Samstag, 31. März 2007
Koblenzer Schlaglichter 2/2007

Von Heike und „Schosch“ Jäckel
und Gastbeiträgen von Karlheinz Weitz (khw) und Robert Diede (rd)

Bildnachweis:
gauls - DIE FOTOGRAFEN, Große Koblenzer Karnevalsgesellschaft, Annette Herrmann, Hans-Georg "Schosch" Jäckel, Heike Jäckel,
Lucca Jäckel, Niklas Jäckel, Godehard Juraschek, K.K. Funken „Rot-Weiß“, MC „Rohrer Käuzchen", Olli Schupp/DER KARTHÄUSER, Stadt Koblenz - Pressestelle

Samstag, 31. März 2007
Ordensübergabe ans Rheinische Fastnachtsmuseum

-hgj- Bereits unmittelbar nach Beendigung der Kampagne 2007, hieß es für den Lenkungsausschuß des Rheinischen Fastnachtsmuseum, in dem sich sechs gestandene Koblenzer Karnevalisten ganzjährig, intensiv um die Geschicke des „Rheinischen Fastnachtsmuseums Koblenz e.V.“ kümmern, die bevorstehenden Museumssaison zu koordinieren. Hierzu gehören u.a. die Planung von einigen Sonderveranstaltungen während des Jahres, wie auch die Einteilung des gesamten Museumsteam an den Öffnungstagen. Rund 40 beherzte Männer und Frauen, die ebenfalls in einer Vielzahl der Koblenzer Karnevals- und Möhnengesellschaften kommen, engagieren sich seit nunmehr sechs Jahren, um den Erhalt und den Museumsdienst innerhalb des Museums im Kehltum von Fort Konstantin. Erstmals zwischen Aschermittwoch und dem Start in die Saison 2007, am 14. April, öffnete das Museum Mitte März erstmals seine Pforten, um die Sessionsorden und Karnevalspins durch die Vertreter der Koblenzer Karnevals- und Möhnengesellschaften in Empfang zu nehmen. An diesem Abend präsentierte sich das „Rheinische Fastnachtsmuseum“ ausschließlich den närrischen Insidern, mit seiner erweiterten und aktualisierten Sammlung, die in der Zeit von Samstag, 14. April bis Sonntag, 28. Oktober 2007, allen interessierten Besuchern wieder den Zugang zur karnevalistischen Sammlung im Kehlturm samstags und sonntags in der Zeit zwischen 14.00 Uhr und 17.00 Uhr ermöglicht. Sonderführungen und -öffnungen sind auch in diesem Jahr wieder unter frühzeitiger telefonischer Absprache (02 61/4 92 13) möglich. Besondere Highlights sind unter anderem, die Übergabe der Ornate durch Prinz, Confluentia und das Koblenzer Kinderprinzenpaar (Bericht folgt) sowie der „VII. langen Nacht der Museen“, am 1. September, in dem das museale Kleinod durchgängig zwischen 14.00 Uhr und 0.00 bzw. 1.00 Uhr geöffnet hat. Weiter Infos zum „Rheinischen Fastnachtsmuseum“ sind im Internet (www.fastnachtsmuseum-koblenz.de) abrufbereit. Übrigens: am 26. und 27. Mai 2007 bleiben die Pforten des Museums wegen Pfingsten geschlossen.

Samstag, 31. März 2007
Große überreichte Ehrenmitgliedschaft an Katharina Schaaf-Dott

-dc/hgj- In der Session 2007, feierten die Mitglieder, Freunde und Gönner der „Großen Koblenzer Karnevalsgesellschaft“, zusammen mit allen Aktiven, den 160. Geburtstag der zweitältesten Koblenzer Karnevalsgesellschaft, die sich mit einigen Höhepunkten präsentierte. Anläßlich des Jubiläumsempfangs, wurde neben Karnevals-Urgestein Rolf „Rolli“ Diell auch die Koblenzer Mundartdichterin Katharina Schaaf-Dott zum Ehrenmitglied der Gesellschaft ernannt. Aus gesundheitlichen Gründen konnte Katharina Schaaf-Dott, die seit vierzig Jahren Mitglied der Gesellschaft ist, nicht an den Feierlichkeiten teilnehmen. Unmittelbar nach Aschermittwoch, überbrachten Präsident Marcus Perz zusammen mit seiner 2. Vorsitzenden Claudia Probst und Dirk Crecelius (Geschäftsführer), der bekannten Mundartdichterin ihre Glückwünsche und überreichten ihr neben dem verdienten Orden, die Ernennungsurkunde zu Ehrenmitglied der „Großen Koblenzer Karnevalsgesellschaft seit 1847“, nach Eitelborn, wo Katharina Schaaf-Dott seit vielen Jahren bei Tochter und Schwiegersohn lebt. Sichtlich gerührt über diese besondere Ehre, versprach Katahrina Schaaf-Dott, die „Gruuße“ auch als Ehrenmitglied weiterhin mit ihren Beiträgen zu versorgen.

Samstag, 31. März 2007
Happy Birthday Werner Wiemers

Bildunterzeile:
AHC-Commodore Otto (links) und Margot Hellinger (rechts) sind freuten sich, daß Werner Wiemers wie vor 25 Jahren im traditionellen Cowboy-Kostüm der mit seiner Eddy, den Kinderkarneval im Alt-Herren-Corps an Karnevalssonntag im BMW-Autohaus HANKO besucht.


