehrsdienstes

Am Rosenmontag (27. Februar 2017) war der Verkehrsdienst ab 1.00 Uhr wieder mit zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Einsatz, um dem Zog einen pünktlichen Start und eine gefahrlose Durchführung zu ermöglichen. Entlang der Strecken und in den Aufstell- und Auflösungsbereichen waren seit rund zwei Wochen zusätzliche Haltverbotszonen für die großen Karnevalsumzüge ausgeschildert worden. Zusätzlich hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Außendienst auch in vielen Bereichen entsprechende schriftliche Hinweise an die Anwohnerinnen und Anwohner verteilt.

Aufgrund der guten Vorarbeit am Sonntag gab es in der Nacht auf Rosenmontag nur noch verhältnismäßig wenige Fahrzeuge abzuschleppen. Insgesamt gab es 47 Sicherstellungen. Zudem wurden 110 Verwarnungen erteilt. Zwölf Halter konnten vorab ermittelt werden und fuhren ihre Fahrzeuge selbst weg.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Montag, 27. Februar 2017
Stadt Köln: Mann auf dem Rathausdach und 500 Einsätze für Rettungsdienst

Am Karnevalssonntag (26. Februar 2017) wurde der Rettungsdienst der Stadt Köln zu insgesamt 495 Einsätzen gerufen. Im Vorjahr wurde der Rettungsdienst im gleichen Zeitraum zu 432 Einsätzen alarmiert. Damit ist die Gesamteinsatzzahl an diesem Karnevalssonntag leicht gestiegen. Sie liegt damit circa 200 Einsätze über der Einsatzzahl eines durchschnittlichen Wochentags.

Zur schnellen medizinischen Hilfeleistung beim Umzug „Schull- un Veedelszöch“ wurden entlang des Zugwegs insgesamt 24 Unfallhilfsstellen von den Kölner Hilfsorganisationen betrieben. Auch im „Kwartier Latäng“ und bei den anderen Umzügen wurden Unfallhilfsstellen eingerichtet. Die Einsatzkräfte des Sanitätsdienstes in den Unfallhilfsstellen entlang der „Schull- un Veedelszöch“ leisteten in 50 Fällen Erste Hilfe. Sie waren mit 409 Helferinnen und Helfern im Einsatz.

Besonderer Einsatz
Am frühen Morgen des Rosenmontags forderte die Polizei die Feuerwehr zur Unterstützung in der Innenstadt an. Auf dem Dach des Historischen Rathauses befand sich eine unbefugte Person, die von der Polizei nicht erreicht werden konnte. Er war außen an der Fassade hochgeklettert und saß dort oben fest. Mit Hilfe einer Drehleiter wurde der Polizei der Zugang zu der betreffenden Person ermöglicht. Die Stadt Köln hat Anzeige wegen Sachbeschädigung gestellt.

Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Sonntag, 26. Februar 2017
Kölner Husaren grün-gelb und kleine „Höppemötzjer“ füllten Loch im Programm

-hgj/nj- Wie bei allen anderen Gesellschaften des Kölner Karnevals, verabschiedete sich auch die KG Kölsche Narren Gilde am heutigen Tag vom Sitzungsalltag der laufenden Session und freut sich in den beiden folgenden Tagen auf den Straßenkarneval, mit dem Köln Millionen Menschen auf die Straße lockt oder an die Fernseher holt.

