Donnerstag, 26. März 2009
Koblenzer Schlaglichter 1/2009

Von Heike und „Schosch“ Jäckel
und Gastbeiträgen von
Karin Barth und Dagmar Schmitz/MC "Kesselemmer Wierschtjer" 1948 e.V. (kb), Robert Diede/K.K. Funken Rot-Weiß 1936 e.V. (rd), Günter Eder/Narrenzunft "Gelb-Rot" 1937 e.V. (ge), Elke Felsch/Gülser Husaren e.V. (elf) und Susi Hoffmann/Gülser Husaren e.V. (sh), KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V./Jutta Frey (jf), Otto Hellinger/Alt-Herren-Corps 1936 Koblenz e.V. (oh), Uwe Heyen/NZ Grün Gelb Karthause 1950 e.V. (uh), Christian Johann/KKG Rot-Weiß-Grün "Kowelenzer Schängelcher 1992 e.V. (chj), Rosi Klein/MC "Die Zufälligen" e.V. Koblenz-Metternich, Andreas Münch/Horchheimer Carneval-Verein gegr. 1952 e.V., Waltraud Daum und Anno Noll/Möhnenverein "Die Tollkühnen", Bettina Saal/Boomer Ritter (bs), Agnes Schäfer/„Fidele Mädcher“ Möhnenverein Koblenz-Wallersheim e.V. (asch), Berthold Schmitz/Freundeskreis Koblenzer Stadtsoldaten 1975 e.V. (bsch), Markus Thiel/Narren Club Waschem 1986 e.V. (mth), Bärbel Waber/MC "Rohrer Käuzchen" 1953 e.V. Koblenz-Metternich (bw), Wolfgang Lucke, Freier Journalist (luc), Lokalredaktion Koblenz der Rhein-Zeitung (rz), TSC-Rheinfeuer Koblenz e.V.

Bildnachweis:
Alt-Herren-Corps 1936 Koblenz e.V. Eric Eierstock, Boomer Ritter/Olli Schröder, Waltraud Daum, Robert Diede, drecksack & paparazzi ©, Udo Eulgem (Grafik Koblenzer Schlaglichter © ), Eckard Fischer, Freundeskreis Koblenzer Stadtsoldaten 1975 e.V., Jutta Frey/KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 e.V., gauls - DIE FOTOGRAFEN, Manfred Gniffke, Große Koblenzer Karnevalsgesellschaft/Dirk Crecelius, Gülser Husaren e.V./Elke Felsch und Frank Kreuter (elf/fk), Horchheimer Carneval-Verein e.V. gegr. 1952/Karl-Heinz Bischoff und Marie-Therese Hollingshauser, Hans-Gerd Helmes (Wappen der Mediendengeler), Annette G. Herrmann, Hans-Georg "Schosch" Jäckel, Heike Jäckel, Lucca Jäckel, Niklas Jäckel, Yannick Jäckel, Godehard Juraschek, Dr.-Ing. Reinhard Kallenbach M.A., Helmut Kerschsieper, KG General von Aster/Ole Wernecke, K.K. Funken Rot-Weiß 1936 e.V./Robert Diede, Andreas Krüger und Carsten Unger, KKG Rot-Weiß-Grün "Kowelenzer Schängelcher" 1922 e.V./Christian Johann und Jessica Weitz, Koblenzer NarrenbunT 2007 e.V., Wolfgang Lucke, Möhnenclub Gülser Seemöwen, Möhnenclub "Kesselemmer Wierschtjer" 1948 e.V./Karin Barth und Dagmar Schmitz, Möhnenclub Koblenz-Neuendorf gegr. 1950 e.V., MC "Die Zufälligen" e.V. Koblenz-Metternich/Rosi Klein, Möhnenverein „Fidele Mädcher“ Möhnenverein Koblenz-Wallersheim e.V./Agnes Schäfer und Sandra Schneider, Möhnenverein Horchheim „Die Tollkühnen“ e.V./ Anne Noll und Katrin Noll, Narrenzunft "Gelb-Rot" 1937 e.V./Thomas Frank, Narrenzunft Grün Gelb Karthause 1950 e.V., Olli Schupp/DER KARTHÄUSER, Pressesprecherstammtisch Koblenzer Karnevals- und Möhnengesellschaften gegr. 2007, Pressestelle der Stadt Koblenz, Sandra Schneider, Dirk Merten/TSC-Rheinfeuer Koblenz e.V., Sven Hörner/TV-Mittelrhein, Svenja Weiß, 75th