-hgj- Werner Wiemers, ein Name, der unverwechselbar mit dem Koblenzer Karneval seit über sechs Jahrzehnten verbunden und wie der karnevalistische Schlachtruf der Koblenzer Narren „OLAU“, mit der Stadt an Rhein und Mosel verbunden ist.
Es war schon kein Zufall sondern ein besonders Glück für den Koblenzer Karneval, als Werner Wiemers als sechstes und jüngstes Kind der Eheleute Josef Wiemers und Elisabeth, am 9. März 1922 in der der Löhrstraße/Ecke Pfuhlgasse das Licht der Welt erblickte. 23 Jahre und 365 Tage später, also einen Tag vor seinem 24. Geburtstag, betrat er die närrische Bühne, auf der Werner Wiemers bis heute zu finden ist und wenn es eine „karnevalistisches TOP 11“ in Koblenz gäbe, unter diesen Personen einzureihen wäre. Mit seinen Ambitionen, Ideen, Reformationen und Meriten, die er in den vergangen 64 Jahren oder 65 Sessionen in einer Vielzahl Koblenzer Vereinen und der Dachorganisation eingebracht und durchgesetzt hat, lebt die „Kowelenzer Faasenacht“ bis in die Gegenwart erfolgreich.
Viele Vereine und Gesellschaften haben seine überdurchschnittlichen Qualitäten und Verdienste mit Orden, Urkunden und Ehrenzeichen honoriert. Die Dähler Narrenzunft „Bornskrug“, die dem Horchheimer Carneval-Verein (HCV) Geburtshilfe geleistet hatte, ernannte ihn zum Ehrenmitglied und verlieh ihm zudem ihren Verdienstorden. Beim KC+MC Grün-Weiß sowie bei der Narrenzunft „Gelb-Rot“, durfte er sich in den Kreis der Ehrenmitglieder einreihen wie auch beim HCV. Das NC „Blau-Weiß“ 360, zeichnete Werner für seine Verdienste im Koblenzer Karneval mit dem „Pour le Carneval“ und die Arbeitsgemeinschaft Koblenzer Karneval mit dem Halsorden, dem Großen Verdienstorden und der Ernennung zum Ehrenvorsitzenden aus. Den Titel „Goldener Schängel“, der KKG „Kowelenzer Schängelcher“ trägt Werner Wiemers ebenso ehrenvoll wie die vielen weiteren Auszeichnungen, die er für seine 5 x 11jährige Verbundenheit zum Koblenzer Brauchtum bis heute erhalten hat.
Besonders stolz jedoch ist auf die Ernennung zum Ehrenpräsident und Ehrenrat der Funken „Rot-Weiß“, die ihm zudem den großen Gesellschaftsorden für seine Leistungen und Verdienste überreichten. Das Highlight war für Werner Weimers allerdings, die Umbenennung des Traditionsregimentes der K.K. Funken anläßlich seines 80. Geburtstages am 9. März 2002, das seit diesem Tag mit seinem Namen „Traditionsregiment Werner Wiemers“ heißt.
Jetzt fünf Jahre später und nach einer traurigen Session 2006, gezeichnet mit einer schweren Erkrankung und Operration, indem Werner Wiemers erstmals seit Ende der 1940er Jahre nicht bei fast allen „Trockensitzungen ©“ seiner K.K. Funken teilnehmen konnte, ist er wieder wohlauf und agil wie eh und je. Und hieran haben, wie er selbst wieder und wieder deutlich macht die Töchter Gisela und Jutta, die drei Enkel , Pia, Thomas und Vivien, sowie seine Lebensgefährtin Eddy Keller und das Rhea-Team des Gesundheitszentrums Evangelisches Stift, mitgeholfen, sodaß er sich jetzt wieder zu 111 Prozent erholt hat.
Sechzehn Tage nach Aschermittwoch, am 9. März 2010, ließen ihn seine Familie sowie eine Vielzahl von Freunden und Karnevalisten bei seinem 85. Geburtstag hochleben und freuten sich, daß „unser Werner“ wieder fit für die nächsten Lebensjahre ist.
Bedauerlicherweise gibt es in Koblenz noch nicht den Titel „Nestor des Koblenzer Karnevals“, wenn einer diesen Titel verdient hat, dann ist Werner Wiemers, derjenige der diesen als erster verliehen und tragen müsste.

Lieber Werner, auch wir als Team von www.koblenzerkarneval.de möchten uns allen Glück- und Segenswünschen zu Deinem 85. Geburtstag anschließen und Dir für die nächsten Jahre alle Gute wünschen. Ebenso wie man immer sagt, „einen alten Baum versetzt man nicht“, trifft dieses auf Dich zu, denn Du bleibst dem Karneval Deiner Heimatstadt auch weiterhin treu und wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Dir. Danke im Namen der „Kowelenzer Fassenacht“ und Let´s go, lieber Werner!

Samstag, 31. März 2007
Fischessen der GKKG

-hgj- „Am Aschermittwoch ist alles vorbei“, sang Jupp Schmitz als Komponist und Interpret nach den Texten von Hans Jonen schon vor 5 x 11 Jahren im Jahre 1952, und schuf hiermit einen Evergreen der heute noch zu den Liedern einer jeden Session gehört. Für die Große Koblenzer Karnevalsgesellschaft, gehört nicht nur die Rückkehr ins Alltagsleben, sondern auch das tradierte Fischessen, zum bitteren Aschermittwoch, wo erste Kritiken abgegeben und neue Ideen für die bevorstehende Session meistens Gesprächsgegenstand sind. Gemäß der Einladung von Weindorf Gastronom Frank Bastian, war die „Gruuße“ der Einladung gefolgt und ließ dort die Session 2007 noch einmal Revue passieren. Gleichzeitig stärkten sich v.l.n.r.: Präsident Marcus Perz, Elferat und Sponsor der Gruuße Wolfgang Isola, Geschäftführer Dirk Crecelius und der 1. Vorsitzende Leo Wingen an den eingelegten Heringen, die Hausherr Frank Bastian ihnen beim Fleisch- und Fischbüffet zubereitet hatte.