Nach ihrem Start im November letzten Jahres mit „Ähzezupp, Klaaf un Fastelovend“, der Seniorensitzung in den Sozialbetrieben Köln, dem Herrenkommers und der Mädchensitzung, stand heute die Große Kostümsitzung im närrischen Fahrplan der Gesellschaft, die in dieser Session ihr 50. Jubiläum feiert. Hierfür hatte Literat Elmar Sommer für seinen Präsidenten Helmut Kopp und seine Gesellschaft ein einladendes Programm zusammen geschustert, welches die Abrundung der Sitzungen zum Übergang in den Straßenkarneval bildete. Leider konnte keiner damit rechnen, daß „Blötschkopp“ Marc Metzger aufgrund einer Erkrankung kurzfristig absagen mußte, daß ein Loch im Programm mit sich führte. Die entstandene Lücke füllten sodann die Kölner Husaren grün-gelb, die als Ehrenmusikzug der Kölsche Narren Gilde weitere Potpourris und Medley kölscher Lieder spielten und somit das Publikum nicht wissen ließ, daß Kölns Topredner fehlte.

Sonntag, 26. Februar 2017

Mit ihren Hits „Von Kopp bes Foß op Kölle enjestellt“, „Rusemondachsstrüßje“ und „Fastelovend op d´r Eck“, steigerten die Musiker von „Kölschraum“ die Stimmung im Saal und überließen nach ihrem Auftritt der Kinder- und Jugendtanzgruppe der kleinen „Höppemötzjer“ zur Freude des ausgiebig feiernden Publikums, welche durch den Ausfall von Marc Metzgers auch ein wenig länger durch ihre Tänze brillierten. Aber nicht nur durch ihren Musikzug und die Kinder- und Jugendtanzgruppe profitierte die Kölsche Narren Gilde wieder einmal am heutigen Karnevalssonntag, sondern auch durch Jochen Becker und Stefan Bertram, die zum Bühnenbild auch die Ausgestaltung des Elferratstisches mit Blumen und anderen Details gesorgt hatten. Ein weiterer kostbarer Zeitgenosse innerhalb der Gesellschaft ist zudem Peter Boddin, der neben seinem ehrenamtlichen Engagement als Künstlerbetreuer und Fahnenträger seit 1992, in diesem Jahr noch die Medienbetreuung übernommen hat, da Pressesprecher Ulrich Jahnke aufgrund seiner beruflichen Auslastung diesjährig nur selten die Veranstaltungen seiner Karnevalsgesellschaft besuchen konnte. Doch zurück zum Programm, bei dem bis zur Pause nach den Eigengewächsen und „Kölschraum“, die „Räuber“, sowie Martin Schopps mit seiner „Rednerschule“ und die „Paveier“ begeisterten.

Nach einer explizit gut gelaufenen Jubiläumssession und der heutigen „Schlußsitzung 2017“, kann sich die KG Kölsche Narren Gilde nunmehr auf zwei weitere Jubiläum in der kommenden Session vorbereiten. Denn 2018 gilt es die beiden Tanzgruppen der „Höppemötzjer“ ins Scheinwerferlicht zum 25jährigen und 50. Bestehens zu rücken. So durfte die große Tanzgruppe „De Höppemötzjer“ auch die zweite Abteilung eröffnen und war das optisch tänzerische Aushängeschild des Tages. Den Rahmen dieses Auftrittes nutzte der Vorstand sodann zur Überreichung eines Schecks in Höhe von € 1.111,00, dessen Summe aus dem Verkauf der Sessionsspange hervorgeht und der Kinderkrebsstation am Uniklinik Köln zu Gute kommt. 25 Minuten lang schenkte das närrische Auditorium nach „De Höppemötzjer“ und Scheckübergabe dem Kölner Dreigestirn Gehör, welches nur noch wenige Säle im Sitzungskarneval besuchen kann. Zur bunten Mischung aus Musik, Musik, Musik und nochmals Musik zwischen 20.45 Uhr und 23.25 Uhr gehörte der Beitrag des „Werbefachmanns“ Bernd Stelter, der als letzte Redner diesjährig die Bühne der KG Kölsche Narren Gilde für sich in Beschlag nehmen konnte. Zuvor und nachher sorgten die „Klüngelköpp“, die „Domstürmer“, wie auch „Kasalla“ und „Druckluft“ für den Sound den man an diesem Abend zum Abschluß der großen Kostümsitzung hören wollte, um nach der After-Show-Party im Foyer des Maritim Hotels fast ungebremst in den Rosenmontag starten zu können.