Donnerstag, 26. März 2009
„Festival der Farben“ erstmals auf der InterKarneval

Schminkwettbewerbe für Schüler und Kunstwerke von Profis auf der Erlebnismesse in Köln

Bunt und fröhlich geht es vom 19. bis 21. Juni in den Kölner Messehallen auf der InterKarneval zu. Für besondere Farbtupfer sorgt im Rahmen der Erlebnismesse das „Festival der Farben“, das in diesem Jahr Premiere in Köln feiert. Schon jetzt suchen die Veranstalter des in Europa einzigartigen Gesichtsbemalungs-Events Jugendliche, die im Team gegeneinander „anschminken“ wollen. Das Festival der Farben fand bislang in Freiburg statt.
Internationale Facepainting-Künstler sorgen bei dem Festival für optische Highlights. Dem Veranstalter geht es darüber hinaus jedoch vor allem um eins: „Wir wollen Jugendliche für das Schminken begeistern und wieder einmal zeigen, dass Gesichtsbemalung wirklich Kunst sein kann“, erläutert Festival-Manager René Reiche. Alle Schülergruppen, die sich zum Festival anmelden, erhalten kostenlos eine Schmink-Grundausstattung. „Sie sollen selbst kreativ werden und Masken entwickeln“, beschreibt Reiche die Aufgabe. Am 20. und 21. Juni werden die Masken live auf der InterKarneval geschminkt und von einer Fachjury bewertet. Teilnahmeberechtigt sind Teams von vier Schülerinnen und Schülern ab 13 Jahren. Außerdem finden am ersten Messesamstag auch Workshops zum Thema Gesichtsbemalung statt, bevor am Messesonntag professionelle Gesichtsbemaler ihr Können demonstrieren und ihre Interpretationen zu den Themen „Superhelden“ und „Mein Traum“ schminken werden.
Interessierte Schülerinnen und Schüler, die mit ihrem Team am Festival der Farben auf der InterKarneval teilnehmen wollen, können sich ab sofort anmelden. Anmeldeformulare können beim Schminktopf unter Tel 0761/500447 angefordert werden. Infos und Anmeldeformulare gibt es auch unter www.festivalderfarben.de . Veranstaltet wird das Festival der Farben von der Firma Schminktopf GmbH, die einen Internetversand für Theaterschminke und einen Buchverlag zu Gesichtsbemalung betreibt sowie als Dienstleister Farbe in die Gesichter der Besucher des Europaparks in Rust bringt. Kooperationspartner ist die Firma GRIMAS, ein führender Hersteller professioneller Theaterschminke aus Holland.

Öffnungszeiten
Die Erlebnismesse InterKarneval ist in den Hallen 2 und 3 der Koelnmesse am 19. Juni von 11 bis 18 Uhr und am 20. und 21. Juni jeweils von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Einlass ist am Eingang West. Die Tageskarte kostet 15/ ermäßig 11 Euro, die Dauerkarte 25 Euro. Gruppen ab acht Personen zahlen pro Person 11 Euro. Kinder unter 6 Jahren haben in Begleitung eines Erwachsenen freien Eintritt. Mit der Messeeintrittskarte können die Besucher kostenlos den Nahverkehr im gesamten VRS-Verbund nutzen. Für Messebesucher aus anderen Landesteilen bietet die Deutsche Bahn Sonderkonditionen an. Weitere Infos rund um Europas Erlebnismesse für Karneval und Brauchtum gibt es auf der Internetseite www.interkarneval.de .