Dienstag, 20. März 2007
Tanzspektakel für Kids in der AGOSTEA Nachtarena

-hgj- Neue Ideen, verursachen auch neue Wege die ihre Fußabdrücke hinterlassen. Einige dieser Fußabdrücke hinterließen u.a. der Möhnenverein „Fidele Mädcher“, die in der abgelaufenen Session das Koblenzer Kinderprinzenpaar begeleiteten und hierbei eine neue Gewichtung des Kinderkarnevals unterm Schängel legten. Neue Wege und somit Fußabdrücke hinterließ aber auch, daß Alt-Herren-Corps, daß nach einer gute fünfundzwanzigjährigen Pause den Kinderkarneval beim AHC neuaufleben ließ und die Große Koblenzer KG, die im vergangenen Herbst zusammen mit der AGOSTEA Nachtarena einen Dance Workshop für Teenager in Leben rief und hierbei im Tanztempel des Schängel-Centers an Karnevalsdienstag ein Tanzspektakel für Kids etablierte. Diese Koblenzer Gesellschaften, haben wie u.a die Gülser Husaren (Mini-Power-Party), die Narrenzunft „Grün-Gelb“ Karthause (Kindersitzung der Narrenzunft), Karnevalclub „Kapuzemänner“ (Kinderkostümfest), KG „Blau-Weiß“ (Kinderkostümfest), KG „Rheinfreunde“ (Kinderkostümfest), KKG „Kowelenzer Schängelcher“ (Kinderfest) und der Verein der Heimatfreunde Lay (Kinderkostümfest), erkannt das in der Nachwuchsarbeit ein gewaltiges Potenzial für Kinder und Jugendliche steckt, damit das närrische Brauchtum auch in den nächsten Jahren und Jahrzehnten seinen Fortbestand über die heute noch aktive Generation hat. Allen Gesellschaften die sich dieser Jugendarbeit widmen, sein an dieser Stelle einmal Dank gesagt. Alle anderen Karnevals- und Möhnengesellschaften (nicht nur in Koblenz) sollten dies einmal in ihren Vorstandsitzungen mit in die Tagesordnung nehmen, um auch ihren Nachwuchs für die bevorstehenden Sessionen zu sichern!

Dienstag, 20. März 2007
Kinderkarneval beim AHC

-hgj- Nach einer annähernd 25jährigen Pause, ließ das Alt-Herren-Corps (AHC), wie in der vergangenen Session von „Confluentia Daniela“ angekündigt, eine Veranstaltung wieder aufleben, an die sich viele in Koblenz gerne zurück besinnen. So wie es damals in den Kampagnen Tradition war, waren viele und über drei Jahrzehnte in Vergessenheit geratenen Attribute plötzlich wieder da und der Kinderkarneval beim AHC erlebte erstmalig in 2007 seine Renaissance. Vom Kinderelferrat, den Geschenken für jedes Kind, Spielen und Tanzvorführungen bis hin zum „Grandsenior der Kowelenzer Faasenacht“ Werner Wiemers, der wie in den 1970er und 1980er Jahren als Cowboy im Originaldress die Veranstaltung besuchte, war alles so, als ob das Alt-Herren-Corps beim Karneval für Kinder nie eine Pause eingelegt hätte. Dennoch ging auch das AHC mit der Zeit und zeigte sich u.a. mit der Hüpfburg die ihnen die Sparkasse zur Verfügung gestellt hatte zeitgemäß im 21. Jahrhundert. Herzlichen Dank richteten Commodore Otto Hellinger und 1. Vorsitzender Peter Krebs, namens der gesamten Gesellschaft an Ralf John, der als Geschäftsführer von BMW HANKO die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hatte, sowie an Daniele Merz-Balmes, die federführend als Iniziatorin, die Fäden in den Händen hielt. Mit von der Partie waren beim Kinderkarneval des AHC u.a. Griesson - de Beukelaer und der Backstube Hommen, die für diesen Zweck gerne das Sponsoring übernahmen.

Dienstag, 20. März 2007
Närrisches Heerlager der Stadtvereine

-hgj- Zum zweiten Mal in Folge, schlugen die drei großen Stadtvereine (Große Koblenzer Karnevalsgesellschaft, K.K. Funken „Rot-Weiß“ und Narrenzunft „Gelb-Rot“) am Karnevalssonntag nach der erfolgreichen Schlüsselübergabe von Oberbürgermeister Dr. Eberhard Schulte-Wissermann an das Tollitätenpaar, ihr Heerlager auf. Gemeinsam, wie erstmals in der vergangenen Session, wollte man nach Schlüsselübergabe und vor den Umzügen die in Koblenzer Vororten die Narren zum „Zuch“ riefen, den Aktiven der drei Corps mit einer warmen Gulaschsuppe und frisch gezapften Bitburger für ihr Engagement während der vergangenen sieben närrischen Wochen danken. Selbst die drei verantwortlichen v.l.n.r., Leo Wingen, (Große Koblenzer KG), Robert Diede (K.K. Funken) und Walter Holzknecht (Narrenzunft „Gelb-Rot“), waren von ihren Kochkünsten und der Versorgung ihrer Aktiven überzeugt und löffelten gemeinsam die Suppe aus, die sie für diesen Tag angerichtet hatten.

Dienstag, 20. März 2007
Schlüsselübergabe durch Oberbürgermeister an närrische Regenten

-hjä- Nach denen am Sonntag vor Karneval von „Prinz Stephan I“ angekündigten sieben Tagen Bedenkzeit und der Wehrhaftigkeit seiner Stadtsoldaten, mußte Oberbürgermeister Dr. Eberhard Schulte-Wissermann („Schu-Wi“), schnell feststellen, daß er leider die Rechnung ohne die Koblenzer Karnevalisten gemacht hat. Mit wie immer sieben Konfettikanonen der verschiedenen Garden und Korps, sowie einer streitvollen Übermacht der „Boomer Ritter“, konnten selbst der Freundeskreis Koblenzer Stadtsoldaten nicht standhalten und konnte nach kurzer Konfettischlacht aus den Geschützen nur noch den Weg für´s Tollitätenpaar ins Rathaus freimachen. Selbst die letzten verzweifelten Aufrufe von „Schu-Wi“ halfen nichts, die Karnevalisten und Möhnen in ihren bunten Uniformen und Kostümen und die zahlreichen Salven der Konfettikanoniere sind stärker als jede Partei, die im Koblenzer Rat sitzt und dort ihr Unwesen treibt. Jetzt blieb OB Dr. Schulte-Wissermann nur noch die Kapitulation mit Schlüsselübergabe an „Prinz Stephan I. der närrische Dähler“ und „Confluentia Heike“, sowie das Ruhen der Amtsgeschäfte bis Aschermittwoch, da auch OB-Gattin Gunhild schon wieder in Rosenmontagslaune war und Gefolge, Stadträte und Honoratioren mit frischem Bitburger, Koblenzer Wein, Frikadellen und Fleischwurst versorgte.