Quelle (Text und Foto/s): © 2017 „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Sonntag, 26. Februar 2017
KKV „UNGER UNS“: „Till Alaaf - Fiere bes d´r Zoch kütt“

-hgj/nj- Mit „Till Alaaf - Fiere bes d´r Zoch kütt“ verabschiedete sich die KKV „UNGER UNS“ von ihren bekannten und mit Herz gemachten Sitzungsformaten und dankte zugleich mit dieser Stehparty im Senats-Hotel seinem Publikum für die vollen Säle, die die Gesellschaft in dieser Kampagne wiederholt erfahren durfte.

Wie der Name der Veranstaltung anklingen läßt, gehörte auch die 2017er Auflage dazu, in den unmittelbar bevorstehenden Rosenmontag hineinzufeiern und es hier nochmals richtig krachen zu lassen. So konnte Udo Beyers als „UNGER UNS“- Präsident, nicht nur illustre Gäste wie unter anderem die „Medienklaafer“ als Stammtisch der Pressesprecher der Kölner Karnevalsgesellschaften begrüßen, sondern auch ganz profane Gäste, welche eine Affinität zur Gesellschaft pflegen.

Sonntag, 26. Februar 2017

Zur musikalischen Begleitung von Alleinunterhalter Andreas Konrad auf seinem Bauchklavier, tanzten und schunkelten die närrisch maskierten Jecken im Saal des Sentas-Hotels mit und überbrückten somit die kleinen Wartepausen, die zwischen den Auftritten der Bands lagen, welche die verbleibenden Stunden bis zum Ruusemondach verkürzten.

Hierbei hatte Literatin Waltraud Piel wieder ein gutes Händchen bewiesen, da sie für alle Altersklassen das passende Repertoire ausgesucht hatte. Mit dabei nach „Kasalla“ und den „Paveiern“, „Kempest Finest“, die „Rabaue“, „Klüngelköpp“ und die „Räuber“, die ihre viel besungenen Lieder und Hits vor dem Höhepunkt des Straßenkarnevals mitgebracht hatten. Erst sehr spät in der Nacht endete die „Till-Alaaf“-Party, so daß manch einer statt sein Bettchen aufzusuchen, von hieraus direktemang den Weg zur Besichtigung des Rosenmontagszuges antreten konnte.

Quelle (Text und Foto/s): © 2017 „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Sonntag, 26. Februar 2017
Altstädter Köln verabschieden Tanzpaar und Tambourmajor beim Sessionsabschluß mit Tränen

-hgj/nj- Traditionell begehen die Altstädter Köln nach ihrem letzten Auftritt auf den Kölner Bühnen ihren Sessionsabschluß, der heute Abend nach dem Aufzug bei der Familiensitzung der Kölnische KG im Hotel Hilton Cologne gefeiert wurde. Doch heute Abend war einiges anderes als an den vergangenen Karnevalssonntagen, um nochmals drei verdiente aktive Mitglieder in den Vordergrund zu stellen.

Hierzu marschierten die Altstädter und den närrischen Klängen ihren Regimentsspielmannszuges ins Foyer des in der Marzellenstraße gelegenen Hotels und nahmen nach dem Befehl ihres Korpskommandanten Michael Klaas und des Spießes Guido Bräuning in U-Formation Aufstellung. Wenige Minuten später überraschte man hiermit das eintreffende Tanzpaar Stefanie und Jens Scharfe, die nach ihrem Auftritt bei der Familiensitzung im Sartory letztmalig für ihr Korps getanzt hatten und hier und jetzt von ihren Kameraden im internen Kreis verabschiedet werden sollten.