Quelle: koelnmesse GmbH

Sonntag, 22. März 2009
HCV auf der RLP-Meisterschaft des DVG in Speyer sehr erfolgreich

Bei der gestrigen Rheinland-Pfalz-Meisterschaft des DVG in Speyer, zeigte sich der Horchheimer Carneval-Verein wieder einmal sehr erfolgrich.
Anna-Lena Weeser konnte ihren 3. Platz in der Soloklasse der Tanzmariechen vom letzten Jahr bestätigen. Vize-Landesmeister wurden der Jugend-Showtanz und die Hauptklasse Polka (Titelverteidigung des 2. Platz aus dem Vorjahr).
Die Großen des über Koblenz´Stadtgrenzen bekannten Tänzerinnen und Tänzer des HCV-Balletts, erreichten mit ihrem Showtanz den 3. Platz und wurden Landesmeister im Gardetanz mit Hebefiguren und qualifizierten sich mit diesem Tanz für die Deutsche Meisterschaft in den Wiesbadener Rhein-Main-Hallen am Samstag, 4. April 2009.

Quelle: HCV-Ballett des Horcheimer Carneval Verein e.V. gegr. 1952

Dienstag, 17. März 2009

Dienstag, 17. März 2009
GKKG 2009 - Die Sitzungen der Großen Koblenzer jetzt auf DVD

-hgj- Seit wenigen Tagen, hat die Großen Koblenzer Karnevalsgesellschaft, ihre erste DVD auf den Markt gebracht, die einen imposanten Rückblick auf ihre Sitzung der gerade beendeten Session 2009 geben.
In 18 Sequenzen sind all jene Highlights der "Gruuße" von Erik Kothny am Abend der Prunksitzung exklusiv aufgezeichnet worden und jetzt als abendfüllendes Programm erschienen, um ein Stück närrischer Zeitgeschichte für die Nachwelt zu verewigen.
Exklusiv wie die beeindruckende DVD, ist auch die Bezugsadresse, denn die Doppel-DVD ist ausschließlich bei Marianne Wingen im gleichnamigen Café Wingen, Pfuhlgasse 17, 56068 Koblenz-Altstadt, Telefon: +49 (0) 2 61/3 43 90, Telefax: +49 (0) 2 61/1 75 33, eMail: wingen.eis@t-online.de und Internet: www.cafe-wingen.de für einen Vorzugspreis von € 25,00 zu haben. Übrigens, lohnt sich ein Besuch im kleinen Café Wingen auf für jene, die keine DVD erwerben, sich aber leckere Eisspezialitäten, feinen Crêpes & Kuchen, deftigen Gerichten und diversen Getränken verwöhnen lassen möchten.
Mit GKKG 2009, gibt die Große Koblenzer einen nachhaltigen Sessionsrückblick, aber auch schon jetzt einen Vorgeschmack auf die Session 2010, in der sie in Koblenzer nach 13 Jahren erstmals wieder Prinz und Confluentia stellen dürfen.

Samstag, 28. Februar 2009

Samstag, 28. Februar 2009
[NACHTRAG] Gelb-Rot feierte Einweihungsparty ihrer neuen Wagenbauhalle