Dienstag, 20. März 2007
Wagentaufe beim Alt-Herren-Corps

-hgj- Nach der „Vertreibung der Karnevalisten aus dem Schloß“, widmete das renommierte Alt-Herren-Corps (AHC), sich in der vergangen Session 2006/2007 als betroffene Gesellschaft diesem Thema und setzte gefühlvoll diese Not durch die Schaffenskraft und den Ideenreichtum ihrer Wagenbauer für den Koblenzer Rosenmontagszug als AHC-Motto um. In der weiß-blauen BMW-Niederlassung von HANKO, hat sich Dank der großen Verbundenheit ihres Mitglieds und HANKO-Geschäftsführer Ralf John, das Corps seit ihrem Prinzenjahr in 2006 sozusagen niedergelassen und eine neue Heimat für ihre Wagentaufen gefunden. Im feierlichen Zeremoniell bewies „Confluentia Heike“ mit einer sicheren Wurfhand, daß Rosenmontagsgefährt der renommierten Gesellschaftvereins mit Champagner unter den prüfenden Augen von OB Dr. Schulte-Wissermann, Commodore Otto Hellinger, dem 1. Vorsitzenden Peter Krebs und ihrem Prinzen sowie der karnevalistischen Highsociety zu taufen. Mit Dankesworten an Wagenbauer und die „Dilldöppcher“ die als Fußgruppe im Kostüm der Vampire den Rosenmontagswagen begleiten, feierten die über 200 Gäste mit Bier, Sekt, Wein, Spanferkel bei Livemusik bis in die Abendstunden und erfreuten sich über die positive Resonanz ihrer Gäste über Wagen und Kostüme.

Dienstag, 20. März 2007
Tollitätenbesuch bei TUS Koblenz

-hgj- Wie in der vergangen Session spielte TUS Koblenz, wieder am Karnevalsfreitag im Stadion Oberwerth. Bei diesem Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserlautern, regierte nicht nur König Fußball, sondern fast schon traditionell die Koblenzer Tollitäten. Bereits vor dem Anpfiff, trafen sowohl „Prinz Stephan I. vom Dähler Born“ und „Confluentia Heike“ zusammen mit den Kindern von „Prinz Stephan I.“ und „Confluentia Heike“ auf die Koblenzer Kindertollitäten „Prinz Alexander II.“ und „Prinzessin Sina“, um mit der Koblenzer Fußballikone und Weltenbummler Rudi Gutendorf von zahlreichen Medien ablichten zulassen. Was für die Medienvertreter in der Session noch ein Kinderspiel war, erwies sich bedingt durch die Vorgaben der 2. Bundesliga als Hindernis. So durften nur noch zwei der Pressefotografen zum Anstoß mit auf den Koblenzer Rasen, um Prinz und Confluentia noch schnell ein Bild einzufangen. Auch hier hatte gerade wieder „DIE BÜTT“ zusammen mit TUS-Vereinsfotograf und Herausgeber des „KARTHÄUSERS“ wieder die Nase vorn. Hierfür dankt der RKK und die Redaktion der „BÜTT“ nochmals ganz herzlich TUS Koblenz und ihrem Pressesprecher Dirk Zilles, die beim närrisch angehauchten Spiel bei 15.000 Zuschauern mit einem Endstand von 0:0 zumindest einen Punkt holen konnten und sich karnevalistisch auf Platz 11 behauptete.

Dienstag, 20. März 2007
Närrischer BWB-Empfang an Karnevalsfreitag

-hgj- Wenn sich am Karnevalsfreitag, die Schranken des BWB nicht nur für Mitarbeiter sondern ausnahmsweise für Karnevalisten und besondere Ehrengäste aus Medien, Politik, Verwaltung und Wirtschaft öffnen, hat BWB-Präsident Detlev Petry wieder die Devise zum uneingeschränkten Feiern an seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von BWB und IT-Amt ausgerufen. Fast 1.000 Narren aus den oben erwähnten unterschiedlichsten Lagern, konnte Detlev Petry in diesem Jahr wieder im Casino des BWB begrüßen. Mit einem hinreichend vielfältigen Programm, brillierte die Bundesbehörde für die das Präsidialbüro unter der Leitung, Regie und Choreografie von Herbert Diede verantwortlich zeichnete. Allein drei Koblenzer Tollitätenpaare („Prinz Stephan I.“ mit „Confluentia Heike“, das Kinderprinzenpaar „Prinz Alexander II.“ und „Prinzessin Sina“, das Rübenacher Prinzenpaar „Prinz Peter I.“ zusammen mit „Prinzessin Trudel“ sowie der Arzheimer Elferrat), waren an diesem morgen angereist um als Mitwirkende den Gästen ihre Referenz zu erweisen. Das beim BWB ganzjährig nicht nur gearbeitet wird, sondern auch an den Traditionen des rheinischen Karnevals festgehalten wird, beweisen u.a. Mitarbeiter wie der diesjährige Koblenzer Prinz „Stephan I.“ (Otto), Ex-Confluentia Sylvia“ (Möhlich), die Ex-Prinzen „Ed I. (Casel) der närrische Dähler“ (1993 - Koblenz), „Jürgen (Seith) der Luftikus (1996 - Koblenz) oder „Kurt“ I. (Vogel) der närrische Vogelhändler (1983 - Koblenz-Arzheim) sowie viele andere mehr.

Dienstag, 20. März 2007
Sparkasse Koblenz, auch 2007 wieder närrisch

-hjä- Im „Schängel-Center“, lud der Vorstand der Sparkasse Koblenz Manfred Graulich und Ernst Josef Lehrer, die über tausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie eine Vielzahl von Koblenzer VIPs, enger Geschäftskunden, Karnevalisten und dem Brauchtum nahe stehenden Persönlichkeiten zu „Party PUR - Schängel-Center 2007“ ein. Für die größte rheinland-pfälzischen Sparkasse, die mit dieser Veranstaltung in 2006 Neuland betrat und nicht mehr karnevalistisch nur mit ihren Mitarbeitern feierte, entpuppte sich das „Schängel-Center“ nach dem Umbau durch seine gastronomische Vielfalt als ultimativer Anlaufpunkt an Schwerdonnerstag, nachdem die Lobby der Hauptstelle Schloßstraße schon in der vergangenen Session aus allen Nähten platzte. Die über 900 Mitarbeiter und Gäste, die mit Manfred Graulich und Ernst Josef Lehrer die Koblenzer Tollitäten begrüßten, feierten mit der Chefetage ausgelassen zum bunten Musikmix der Kölner Tanz- und Partyband „High Energy“ in den Karnevalsfreitag hinein.