Nach der Begrüßung durch Michael Klaas ließ der Kommandant mit Zabel und Knabüs zu Ehren von Steffi und Jens präsentieren, wonach das unnachahmliche Tanzpaar nochmals mit dem „Mariechentanz“ anfing. Nach dem Tanz dankte Reiterkorpskommandant Uli Nockemann mit seinem Vorstand den beiden, die vom Reiterkorps an Rosenmontag 2018 zu Pferde im „Zoch“ amitreiten dürfen. Sodann hatte Jacky Gauthier als Senatspräsident das Wort, der zusammen mit seinem Senatsvorstand dem Paar mit der Aufnahme zum Ehrensenator beziehungsweise zur Ehrensenatorin eine besondere Ehre zu kommen ließ. Auf den Urkunden als äußeres Zeichen steht zu lesen:

„De Altstädter Köln 1922 e.V.
han üvverlaat un beschlosse
Jens Scharfe/Stefanie Scharfe
zom Ehrensenator/zor Ehrensenatorin
zo maache.
Dä Här/Dat Mädche es en jode Kölsche
un hät sich em Fastelovend beim
grön-rude Korps
arg verdeent gemaht.

Köln, den 26.2.2017

Ungerschreff
Präsident des Senats

Sonntag, 26. Februar 2017

Dass hierbei, zuvor und hiernach viele Altstädter in den Äujelchen hatten ist verständlich, da Jens und Steffi Scharfe Maßstäbe gesetzt haben, wie dies nur sehr wenige karnevalsbegeisterte Mitmenschen schaffen. Insbesondere Stefani Scharfe würdigt der Senat mit der Ernennung zu seiner Ehrensenatorin, da sie nach Dagmar Weiher und Resi Wirtz erst die dritte Dame im Kriese der ab heute neun Ehrensenatoren der Altstädter Köln ist.

Den besonderen Überraschungen schloß sich zudem Marc Nelles als Tanzoffizier und Freund der beiden an, der Jens vom Freundeskreis einen zweiten Junggesellenabschied in Form einer Brauhaustour und Steffi ein gerahmte Bild mit Ballettschläppchen, sowie ein Fotoalbum der vergangenen sieben Jahre überreichte, in dem sie - nach seiner Aussage das beste Tanzpaar Kölns - zahlreiche Erinnerungen finden. Während jeder Korpskamerad seiner Marie ein von 200 Rosen überreichte, mußte der Tanzoffizier mit den Kameraden mit einem Eierlikör anstoßen, das ihm symbolisch zur Aufgabe gemacht wurde.

Ebenso stolz wie auch ihr scheidendes Tanzpaar, ist das grün-rote Traditionsgesellschaft des Kölner Karnevals auch auf ihren Tambourmajor Bernhard „Bernie“ Röttgers, der als Gründer nach sieben Jahren den Taktstock des Regimentsspielmannszuges zum Schluß der Session 2017 aus den Händen legt. Auch „Bernie“ Röttgers, dankten Präsident Hans Kölschbach, Korpskommandant und weitere honorige Altstädter nochmals mit herzlichen Worten für sein unermüdliches Schaffen, dessen Verabschiedung am 4. Januar 2018 beim Korpsappell folgt. Bei lecker Kölsch, einem kleinen Imbiß und der Musik der Kölner Band „Kölschraum“, deren Frontmann Carmelo Di Liberto selbst aktives Mitglied im Korps ist, feierte man in grün und rot in den Rosenmontag hinein, an dem drei närrische Karrieren der Altstädter langsam zu Ende gehen.

Quelle (Text und Foto/s): © 2017 „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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Sonntag, 26. Februar 2017
Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums: Rekordbeteiligung bei Schull und Veedelszöch

-hgj/nj- Mit einer Rekordbeteiligung von Schulen und Veedelsvereinen starten die diesjährigen Kölner Schull- und Veedelszöch bei recht gutem Wetter um 11.11 Uhr Uhr am Clodwigplatz an der Severinstrorburg. Noch nie hatten soviele Schulen wie Vereine aus den Veedeln teilgenommen, wie am heutigen Tag, worauf die Freunde und Förderer des Kölnischen Brauchtums als Schirmherren stolz sind.