Als 1. Vorsitzender seiner gelb-roten Narrenzunft konnte Walter Holzknecht am vergangenen Karnevalssamstag ca. 150 Personen in der nun fertig gestellten Wagenbauhalle begrüßen. Hierunter befanden sich neben den Aktiven und Inaktiven Mitgliedern der Gesellschaft auch eine Reihe von Freunden und Sponsoren, die den Ausbau der Wagenbauhalle und der Trainingshalle erst ermöglicht haben. Walter Holzknecht stellte insbesondere die Leistungen von Heinrich-Rudolf "Rolli" Reinhardt mit seinen Helfern hervor, ohne die diese Halle und deren Ausbau nicht möglich gewesen wäre. Rund 300 Arbeitstage mit mehr als 1.000 Arbeitseinsätzen und cirka 5.500 Arbeitsstunden, haben den lang gehegten Wunsch einer repräsentativen Wagenhalle mit Trainingsaal erst Wirklichkeit werden lassen. Desweiteren hielt Otto Hellinger der an diesem Abend nicht als Commodore des Alt-Herren-Corps und Hallenpartner fungierte, als Architekt des Gesamtgeflechts eine Laudatio und die Einweihungsrede.
Der Märchenwald spielte eine humorvolle Darstellung über den Hallenbau in der auch der 1. Vorsitzende Walter Holzknecht mit seinen spärlichen handwerklichen Fähigkeiten nicht zu kurz kam (Mein Gott Walter).
Ebenso hatten "Prinz Dieter der närrische Fuhrmann" und "Confluentia Verena" es sich nicht nehmen lassen die Veranstaltung mit Ihrem Besuch zu bereichern.
Die Stimmung auf den närrischen Siedepunkt brachte Alleinunterhalter Patrick George, der für die gelungene Abrundung der Einweihungsparty zwei Tage vor Rosenmontag sorgte.
Als einstimmiges Resümee der Einweihungsparty in gelb und rot äußerten sich Vorstand, Präsidium und Gäste: Nächstes Jahr wird wieder gefeiert, allerdings dann unter einem anderen Motto.

Quelle: Narrenzunft "Gelb-Rot" Koblenz 1937 e.V.

Donnerstag, 26. Februar 2009

Donnerstag, 26. Februar 2009
Benefizkonzert in der Citykirche

Am Sonntag, den 1. März 2009 findet in der Koblenzer Citykirche ein Benefizkonzert zu Gunsten von Lachen Helfen e.V., der Initiative Deutscher Soldaten für Kinder in Kriegs- und Krisengebieten statt. Schirmherr der Veranstaltung in sakralem Rahmen ist der Präsident des Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung, Dipl.-Ing. Harald Stein. Aufführende sind der Chor der Singfreizeit 2009, der katholische Kirchenchor St. Johannes aus Koblenz-Metternich, der evangelische Kirchenchor aus Winningen und ein Bläserensemble. Die Gesamtleitung hat Michael Fischer, der Eintritt ist frei! Es wird um Spenden für Lachen Helfen e.V. gebeten.
Mehr Info zu Lachen Helfen: www.lachen-helfen.de

Quelle: CCKK e.V./Lachen helfen e.V.

Mittwoch, 25. Februar 2009

Mittwoch, 25. Februar 2009

Dienstag, 24. Februar 2009
Große Koblenzer: Fischessen mit Vorfreude auf die Session 2010

-hgj- Ist es die Freude nach dem diesjährigen Karneval endlich wieder ins tägliche Fahrwasser zurückzukehren, die Vorfreude auf die bevorstehende Session in der die Große Koblenzer Karnevalsgesellschaft wiederum in ihrer Heimatstadt Prinz und Confluentia zu stellen oder die Spontaneität, die die drei Herren hier an den Tag legen, dies läßt sich beim Betrachten des Bildes nur erahnen. Sicherlich sind es alle drei Faktoren, die bei dieser Aufnahme bei Präsident Marcus Perz, dem 1. Vorsitzenden Leo Wingen und ihrem Geschäftsführer Dirk Crecelius, hier den Anlaß dazu gegeben haben.
Und das die "Gruuße" bereits seit geraumer Zeit an ihrer Prinzen- und Confluentia-Session bastelt, ist für jeden bereits spürbar dem der Karneval in der Schängel-Metropole am Herzen liegt. Wer die närrischen Tollitäten sein werden, bleibt noch ein Geheimnis, das sich aber spätesten eine Woche vor dem "11. im 11." bei der Pressevorstellung lüften wird.
Wer bei der Großen Koblenzer als zweitälteste Gesellschaft der "Kowelenzer Faasenacht" mit helfen und mit machen möchte, sollte sich in der Geschäftsstelle, Rheinstraße 4-6, 56086 Koblenz-Altstadt, Telefon: +49 (0) 2 61/40 83 40, eMail: gkkg@grosse-koblenzer.de melden und hin und wieder auf die beiden Homepages der Gesellschaft www.grosse-koblenzer.de und www.koblenzer-prinz.de hinein schauen.