Dienstag, 20. März 2007
Kinderkostümfest in Kesselheim

-hgj- Seit vielen Jahrzehnten, liegt die Nachwuchsförderung gerade dem KC „Kapuzemänner“ Kesselheim, besonders am Herzen. Dies spiegelt sich nicht nur in der Größe der Tanzgruppen ab ca. sechs Jahren wider, sondern auch in der Stärke der Kinder und Jugendlichen, die einen großen Anteil an den Aktiven der „Kapuzemänner“ präsentieren. Nicht weniger finden jene Kinder bei den Kesselheimer Karnevalisten Beachtung, die nicht aktiv in Uniform im närrischen Geschehen der fast vierzigjährigen Gesellschaft steht. Für diese Kids, wie auch für die eigenen veranstalten Kapuzemänner und Kapuzinerinnen alljährlich ihr Kinderkostümfest im VfL-Heim, wo alle Veranstaltungen der Gesellschaft stattfinden. Unter der Federführung ihrer 1. Vorsitzenden und Sitzungspräsidentin Eva-Marie Lotze, leiteten Kathrin Kessler und Jonas Lotze die heitere Kinderveranstaltung, die viele Überraschungen für die „Pänz“ parat hatte. Sehr erfreut äußerte sich Oliver „Olli“ Schröder“ (2. Vorsitzender und Vizesitzungspräsident“) gegenüber der „BÜTT“, da das rot-weiße Kinderkostümfest des Karnevalsclubs wie eh und je ein toller Erfolg für seine Gesellschaft darstellt und im 40. Jubiläumsjahr in 2008 neben Sitzungen seine Fortsetzung finden wird.

Dienstag, 20. März 2007
Gülser Seniorensitzung bei den Husaren

-hgj- So vielseitig wie die Ideen des größten Koblenzer uniformierten Karnevalscorps, sind auch die Veranstaltungen der Gülser Husaren, die ganzjährig in ihrem Heimatstadtteil aktiv sind. Neben ihrem Aufgalopp zum Beginn der „fünften Jahreszeit“, den beiden Husaren-Sitzungen, Power- und Mini-Power-Party, gehören noch zwei weitere Veranstaltungen zum Sessionsprogramm des Gülser Carneval Verein, die den Husaren ans Herz gewachsen sind. So laden sie die älteren Mitbürger ihres Ortes zu zwei Sitzungen ein, die im Seniorenwohnsitz „Laubenhof“ und in der Altenbegegnungsstätte in der Pastor-Busenbender-Straße, daß bunte Programm der Gülser Husaren mit Tanz, Rede und musikalischen Einlagen präsentieren, die gesundheitlich und altersbedingt nicht mehr den Weg in den Tanzpalast Trennheuser aufsuchen können. Gerade diesen Mitmenschen gegenüber, ist das Aktivencorps der blau-weißen Husaren, besonders verbunden, da diese Klientel in den Gründertagen der Gesellschaft häufig unter die Arme gegriffen hat. Für´s Foto mit den beiden Gülser Ur-Gesteinen ihres Schwesternverein der „Gülser Seemöwen Betty Wenig (links) und Margret Mosmann, ließen allzu gerne Markus Ohlig (2. Vorsitzender), Präsident Frank Kreuter und der 1. Vorsitzender Ralf Mayer ablichten.

Dienstag, 20. März 2007
Traditioneller OB Empfang für Karnevalisten und Möhnen

-hjä- Sieben Tage Bedenkzeit, räumte „Prinz Stephan I. vom Dähler Born“ und „Confluentia Heike“, Oberbürgermeister Dr. Eberhard Schulte-Wissermann („Schu-Wi“) ein, um sich Gedanken über seine letzten Tage seiner Amtszeit zumachen. Unbekümmert, wie bei allen Vorgänger-Prinzen und -Confluentiae, erwiderte der Koblenzer Stadtchef, daß er sich auf die Wehrhaftigkeit seiner Stadtsoldaten verlassen kann, da diese tapfere Truppe ihn noch nie im Stich gelassen hatte. Bereits zum Beginn des Tollitätenempfangs, bei dem die Koblenzer Mundartgruppe „WAD?“ für die guten musikalischen Töne sorgten, hatte „Schu-Wi“, wie der OB liebevoll von Freunden und „Feinden“ genannt wird, auf die Nutzungsänderungspläne des historischen Rathauses hingewiesen. So soll bedingt durch die katastrophalen Umstände, daß Koblenzer Tierheim seine neue Bleibe im Gemäuer zwischen Schängel-Brunnen und Jesuitenplatz finden. Insbesondere seien ihm in der Vergangenheit schon viele Rassen begegnet, die vom Windhund über den Wadenbeißer bis zum Schweinehund reichen. Nach diesem herrlich geführten Wortgefechten, dankte „Schu-Wi“, Prinz und Confluentia für ihre närrische Repräsentanz seit der Inthronisation am 6. Januar und überreichte ihnen als Anerkennung Wappenteller und Weine aus dem städtischen Weindepot, daß die Regenten mit der Schlüsselübergabe am Karnevalsonntag allzu gerne in ihren Besitz bringen möchten. Ebenfalls im Rahmen des jährlichen stattfindenden Empfangs durch den Oberbürgermeister, verlieh Dr. Schulte-Wissermann, die Auszeichnung des Augenrollers, die wohl die seltenste karnevalistische Auszeichnung aller Koblenzer Ehrungen ist, an Klaus Paczenski. Klaus Paczenski, der als 15. Träger durch „Schu-Wi“ ausgezeichnet wurde, ist seit 43 Jahren im Koblenzer Karneval aktiv und mit 38 Jahren nicht nur Präsident seiner KG „Blau-Weiß-Gold“ Rauental, sondern derzeit auch dienstältester Präsident einer Koblenzer Gesellschaft. Nach dem offiziellen Prozedere, mischte sich Stadtchef Dr. Schulte-Wissermann zusammen mit Ehefrau Gunhild zum feiern unter die närrischen Ehrengäste und freute sich insbesondere auf den bevorstehenden Straßenkarneval, der zu den Highlights der „Kowelenzer Faasenacht“ zählt.