Wie The Vision Company Werbeagentur GmbH, als medialer Kooperationspartner der Freunde und Förder mitteilt, sind die „Zöch“ ohne Zwischenfälle bei guten Wetter gelaufen, worüber bereits Bernhard Conin als Vorsitzender im Rathaus gegenüber den anwesenden 28 Juroren berichtet. Auch Wilhelm „Willi“ Stoffel als Zugleiter ist stolz darauf, daß die Schull- und Veedelszöch mit insgesamt 110 Gruppen (54 Kölner Schulen und 56 Vereinen der Stadtteile (Veedel)) mit ihren rund 8.000 Teilnehmern und Helfern die 250.000 bis 300.000 Jecken am Zugrand begeisterten. Zudem dankte er seinem Team, das von Jahr immer mehr Dinge stemmen muß und hierdurch größer wird, wie auch allen ehrenamtlichen Helfern von Stadt Köln, AWB, KVB, Polizei und Ordnungsamt, Feuerwehr und Rettungskräften, sowie last but not least, den Lyskircher Junge, die seit Jahrzehnten als Zugbegleiter für den reibungslosen Ablauf sorgen.

Nach diesen Ergebnissen, die im Muschelsaal des Kölner Rathauses eintrudelten, setzte sich die Jury zusammen um die Bewertung für den Veedelszoch zu beginnen. Zuvor begrüßte Bernhard Conin nicht nur die Juroren, sondern insbesondere Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Alt-OB Jürgen Roters, sowie Alexander Dieper, Markus Gottschalk, Bernd Höft, Christoph Kuckelkorn und Markus Ritterbach die als Vertreter des Festkomitees im Gremium saßen. Markus Ritterbach welcher als Präsident des Festkomitees nach Aschermittwoch den Weg für einen Mitstreiter seines Vorstands frei macht, dankte der Vorsitzende der Freunde und Förder für die vergangenen 13 Jahre, in der er das vaterstäditsche Fest einem Wandel unterzogen hat und durch viele neue Ideen inspiriert hat. Als Dankeschön erhielt Markus Ritterbach ein auf elf Exemplare limitiertes Bild eines Kölner Künstlers, welches passend zur „fünften Jahreszeit“ und der Affinität des FK-Präsidenten Clowns darstellt.

Sonntag, 26. Februar 2017

Ihre Vorauswahl hatten die Mitglieder der diesjährigen Jury, die sich unter anderem auch aus Mitgliedern des Kölnischen Brauchtums, den Lyskircher Junge und Medien zusammensetzte nach dem neuen Bewertungsrichtlinien notiert, bei denen es diesjährig erstmals eine A und B Note gab. So galt es mit der A Note das Motto und seine Umsetzung zu gewichten, wobei die B Note ausschließlich den Kostümen galt, und ob sich hierin deren Umsetzung spiegelt. Beide Wertung konnten hierbei von 0 Punkten für ein Bewertungskriterium - wurde nicht erfüllt, bis maximal 5 Punkte für hervorragende Leistungen vergeben werden. In der Summe aller Punkte jeden Jurors waren also wie in den Wertungen zwischen 0 und 10 Punkte möglich.