Dienstag, 24. Februar 2009

Dienstag, 24. Februar 2009
Der "ANTUN" brennt! Abschied vom Karneval 2009

Der "Antun", der in jedem Jahr liebvoll von Martin Hemmersbach (Mitte) gebaut wird, wurde auch in diesem Jahr bei der gemeinsamen Karnevalsbeerdigung der KKG Rot-Weiß-Grün "Kowelenzer Schängelcher" und der Narrenzunft Grün Gelb Karthause verbrannt.

Bericht folgt!

Dienstag, 24. Februar 2009

Beim letzten Auftritt in ihrer Prinzen- und Confluentiae-Session besuchten "Prinz Dieter I. der närrische Fuhrmann" und "Confluentia Verena" samt einen kleinen Hofstaat, die Gemeinschaftsveranstaltung der KKG Rot-Weiß-Grün "Kowelenzer Schängelcher" und der Narrenzunft Grün Gelb in der Karthäuser Gaststätte "Bei Costa". Begrüßt von Harry Schütter und Christian Johann und beschenkt mit kleinen Abschiedsgeschenken, richteten Prinz und Confluentia ihre letzten offiziellen Worte, an ihr karnevalistisches Volk. Vor dem schweren Abschied als närrischen Tollitäten außerhalb ihrer rot-weiß-goldenen Funken, hörten die Regenten durch Torty de Banana (Torsten Schupp) noch einen wunderbar melancholischen Text, der ihnen zum Abschied gewidmet. Mit diesem Lied wurden "Prinz Dieter I." und "Confluentia Verena" aufs Altenteil entlassen, wobei die eine oder andere Träne floß, denn acht Wochen Karneval gingen auch am amtierenden Tollitätenpaar nicht so ohne weiteres vorbei und bleibt noch lange in der Erinnerung haften. Danke Euch beiden für einen unvergeßlichen Karneval 2009!

Dienstag, 24. Februar 2009
Veilchendienstagszug Lay

Dienstag, 24. Februar 2009

Dienstag, 24. Februar 2009
Karneval in Koblenz: Eigentlich so wie immer...

Zahlenmäßig eine ganze Reihe von Polizeieinsätzen „mit karnevalistischem Hintergrund“ das ja, aber die folgenschweren Zwischenfälle sind weitgehend ausgeblieben.
So könnte die Zusammenfassung des närrischen Treibens in Koblenz aus Sicht der Polizei bisher auf den Punkt gebracht werden. „Bisher“ deshalb, weil ja noch rund 36 Stunden Endspurt vor uns liegen...
Etwa 20 Körperverletzungsanzeigen sind an Rosenmontag durch die Koblenzer Polizei aufgenommen worden, ein Großteil davon zwischen 18.00 und 21.00 Uhr also nach Auflösung des eigentlichen Umzuges. Die Gesamtzahl dieser Anzeigen seit „Schwerdonnerstag“ summiert sich damit auf rund 40 – klingt zunächst viel, entspricht aber in etwa dem Durchschnitt zurückliegender Jahre. Abgesehen von der Arenberger Messer-Attacke vom Samstag, hielten sich die körperlichen Folgen zumeist in Grenzen. Erfahrungsgemäß werden in den kommenden Tagen noch einige Vorfälle nachträglich bei der Polizei gemeldet werden, wenn die Beteiligten ausgenüchtert sind und ihren Zahnstatus erhoben haben.
Durch die demonstrativ gut sichtbare Präsenz personell starker Einsatzkräfte an den neuralgischen Punkten, hat die Koblenzer Polizei zudem in vielen Fällen dazu beigetragen, dass sich anbahnende Pöbeleien und Ausschreitungen schon im Anfangsstadium unterbunden oder sogar ganz verhindert werden.
Daneben registrierte die Polizei ca. 25 Anzeigen wegen Sachbeschädigungen, wobei in einigen Fällen nicht klar ist, ob die Schäden bewusst herbeigeführt oder z.B. von torkelnden Betrunkenen eher versehentlich angerichtet wurden – den Geschädigten wird dieser Unterschied allerdings herzlich egal sein.
Karneval ganz ohne Alkohol geht wohl nicht und wie zu erwarten, spielte der Alkohol bei fast allen polizeilichen Einsätzen eine nicht unerhebliche Rolle. Positiv fürs Protokoll festzuhalten ist in diesem Zusammenhang, dass die Zahl der extrem angetrunkenen Kinder und Jugendlichen in diesem Jahr eher rückläufig gewesen sein dürfte – eine Beobachtung die sich mit den vorläufigen Ergebnissen der meisten umliegenden Polizeidienststellen deckt.
Sicherlich dürften auch hier die Präventivkontrollen entlang der Zugstrecken durch Polizei (u.a. Sicherstellung von Hochprozentigem in 20 Fällen) und Vertretern des Jugend- bzw. Ordnungsamtes positive Wirkung gezeigt haben. Noch kein Grund für Entwarnung, aber immerhin ein ermutigender Lichtblick für die Zukunft.