Dienstag, 20. März 2007
Närrische Entjungferung der Legia-Halle

-hgj- Ihr Debüt in der neuerrichteten Legia-Halle, feierte der Verein der Heimatfreunde Lay, bei der Ersten ihrer zwei Layer Kappensitzungen. Mottobezogen zum Thema „Unser Lay ist ein Himmelreich, den hier sind Engel und Teufel gleich“, sog der Elferrat pünktlich um 19.11 Uhr als Engel mit ihrem teuflischen Sitzungspräsidenten Dirk Kissel in die neue Halle ein, die baulich wie technisch ausgereift ist. Nach kurzer Begrüßung von Dirk Kissel, marschierten Prinz und Confluentia samt Gefolge vorbei an den närrischen Besuchern, die ihnen von ganzen Herzen zujubelten in Richtung Bühne. Mit den Worten „Ihr seid die ersten, die als Prinz und Confluentia, dieser Halle empfangen wird, dürft Ihr diese auch närrisch entjungfern“, begrüßte der teuflische Heimatfreunde-Präsident Dirk Kissel, „Prinz Stephan I.“ und „Confluentia Heike“ auf dem närrischen Podium. Es Erinnerung für diesen karnevalistischen Akt, übereichten die Heimatfreunde beiden als eines der Gastgeschenke eine Erinnerungsurkunde, die diese zur Erinnerung für ihre Zeit nach der Session festhält. Die Layer Karnevalisten, bewiesen wieder einmal, daß sie durch Ideenreitung und Kreativität seit Jahren immer wieder für Überraschungen ein glückliches Händchen haben.

Dienstag, 20. März 2007
Prinzenempfang bei Tuchhaus Strang

-hgj- Einmal mehr Dank für ihr ungezähltes Engagement im Koblenzer Karneval, sagten die Koblenzer der Dähler Narrenzunft „Bornskrug“, bei ihrem Besuch im Tuchhaus Strang. Traditionsgemäß, hatte auch in der abgelaufenen Kampagne, Josi Lotspreich die Koblenzer Regenten ins Tuchhaus im Altlöhrtor eingeladen, wo ganzjährig im reichhaltigen Sortiment, ausgefallene Stoffe, hochwertige Tuche, Zubehörteile und Accessoires nicht nur für Tollitäten, Tanzgruppen und Karnevalsakteure auf zwei Etagen zu finden sind. Mit ebenso herzlichen Worten, Prinzenorden, Confluentia-Spange und dem offiziellen Tollitätenbild, bedankten sich „Prinz Stephan I.“ und „Confluentia Heike“, die die edlen Stoffe für ihre aufwendig bestickten Ornate schon im Frühjahr des letzten Jahres im Tuchhaus Strang gefunden hatten. Im Gegenzug dankte Josie Lotspeich für die über Jahre bestehende Treu zu ihrem Unternehmen und überreichte obligatorisch einen großen Sack mit Wurfmaterial, mit dem sie seit Jahren die großen wie kleinen närrischen Herrscher im Rosenmontagszug ausstattet.

Dienstag, 20. März 2007
Gülser Seemöwen feierten 5 x 11jähriges Jubiläum

-hgj- Mit einer Damenkapelle, begrüßte der Vorstand der „Gülser Seemöwen“ alle Gäste, die ihrer Einladung zum großen Jubiläumsempfang 5 x 11 Jahre Möhnenclub „Gülser Seemöwen“ gefolgt waren. Fast schon hatte es den Eindruck, man wäre in der Zeit ins Jahr 1959 und in Billy Wilders Film „Manche mögen´s heiß“ mit Marilyn Monroe, Tony Curtis und Jack Lemmon versetzt, bei dem die drei Filmstars, Mitglieder der legendären Bandbesetzung darstellen. Hierfür ernteten die Vorstandstandsdamen schon vor dem Einzug der kleinen und großen uniformierten Möhnen einen riesigen Applaus durch ihre Ehrengäste. Nicht minder schloß sich die herzliche Begrüßung von Gitti Knipp (1. Vorsitzende und Obermöhn) an, die zuerst Koblenz´ ersten Bürger, Dr. Eberhard Schulte-Wissermann, sowie weitere Ehrengäste begrüßte. Auch beim leiblichen Wohl, was die Gaumenfreuden anbelangt, überraschten die Möhnen nicht mit einem Büffet, sondern ließen die Leckereien direkt an die Tische ihrer Gäste servieren. Nach den Ansprachen und Gratulationen von Dr. Schulte-Wissermann, Ortsvorsteher Hermann-Josef Schmidt oder RKK-Vize-Präsident Günter Dillenburger um nur einige zu nennen, reihten sich Gülser Ortsvereine sowie befreundete Karnevals- und Möhnengesellschaften in die Gratulationscour des Geburtstagskindes im „Tanzpalast Trennheuser“ ein. Multimedial mit einer Bilderschau aus 5 x 11 Jahren, präsentierten die „Gülser Seemöwen“ ihrer Vereinsgeschichte auf einer Großbildleinwand, wo unvergeßene Gesichter und Momente der rührigen Gesellschaft in die Erinnerung zurückgeholt wurden. Bis weit nach Mitternacht feierten „Seemöwen“ und Gäste den besonderen Geburtstag und zeigten sich sehr überrascht, über die positiven Worte vieler, die zum überaus gelungenen Jubiläumsfest gratulierten.