Die beiden Sieger der besten Fußgruppe und besten Wagengruppe, wie auch den durchs Festkomitee vergebenen Originalitätspreis, werden traditionsgemäß zum Rosenmontagszug eingeladen und erhalten Wurfmaterial, welches ihnen von der EhrenGarde der Stadt Köln, den Kölsche Funken rut-wieß und der Prinzen-Garde Köln zur Verfügung gestellt wird. Auf die Sieger der Fuß- und Wagengruppen warten zudem der Max-Schwering-Preis, sowie der Kurt und Marianne Eisenmenger-Preis, der vom Ehrenpräsidenten des Festkomitee Kölner Karneval Ralf Bernd Assenmacher gestiftet wurde

Rangfolge aller Teilnehmer der Fußgruppen:

1. Platz: Gruppe 19 Stammdesch Kölsche Sonnekinder (274 Punkte)
2. Platz: Gruppe 41 Stammdesch Ratteköpp (269 Punkte)
3. Platz: Gruppe 43 Vringsveedeler Pänz (258 Punkte)
4. Platz: Gruppe 53 Verein zur Förderung der Städtepartnerschaft Köln - Istanbul eV (250 Punkte)
5. Platz: Gruppe 32 Stammdesch De Knollendorfer (234 Punkte)
6. Platz: Gruppe 5 Die Neppeser Ahr-Schwärmer Veedelsverein vun 1959 e.V. (227 Punkte)
7. Platz: Gruppe 30 Stammdesch Südstadtjecke (213 Punkte)
8. Platz: Gruppe 22 De löstige Reechterinne (211 Punkte)
9. Platz: Gruppe 17 Katholische Jugend Dekanat Köln-Mitte (210 Punkte)
10. Platz: Gruppe 9 Kölsche Fründe vun 1995 (204 Punkte)
11. Platz: Gruppe 16 BDKJ der Stadt Köln (202 Punkte)
12. Platz: Gruppe 52 Stammdesch Veedels Jemös (200 Punkte)
13. Platz: Gruppe 20 Kath. Jugend rund um den Chlodwigplatz (199 Punkte)
14. Platz: Gruppe 14 Stammtischgesellschaft Nie gehässig, Köln-Mülheim gegr. 1928 e.V. (196 Punkte)
15. Platz: Gruppe 34 11.000 Kölner Jungfraue (195 Punkte)
16. Platz: Gruppe 13 Samba de Colonia (192 Punkte)
17. Platz: Gruppe 10 Löstije Eierköpp (191 Punkte)
18. Platz: Gruppe 47 Stammdesch Kölsche Klüngel eV v. 1999 (188 Punkte)
18. Platz: Gruppe 49 Stammtisch Raderthaler Pänz vun 1966 e.V. (188 Punkte)
19. Platz: Gruppe 25 Kölsche Mädcher-Kölsche Junge (186 Punkte)
20. Platz: Gruppe 39 De Löstige Zollstocker (185 Punkte)
21. Platz: Gruppe 21 Hellenia Colonia e.V. (184 Punkte)
22. Platz: Gruppe 29 FRÖBEL Bildung und Erziehung gemeinnützige GmbHe GmbH (178 Punkte)
23. Platz: Gruppe 27 Karnevals Club Stief Fött (166 Punkte)
23. Platz: Gruppe 27 Schwabenthaler Mösche (166 Punkte)
24. Platz: Gruppe 18 Kaygass Schull (165 Punkte)
24. Platz: Gruppe 2 De raderdollen Merheimer (165 Punkte)
25. Platz: Gruppe 51 YFU Rheinland - OG Köln (163 Punkte)
26. Platz: Gruppe 37 Familienstammtisch De Kevverndoos (161 Punkte)
27. Platz: Gruppe 54 Start with a Friend e.V. (159 Punkte)
28. Platz: Gruppe 35 Quäker Nachbarschaftsheim- Norbert-Burger-Bürgerzentrum (157 Punkte)
28. Platz: Gruppe 50 KG Kölsche Sproch 2015 e. V. (157 Punkte)
29. Platz: Gruppe 38 Veedelsverein Stolze - Ströpp e.V. vun 1968 (152 Punkte)
30. Platz: Gruppe 44 Kölsche Huhadel e. V. vun 1985 (151 Punkte)
31. Platz: Gruppe 24 Dr 1. FC Köln un de Kölner Haie (148 Punkte)
32. Platz: Gruppe 3 De Moondagsträcker (144 Punkte)
33. Platz: Gruppe 4 DLRG Köln-Mitte (143 Punkte)
34. Platz: Gruppe 46 Junge un Mädcher vum Erbhof von 1966 (138 Punkte)
35. Platz: Gruppe 12 Höhenberger Lumpe (129 Punkte)
36. Platz: Gruppe 7 Die Pänz vun Kunterbunt (126 Punkte)
37. Platz: Gruppe 40 Cologne Cheerdance e.V. (120 Punkte)
38. Platz: Gruppe 48 Kölner Klutengarde von 1908 e.V. (105 Punkte)
39. Platz: Gruppe 1 Stammdesch Schnurgasser Pänz e.V. vun 1968 (103 Punkte)
39. Platz: Gruppe 1 Original Negerköpp vun 1929 e. V. (103 Punkte)