Quelle: Pressestelle Polizeipräsidium Koblenz - Pressemitteilungen vom 24.02.2009, 13:00

Dienstag, 24. Februar 2009
Schwerdonnerstagssitzung im Polizeipräsidium Koblenz: Härtetest für den Sanierungsfall am Moselring

Unter dem Motto „Butzeball im Butzestall“ hatte der FCPP des Koblenzer Polizeipräsidiums gerufen und alle kamen: Der Einladung von Polizeipräsident Horst Eckhardt zu einer Fastnachtssitzung der besonderen (polizeilichen) Art, waren neben 350 Mitarbeitern auch eine Reihe von Gästen aus Justiz und Verwaltung gefolgt.
Nach einer stimmungsvollen Begrüßung durch die Eheleute „Herr und Frau Gertrud“, eröffnete die Führungsgruppe der Kriminaldirektion Koblenz mit einer tänzerischen, aber vor allem sinnlich-komischen Vorstellung das karnevalistische Feuerwerk.
Anschließend eroberte eine Ballettmaus der etwas fülligeren Art die Herzen der Jecken im Sturm: Thomas „Schlaggi“ Schlagwein warf nicht nur seine gesamte körperliche Kompetenz, sondern auch zahllose, in vielen Berufsjahren als rechtsrheinischer Butze gesammelte Lebensweisheiten in die Bütt – der Saal dankte es ihm mit reichlich Applaus.
Hoheitlichen Glanz im Polizeipalast verströmten wenig später Prinz Dieter und seine Confluentia Verena, die es nicht nehmen ließen, ihr närrisch gewordenes Polizeivolk mit ihrem Besuch zu beehren. Die Koblenzer Tollitäten zeichneten die Verdienten um den Polizeikarneval mit dem Prinzenorden aus, ehe der närrische Hofstaat unter stehenden Ovationen und vielkehligen „Kowelenz Olau“-Rufen ihrer Untertanen zum nächsten Termin weiterziehen musste.
Eigens aus der Vordereifel angereist und von Quasselstrippe Gertrud als „Ausflug ins tänzerische Schlaraffenland“ angekündigt, war das Herrenballett der KG Obermendig - „Die Johannishöfer“. Unter dem Titel „Die sich einen Wolf tanzen“ brachten die strammen Jungs aus der Eifel die eigenen Oberschenkel zum Brennen und die Damenherzen zum Schmelzen.
Als „Mixed Pickles“ in der gesamten närrischen Region einen Namen gemacht haben sich inzwischen vier Hausfrauen aus dem schönen Wassenach. Neben einem großen Repertoire aus spitzig vorgetragener Wortakrobatik, verfügt das peppige Quartett vom Laacher See auch über erstaunliche gesangliche Qualitäten.
Im Gegensatz zu Dieter Bohlen erkannte das Narrenvolk in der Moselring-Narrhalla das sofort und verabschiedete die Fantastischen Vier mit Standing Ovations!
Sie wollten das Publikum mit köllsche Klängen auf die Bänke bringen – und das gelang mit Bravour: „Drink´ doch ene met“, „Hey Kölle“, „Rude Ruse“ und natürlich „die superjeile Zick“ trieben die Stimmung in ungeahnte Höhen und spornten die „KrimKatKombo“ zu musikalischen Spitzenleistungen an.
„Ungewöhnliche Erlebnisse eines Dekorateurs“ vermittelte Markus Schild aus Lahnstein – und zwar in einer für Karnevalsveranstaltungen eher ungewöhnlichen Darstellungsform, nämlich pantomimisch. Die intensive Schauspielkunst des Dekorateurs brauchte auch gar keine Worte, um das Publikum in seinen Bann zu ziehen. Gleich zweimal musste der Meister seines Fachs die anrührende Liebesgeschichte zwischen ihm und seinem Funkenmariechen in Puppengestalt zelebrieren.