Dienstag, 20. März 2007
Goldener Schängel 2007

-hjä- Klein aber fein und sehr begehrt, ist wie in jeder Session die Auszeichnung mit dem „Goldenen Schängel“ der KKG „Rot-Weiß-Grün“ Kowelenzer Schängelcher, die jeweils nur dreimal an verdiente Persönlichkeiten bei einer besonderen Veranstaltung im Kolpinghaus verliehen wird. Der „Goldene Schängel“ ist die höchste Auszeichnung der Gesellschaft, die sie ausschließlich an Nichtmitglieder verleihen. Insbesondere Personen, die sich über Jahre um die „Kowelenzer Faasenacht“ und möglicherweise auch um die „Schängelcher“ ihre Meriten erworben haben. Wenn auch die Auswahl des rot-weiß-grünen Gremiums schon im Spätsommer gefallen war, so verrieten der Vorstand der Koblenzer Karnevalsgesellschaft, nicht die Namen, derer, die sie in der Session 2007 in den närrischen Adelsstand erheben werden. Diese Aufgabe übernahmen wie immer die Laudatoren, die die hohe Auszeichnung im Jahr zuvor von durch Präsidentin Sandra Schneider erhalten hatten. Dr. Rolf-Eugen König, würdigte mit seinen Worten, seinen Nachfolger Ralf John, der trotz seinen enormen beruflichen Engagements als Geschäftführer des Koblenzer Autohauses BMW HANKO, gerade den Karnevalisten vieler Gesellschaften nicht nur zwischen dem „Elften im Elften“ und dem bitteren Aschermittwoch wohlwollend gesonnen ist. Die Laudatio auf eine besonders herzliche Seele die der Koblenzer Karneval, aber auch darüber hinaus gefunden hat, verpackte Sylvia Möhlich (Ex-Confluentia 1989 und Sprecherin der Ex-Confluentiea) mit liebvoll Wortpassagen wie „Ohne diese Frau, von der bei Josefine „Josie“ Lotspeich die Rede ist, hätte mancher Koblenzer Prinz und manche Confluentia nicht eine solch gute Rolle gemacht. „Josie“ Lotspeich ist mit ihrem Tuchhaus (Strang) seit fast drei Jahrzehnten mit ihrem gesamten Team, meistens die erste Anlaufstelle für Karnevalisten, Möhnen, Tanzgruppen und Tollitäten, wenn es um Stoffe und Accessoires jedweder närrischer Art geht. Detlef König der u.a. als 1. Vorsitzender des Rheinisches Fastnachtsmuseum Koblenz e.V. und seine Verdienste als Erfinder der Sternenflotte (Anm. d. Red.: Koblenzer Tollitäten fahren und stehen mit ihrer Wagenflotte der Koblenzer DaimlerChrysler-Niederlassung unter einem besonders guten Stern), ebenfalls seit 2006 ein „Gold Schängel“ ist, seine Rede auf einen der wohl verdientesten und zugleich bescheidensten Karnevalisten rund um´s Deutsche Eck. „Er trägt nicht Frack, er trägt nicht Zobel, ihr wisse Bescheid … - … es ist Hans Nobel“. Mit Hans Nobel, der als dritte Persönlichkeit den „Goldenen Schängel 2007“ erhielt, zeichneten die „Kowelenzer Schängelcher“ eine besonders liebevollen Karnevalisten aus, der seit über fünfzig Jahren dienstältestes Büttenass ist u.a. in den Rollen wie beispielsweise „Napoleon“, „Kurfürst Balduin“ und mit seinen „Koblenzer Kostbarkeiten“ Karnevalsgeschichte mitgeschrieben hat. Zu den ersten Gratulanten der drei neuen „Goldigen Schängel“ gehörten Präsidentin Sandra Schneider mit Vizepräsident Christian Johann und Karlheinz Weitz (1. Vorsitzender“ sowie die Koblenzer Regenten „Prinz Stephan I.“ und „Confluentia Heike“: Eine besondere Überraschung hielten die „Schängelcher“ in diesem Jahr dennoch für eine weitere Persönlichkeit, allerdings aus ihren eigenen Reihen parat. Mit dem England-Orden, würdigte die rührige Gesellschaft die Verdienste von Anja Johann, die seit Jahren bei allen Besuchen die Gäste ihres Partnerverein der „Hornsey Carnival Association“ bewirtet und betreut.

Dienstag, 20. März 2007
IBIS-Empfang für Kinderprinzenpaar

-hgj- Mit der Idee einen Empfang für´s Koblenzer Kinderprinzenpaar auszurichten überraschten, sowohl der Möhnenverein „Fidele Mädcher“ zusammen mit IBIS-Geschäftsführer Daniele Ruiu, Kinder, Eltern, Gefolge, 14 Tage vor Karnevalssonntag. In der mit Luftschlangen, Girlanden und Ballons bunt dekorierten Lobby des Koblenzer Hotels, wurden „Prinz Alexander II:“ und „Prinzessin Sina“, durch den IBIS-Chef samt Mitarbeitern und einer Vielzahl von Gästen, die sich hier eingefunden hatten erwartet. Mit Blasmusik zogen pünktlich um 11.11. Uhr die kleinen Tollitäten, die aber in keiner Weise Prinz und Confluentia nachstehen in die IBIS-Narrhalla ein. Eigens für diesen Anlaß war eine Sonderedition alkoholfreier Sekt und Wein mit dem Konterfeit des Kinderprinzenpaares und ihres Tills „Mara“ ausgeschenkt und als Überraschung an die drei durch Daniele Ruiu überreicht. Mit Ansprachen, Ordensverleihungen an verdiente Persönlichkeiten, wie Tanzdarbietungen durch Prinz und Prinzessin und den „Funky Girls“, war der Empfang, der in dieser Form erstmals stattfand und hoffentlich seinen Stellenwert im 183jährigen (närrische Reformation im Jahre 1824) Koblenzer Karneval erhält und behält, daß Highlight des Kinderkarnevals zwischen Rhein und Mosel schlechthin. Dies würdigte Obermöhn und 1. Vorsitzende Hedwig Goldberg, auch ihn ihrer Ansprache, bei der sie sich insbesondere bei den Eltern, Sponsoren und IBIS-Geschäftsführer, aber auch bei den Kindertollitäten herzlichst bedankte.