Sonntag, 26. Februar 2017

Rangfolge aller Teilnehmer der Wagengruppen:

1. Platz: Gruppe 42 Spillmannsgasser Junge e.V. (218 Punkte)
2. Platz: Gruppe 11 Veedelsverein Kölsche Adel (217 Punkte)
3. Platz: Gruppe 36 Lumpenclub Vogelsang 1958 (202 Punkte)
4. Platz: Gruppe 33 Fidele Höhenberger e.V. (176 Punkte)
5. Platz: Gruppe 23 KG Hysteria eV (167 Punkte)
6. Platz: Gruppe 28 Jecken Öhrcher KG von 2014 (155 Punkte)
7. Platz: Gruppe 15 Riehler Lotterboove vun 1956 e.V. (138 Punkte)
8. Platz: Gruppe 6 Düxer Jecke (120 Punkte)
9. Platz: Gruppe 8 Junge un Mädche us em Veedel (100 Punkte)
10. Platz: Gruppe 45 Stammdesch Löstige Kalker (83 Punkte)

Sonntag, 26. Februar 2017

Bei der Findung des Siegers des Originalitätspreises entschieden wie immer ausschließlich Juroren des Festkomitees Kölner Karneval, die sich heute nur aus deren Vizepräsidenten und Zugleiter Christoph Kuckelkorn und Bernd Höft als Vorstand für Strategie und Protokoll zusammensetzte, da Markus Ritterbach bedingt durch eine Termin vorzeigt abreisen mußte.

Der Originalitätspreis des Festkomitee Kölner Karneval geht an den Lumpenclub Vogelsang 1958 (Gruppe 36).

Bei der Findung des Siegers des Originalitätspreises entschieden wie immer ausschließlich Juroren des Festkomitees Kölner Karneval, die sich heute nur aus deren Vizepräsidenten und Zugleiter Christoph Kuckelkorn und Bernd Höft als Vorstand für Strategie und Protokoll zusammensetzten, da Markus Ritterbach bedingt durch einen Termin vorzeigt abreisen mußte.

Die Gewinner aller drei Sparten wurden nach den Schlußworten durch Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Christoph Kuckelkorn und Bernhard Conin durch Boten der Freunde und Förder des Kölnischen Brauchtums und des Festkomitees benachrichtigt, um den Preisträgern wenige Stunden vor dem Rosenmontagszug noch genügend Zeit zu verschaffen und sich für den morgigen Tag vorzubereiten. Zudem galt es noch die Wurfmaterialien zu zustellen und zu verladen, damit der Stammdesch Kölsche Sonnekinder, die Spillmannsgasser Junge e.V., als Gewinner der Fuß beziehungsweise Wagengruppe, wie auch der Lumpenclub Vogelsang 1958 als Träger des Originalitätspreises pünktlich zur Zugaufstellung in der Südstadt eintreffen.

Quelle (Text und Foto/s): © 2017 „Schosch“ und Niklas Jäckel/typischkölsch.de
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