Der Obrigkeit den Spiegel vorhalten, diese Aufgabe hatte erneut der bekannte Büttenartist Rudi Bruchhof übernommen. Mit feinsinnigem Gespür für die Tücken des Alltags und reichlich Insiderwissen eines „Leiterbrizlers“, brachte er manchen Vorgesetzten zum Nachdenken und trieb die Narrenschar mit seinen Schenkelklopfern im wahrsten Sinne des Wortes bis an die Schmerzgrenze.
Als typisch amerikanische Cops beginnend und im knappen Stars-and-Stripes-Sportdreß endend, präsentierte sich „Karins Tanz- und Showgruppe“ aus Mendig. „American Dreams“ nannte sich folgerichtig der hochprofessionelle Augenschmaus der sportlichen und zudem besonders leckeren Art.
Angesichts der durchtrainierten Tänzerinnen wurden sich vor allem die männlichen Narren ihrer eigenen „schwingenden Hüften“ und körperlichen Unzulänglichkeiten bewusst – was in dem närrischen Treiben aber zumindest an diesem Tag keinen wirklich störte.
Immer wieder ein Highlight beim Butzeball ist die „Mörderband“, die den Saal zum Abschluss des Programms noch einmal so richtig zum Beben brachte. Am Stadtstrand stieg die Temperatur von Hit zu Hit auf Temperaturen, die sonst nur in an der Copacabana erreicht werden. Kein Wunder, dass unter diesen Bedingungen das Geschäft des radelnden Eisverkäufers Horsti Eckardo, der dem Polizeipräsidenten wie aus dem Gesicht geschnitten ähnlich sah, „brummte“.
Im großen Finale aller Akteure bedankte sich der Vorsitzende des FCPP, Ralf Schäfer, bei Moderator Christian „Gertrud“ Kröll und bei allen, die auf der Bühne und hinter den Kulissen zum Gelingen einer Veranstaltung beigetragen haben, die im „Behördenkarneval“ ihres Gleichen sucht.
Mit Livemusik der „KrimKatKombo“ und von „DJ Peter“ machten die Polizisten und ihre Gäste bei der After-Show-Party die anschließende Nacht zum Tag.

Foto und Quelle: Pressestelle Polizeipräsidium Koblenz

Montag, 23. Februar 2009
Karnevalstreiben: Zahlreiche Einsätze, keine Besonderheiten

Die bloße Anzahl der direkt oder indirekt mit dem Karnevalstreiben im Zusammenhang stehenden Anforderungen an die Polizei Koblenz ist erheblich (ca. 60 bis 80 über das Wochenende), die gravierenderen Zwischenfälle halten sich bisher allerdings in Grenzen.
Neben einer Reihe von Sachbeschädigungen (ca. 15), überwiegend an Fahrzeugen, sind es vor allem erheblich alkoholisierte Personen, die Polizei und Rettungsdienste in Atem halten. Diese müssen entweder zu Ruhe und Ordnung ermahnt oder „entsorgt“ werden, wobei sich – je nach Situation – drei Alternativen darstellen: Übergabe an Angehörige bzw. weniger alkoholisierte Begleitpersonen, Ausnüchterung im Polizeigewahrsam, Entgiftung im Krankenhaus. Eher erfreulich in diesem Zusammenhang: Die Personalien von Kindern und Jugendlichen tauchen in diesem Zusammenhang bislang vergleichsweise selten in den Polizeiberichten auf.
Abgesehen von einer größeren Auseinandersetzung auf einer Karnevalsveranstaltung in KO-Arenberg, bei der am Samstagabend ein Jugendlicher mit einem Messer verletzt wurde (s. Wochenendpressemeldung der Führungszentrale), verliefen die übrigen Rangeleien und Auseinandersetzungen glimpflich.
Auch drei Unfälle unter Alkoholeinfluss, wobei lediglich in einem Fall ein Mensch leicht verletzt wurde, sowie eine weitere Fahrt unter Alkoholeinwirkung bewegen sich ebenfalls im Rahmen „des statistisch Üblichen“ für den Verlauf eines Wochenendes in Koblenz.