Dienstag, 20. März 2007
K.K. Funken mit KEVAG on Tour

-hjä- besonderes Interesse wecken die K.K. Funken „Rot-Weiß“ eine Woche vor ihren legendären „Trockensitzungen ©“, als rund sechzig Uniformierte, angefangen von den Tanzgarden über die Altstadtnarren bis ihn zum Traditionskorps Werner Wiemers und den Elferräten, mit einem KEVAG-Bus quer durch Koblenz auf Werbetour fuhren und von vielen Passanten angesprochen wurden. Bei ihrem Weg ausgehend vom Depot der KEVAG in der Schützenstraße durch die Innenstadt bis hinters Kaiser-Wilhelm-Denkmal am Deutschen Eck, verteilten die rot-weißen hunderte von Flyern, wobei derjenige der diesen Flyer in ihrer Traditionsbäckerei - Hommen´s Caféhaus am Schloß - vorlegte, zwei Freikarten für eine der drei Sitzungen erhielt. Solch eine närrische Truppe, hatte Willi Keuser, der den mit einem Großplakat versehenen Werbebus der Koblenzer Karnevalsfunken lenkte, noch nicht in seiner beruflichen Laufbahn erlebt und erntete gleichermaßen den Dank von Präsidenten Joachim Piwonka, Horst Welling (1. Vorsitzender) und Traditionsregimentskommandant Robert Diede, sondern auch noch den Sessionsorden sowie noch Ehrenkarte für die Trockensitzung © der Gesellschaft. „Mit dieser Idee unseres Mitgliedes „Schosch“ Jäckel, haben wir etwas besonderes erlebt und werden auch in der kommenden Session mit einer ausgefallenen Überraschung die Koblenzer überraschen“, so Robert Diede gegenüber der „BÜTT“.

Dienstag, 20. März 2007
Karthäuser Möhnen feiern 5 x 11jähriges Jubiläum

-hgj- In ihrem närrischen Domizil, der Aula des Gymnasiums auf der Karthause, feierten die Karthäuser Möhnen, die zu allen Koblenzer Karnevals- und Möhnengesellschaften seit vielen Jahren ihre freundschaftlichen Kontakte pflegen, ihre 5 x 11jähriges Jubiläum und ließen in einer Zeitreise die Vereingeschichte durch Obermöhn und 1. Vorsitzende Doris Breitbach und Martina Jakobs (2. Vorsitzende) Revue passieren. Gespannt lauschte Oberbürgermeister Dr. Eberhard Schulte-Wissermann, den Worten der Laudatorinnen und gehört zum ersten Gratulant der Gesellschaft des Koblenzer Höhenstadtteils. Nach weiteren Gratulationen und Grußworten, erwiesen die Koblenzer Tollitäten des Dähler Bornskruges „Prinz Stephan I.“ und „Confluentia Heike“ samt ihrem stattlichen Gefolges, den Karthäuser Möhnen ihre Referenz mit herzlichen Worten von Lob und Anerkennung. Neben einem köstlich dargebotenen Büfett mit Gaumenfreuden aus Möhnenhand, gratulierten eine Vielzahl der Gäste aus Verwaltung, Politik, Sponsoren, Gönnern und Karneval, wie auch die „mini-MAXI-Singers“, die „Rhein-Mosel-Sänger“ in musikalischer Art und Weise. Mit ihrem Showtanz „Cowboy und Indianer“, überraschten insbesondere die Neuendorfer Möhnen, ihre Karthäuser Schwestern, die seit vielen Jahren eine besonders innige Freundschaft ganzjährig verbindet.

Dienstag, 20. März 2007
Kinderprinzenpaar erobern Hotel IBIS als Residenz

-hgj- Was die großen Tollitäten der Rhein-Mosel-Stadt bisher nicht geschafft haben, hat in der Session 2006/2007, daß Koblenzer Kinderprinzenpaar „Prinz Alexander II.“ (Weber) und „Prinzessin Sina“ (Moller) durch die Geschicke ihrer Eltern und des Möhnenvereins „Fidele Mädcher“ erreicht. So konnten das Kinderprinzenpaar, seine Residenz im Koblenzer IBIS-Hotel aufschlagen und dort sogar in den von IBIS-Geschäftsführer Daniele Ruiu zur Verfügung gestellten Suiten immer eine Rast einlegen. Selbst an die entsprechende Außenwerbung mittels eines Großtransparents, daß an der Fassade des Hotels seinen Platz gefunden hatte, war gedacht worden. Auch hierfür stand ein Sponsor Pate, der als Waschemer Unternehmer kein Unbekannter im Koblenzer Karneval ist. Daniel Gutendorf (auf dem Foto oben links) der als Geschäftsführender Gesellschafter das druckzentrummittelrhein von seinen Eltern Willi und Hildegard weiterführt, überließ „Prinz Alexander II“ und „Prinzessin Sina“ unter der Unternehmensdevise „we print, what you need“ den Kindertollitäten ein ca. 1,50 cm x 4,50 cm großes Banner, daß im Beisein von IBIS-Geschäftsführer Daniele Ruiu, erstmals entrollt wurde. Im Anschluß hieran erfolgte die obligatirische Schlüsselübergabe in XXL an Prinz und Prinzessin, sowie noch einige Leckereien die die Küche für närrische Übernahme eigens hergestellt hatte.

Dienstag, 20. März 2007
Kinderprinzenpaar in der Kinderklinik Kemperhof

-hgj- Kranken Kindern gerade in der Karnevalszeit Freude zu bereiten, hatten sich das Koblenzer Kinderprinzenpaar „Prinz Alexander II.“ (Weber) und „Prinzessin Sina I.“ (Moller) auf die Fahnen geschrieben. Auf Einladung von Professor Dr. Manfred Rister und Elke Röser (Kaufmännische Direktorin des Klinikums) eroberten die kleinen Tollitäten die Kinderklinik des Klinikums Kemperhof und zeichneten die beiden wie auch den leitenden Oberarzt Dr. Rudolf Ferrari und Erzieherin Iris Tönges mit ihrem Orden aus. Samt „Till Mara“, ihrem gesamten Hofstaat und den Tänzerinnen der „Funky Girls“, erfreuten die Nachwuchsnarren in Wort und Tanzdarbietungen, die Kinder die leider im Krankenbett den Karneval erleben müssen.

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