Mit Messer verletzt
Im Verlauf einer öffentlichen Karnevalsparty kam es am Samstag gegen 18.00 Uhr im Stadtteil Arenberg zu einem Streit zwischen zwei Gruppen jugendlicher Besucher. Dabei stach ein 18-Jähriger einem Konkurrenten mit einem Messer in den Rücken. Der Täter wurde bis zum Eintreffen der Polizei von Mitarbeitern des Sicherheitsdienstes festgehalten. Ihm wurde auf der Wache eine Blutprobe entnommen. Der Verletzte, der glücklicherweise eine nicht allzu tiefe Stichwunde erlitt, wurde vor Ort durch einen Arzt versorgt und später einem örtlichen Krankenhaus zugeführt. Gegen den „Stecher“ wird nun wegen „Gefährlicher Körperverletzung“ ermittelt.

Quelle: Pressestelle Polizeipräsidium Koblenz - Pressemitteilungen vom 23. Februar 2009; 9:35 Uhr und 22. Februar 2009; 10:12 Uhr

Montag, 23. Februar 2009
Koblenzer Rosenmontagszug 2009

Schillernd bunt und mit zahlreichen Motiven auf Wagen und in Gruppen, spiegelte sich im heutigen Rosenmontagszug der Ideenreichtum der Koblenzer Narren wider, die teilweise seit über einem Jahr an ihren neuen Ideen fürs nächste Jahr arbeiten und basteln. Die bunte Mischung der "Kowelenzer Faasenacht", lenkte trotzt des widrigen Wetters, das immer wieder mit leichten bis mäßigen Regenfällen einsetzte dennoch nicht die feiernden Zuschauer entlang des "Zuch", die sich vom Karneval zwischen Rhein und Mosel berauschen ließen.
Demnach hätte das diesjährige Sessionsmotto auch lauten können: "Mir brauche weder Rähn noch Rezession, mir brauch nur noch Narr und Clown!"

Sonntag, 22. Februar 2009
Karnevalsumzug Horchheim

Schönheit in Vollendung und ideenreich zugleich. Die Damen des Horchheimer Möhnenvereins "Die Tollkühnen", die in diesem Jahr als Badenixen in eigenen Bassin den Umzug ihres Heimatstadtteils Horchheim bereicherten.

Sonntag, 22. Februar 2009

Jedes Jahr dabei im Hoschemer und Koblenzer Rosenmontagszug und immer originell in jedem Kostüm, ist die Gruppe Münch, deren ältester Sohn Andreas die "Kunst des Schatzmeisterns" beim Horchheimer Carneval Verein seit Jahren betreut.

Sonntag, 22. Februar 2009
Karnevalsumzug Neuendorf/Wallersheim

Unter dem Motto: "Wir spielen Cowboy und Indianer" ziehen die Damen des Neundorfer Möhnenclubs in diesem Jahr in verschiedenen närrischen Umzügen durch die Straßen der Rhein-Mosel-Stadt.

Sonntag, 22. Februar 2009

Seit über zwei Jahrzehnten auf Blickfang in den Koblenzer Umzügen - die „Neuendorfer Deckelgecke“, die in diesem Jahr wieder mit einem auffallenden und ungewöhnlichen Phantasiekostüm in Neuendorf und beim Koblenzer Zuch mitlaufen.

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